wetter.com – wetter.com: Test der App, Radar & Vorhersage-Genauigkeit
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Der Dienst wetter.com ist für viele Nutzer in der DACH-Region die erste Anlaufstelle für Wettervorhersagen. Mit seiner App, dem detaillierten Regenradar und der 16-Tage-Prognose verspricht das Portal umfassende Informationen für die tägliche Planung. Doch wie zuverlässig sind die Vorhersagen wirklich und welche Funktionen überzeugen im Alltag? Wir haben die App und die Webseite von wetter.com genau analysiert.
Der Wetterdienst wetter.com ist, Stand 19.02.2026, eine der dominantesten Plattformen für Wetterinformationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das zur ProSiebenSat.1 Media SE gehörende Unternehmen bietet seine Dienste über eine Webseite und eine populäre App an, die eine breite Palette an meteorologischen Daten bereitstellt. Von der tagesaktuellen Vorhersage bis hin zu langfristigen Trends versucht der Anbieter, alle Bedürfnisse abzudecken.
wetter.com ist mehr als nur eine einfache Wettervorhersage. Das Portal versteht sich als umfassender Wetterdienstleister. Zum Kernangebot gehören detaillierte Prognosen für Millionen von Orten weltweit. Nutzer erhalten Informationen zu Temperatur, Niederschlagswahrscheinlichkeit, Windgeschwindigkeit und -richtung, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit. Die Daten werden für die nächsten Stunden, Tage und in einem 16-Tage-Trend aufbereitet.
Ein wesentlicher Bestandteil des Angebots sind die multimedialen Inhalte. Dazu zählen HD-Live-Webcams, die einen direkten Blick auf das Wetter an beliebten Orten ermöglichen, sowie redaktionell aufbereitete Wetter-News und Erklärvideos zu aktuellen Wetterphänomenen. Mit „wetter.com TV“ betreibt das Unternehmen sogar einen eigenen 24-Stunden-Fernsehsender. Spezielle Services wie Pollenflugvorhersagen, ein UV-Index und Biowetter-Informationen runden das Profil ab.
Die kostenlose App für iOS und Android ist das Herzstück des mobilen Angebots. Sie bündelt die wichtigsten Funktionen in einer meist intuitiv bedienbaren Oberfläche. Nach dem Start zeigt die App das Wetter für den aktuellen oder einen ausgewählten Ort an. Die Startseite bietet einen schnellen Überblick über die aktuelle Temperatur, das Wetter des Tages und eine Vorschau auf die kommenden Tage.
Die Gestaltung ist modern und aufgeräumt. Wichtige Informationen sind schnell erfassbar. Nutzer können durch Wischen zwischen Tages- und Stundenansichten wechseln. Das Regenradar und andere Karten sind über eine Menüleiste leicht zugänglich. Ein Kritikpunkt vieler Nutzer ist die Präsenz von Werbebannern in der kostenlosen Version, die sich jedoch durch ein Abo-Modell entfernen lassen. Die Navigation ist unkompliziert, was auch in unserem Artikel zum Thema Fahrrad Reifendruck ein wichtiges Kriterium für gute Apps ist.
Zu den herausragenden Merkmalen der App gehört die Möglichkeit, Unwetterwarnungen per Push-Nachricht zu erhalten. Dies ist besonders bei aufziehenden Gewittern, Sturm oder Starkregen nützlich. Die Warnungen basieren oft auf den Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und anderer nationaler Wetterbehörden. Das personalisierbare Dashboard erlaubt es zudem, für den Nutzer relevante Informationen wie den Pollenflug oder den UV-Index in den Vordergrund zu rücken.
Die Genauigkeit von Wettervorhersagen ist ein komplexes Thema. Grundsätzlich gilt: Je weiter die Prognose in der Zukunft liegt, desto größer ist die Unsicherheit. Wetterdienste wie wetter.com nutzen eine Vielzahl von Wettermodellen und Datenquellen, um ihre Vorhersagen zu erstellen. Die World Meteorological Organization (WMO) koordiniert den globalen Austausch dieser Daten.
Kurzfrist (1-3 Tage): In diesem Zeitraum erreicht wetter.com, wie auch andere führende Anbieter, eine hohe Trefferquote. Die Vorhersagen für Temperatur und Niederschlag sind für die Planung des nächsten Tages in der Regel sehr verlässlich.
Mittelfrist (4-7 Tage): Die Prognosen sind hier immer noch gut brauchbar, um einen Trend zu erkennen. Es kann jedoch bereits zu Abweichungen bei Temperatur und dem genauen Zeitpunkt von Niederschlägen kommen.
Langfrist (8-16 Tage): Der 16-Tage-Trend sollte als das verstanden werden, was er ist: ein Trend. Er zeigt, ob es tendenziell wärmer, kälter, trockener oder feuchter wird. Eine exakte Vorhersage für einen bestimmten Tag in zwei Wochen ist meteorologisch kaum möglich. Nutzer sollten diese Prognosen daher mit Vorsicht genießen. Die Herausforderungen bei der Vorhersage von extremen Wetterlagen, wie sie bei Winterwetter in Deutschland auftreten, zeigen die Grenzen der Modelle auf.
Das Regenradar von wetter.com ist ein besonders geschätztes Werkzeug. Es visualisiert auf einer Karte, wo aktuell Niederschlag (Regen oder Schnee) fällt und wie sich die Niederschlagsgebiete in der nahen Zukunft bewegen werden. Die Animation zeigt die Zugbahn der Wolken, was eine sehr genaue Einschätzung für die nächsten 60 bis 90 Minuten erlaubt. Die Farbskala gibt dabei Aufschluss über die Intensität des Niederschlags, von leichtem Nieseln (hellblau) bis hin zu Starkregen oder Hagel bei Gewittern (orange/rot).
Der Markt für Wetter-Apps ist groß. Neben wetter.com gibt es zahlreiche andere Anbieter, die um die Gunst der Nutzer werben.
| Anbieter | Besonderheiten | Kosten |
|---|---|---|
| wetter.com | Großer Funktionsumfang, Regenradar, Wetter-News, TV-Sender | Kostenlos (mit Werbung), Abo verfügbar |
| WetterOnline | Sehr ähnlicher Funktionsumfang, gutes Wetter-Radar, oft als direkter Konkurrent gesehen | Kostenlos (mit Werbung), Abo verfügbar |
| WarnWetter-App (DWD) | Offizielle App des Deutschen Wetterdienstes, sehr präzise Warnungen, werbefrei | Kostenpflichtig (einmalig) für alle Funktionen |
| AccuWeather | Internationaler Anbieter, patentierter „RealFeel“-Temperaturwert | Kostenlos (mit Werbung), Abo verfügbar |
| Kachelmannwetter | Fokus auf hochauflösende Modelle und detaillierte Analysen für Wetter-Enthusiasten | Kostenlos (mit Werbung), Premium-Abo für erweiterte Daten |
wetter.com ist ein solider Allrounder, der für die meisten alltäglichen Bedürfnisse ausreicht. Wer eine kostenlose App mit einem breiten Funktionsumfang, einem guten Regenradar und verständlich aufbereiteten Informationen sucht, ist hier gut aufgehoben. Die Plattform eignet sich ideal für die schnelle Planung von Freizeitaktivitäten, die Überprüfung des Wetters für den Arbeitsweg oder die Vorbereitung auf den nächsten Tag. Für professionelle Anwender oder Nutzer, die höchste Genauigkeit und werbefreie Dienste bevorzugen, könnte die offizielle WarnWetter-App des DWD die bessere Wahl sein.
Was kostet die wetter.com App?
Die Basisversion der wetter.com App ist kostenlos und wird durch Werbung finanziert. Es gibt ein optionales Abonnement, das die Werbung entfernt und zusätzliche Personalisierungsoptionen freischaltet.
Wie genau ist das Regenradar von wetter.com?
Das Regenradar ist für kurzfristige Vorhersagen (bis zu 90 Minuten) sehr genau. Es zeigt live, wo Niederschlag fällt und wohin die Niederschlagsgebiete ziehen. Die Daten werden alle paar Minuten aktualisiert.
Woher bekommt wetter.com seine Daten?
Wie die meisten kommerziellen Wetterdienste nutzt auch wetter.com Daten von nationalen Wetterdiensten (wie dem DWD) und greift auf verschiedene globale Wettervorhersagemodelle (z.B. GFS, ECMWF) zurück, die dann mit eigenen Algorithmen verfeinert werden.
Kann man sich auf die 16-Tage-Vorhersage verlassen?
Die 16-Tage-Vorhersage sollte als grober Trend betrachtet werden. Aufgrund der chaotischen Natur der Atmosphäre ist eine exakte Vorhersage über einen so langen Zeitraum wissenschaftlich nicht möglich. Die Genauigkeit nimmt nach 7-10 Tagen rapide ab.
Welche ist die beste Alternative zu wetter.com?
Für Nutzer in Deutschland, die höchsten Wert auf Genauigkeit und offizielle Unwetterwarnungen legen, ist die WarnWetter-App des Deutschen Wetterdienstes (DWD) eine ausgezeichnete Alternative. WetterOnline ist ein sehr ähnlicher Konkurrent mit vergleichbarem Funktionsumfang.
wetter.com hat sich seine Position als einer der führenden Wetterdienste im deutschsprachigen Raum verdient. Die Plattform überzeugt mit einem breiten Angebot, das von der soliden App über ein präzises Regenradar bis hin zu redaktionellen Inhalten reicht. Während die kurzfristigen Vorhersagen eine hohe Zuverlässigkeit aufweisen, sollten Nutzer die 16-Tage-Prognose kritisch als Trend betrachten. Die kostenlose Version wird durch Werbung finanziert, was für manche Nutzer ein Nachteil sein kann. Insgesamt ist wetter.com ein verlässlicher Begleiter für den Wetter-Alltag, der die wichtigsten Informationen übersichtlich und zugänglich präsentiert.
Über den Autor:
Jonas Wagner ist Online-Redakteur und SEO-Experte mit einem besonderen Interesse an Meteorologie und digitalen Diensten. Er analysiert und vergleicht regelmäßig Apps und Online-Plattformen auf ihre Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit.
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