Wahlomat Baden Württemberg – Wahlomat Baden Württemberg 2026: Jetzt online verfügbar!
Der Wahlomat für Baden Württemberg ist pünktlich zur Landtagswahl am 08. März 2026 eine entscheidende Orientierungshilfe für viele Wählerinnen und Wähler. Seit dem 9. Februar 2026 ist das beliebte Online-Tool der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) verfügbar. Es ermöglicht einen spielerischen Vergleich der eigenen politischen Ansichten mit den Programmen der zur Wahl stehenden Parteien.
Der Wahlomat für Baden-Württemberg ist ein interaktives Online-Tool, das Wählern hilft, ihre politischen Positionen mit denen der Parteien zur Landtagswahl am 8. März 2026 zu vergleichen. Er wurde von der Bundeszentrale und der Landeszentrale für politische Bildung entwickelt und ist seit dem 9. Februar 2026 online. Er dient als Informationsangebot und gibt keine Wahlempfehlung ab.
Der Wahl-O-Mat ist ein bewährtes Frage-und-Antwort-Tool, das seit 2002 von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) angeboten wird. Ziel ist es, insbesondere jungen Wählern eine einfache Möglichkeit zu bieten, sich über die Positionen der Parteien zu informieren. Die Funktionsweise ist simpel und transparent.
Das Herzstück des Wahlomaten sind 38 Thesen zu wichtigen landespolitischen Themen. Diese werden von einer Redaktion aus jungen Wahlberechtigten, Journalisten und Wissenschaftlern entwickelt. Die Parteien, die zur Wahl zugelassen sind, beantworten diese Thesen und geben kurze Begründungen für ihre Haltung. Als Nutzer können Sie jede These mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“ oder „neutral“ bewerten. Außerdem besteht die Möglichkeit, Thesen zu überspringen.
Nachdem Sie alle Thesen beantwortet haben, können Sie jene markieren, die Ihnen besonders wichtig sind. Diese werden in der Auswertung doppelt gewichtet. Anschließend wählen Sie aus, welche der 21 zugelassenen Parteien Sie in den Vergleich einbeziehen möchten. Das Ergebnis wird als Balkendiagramm dargestellt, das den Grad Ihrer Übereinstimmung mit den einzelnen Parteien anzeigt. Es handelt sich hierbei ausdrücklich um keine Wahlempfehlung, sondern um ein Informationsangebot, das zur weiteren Auseinandersetzung mit den Wahlprogrammen anregen soll.
Am 8. März 2026 sind rund 7,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Die Wahl markiert eine politische Zäsur, da der langjährige Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) nicht erneut antritt. Zudem gibt es wichtige Neuerungen im Wahlrecht, die erstmals zur Anwendung kommen.
Zwei wesentliche Änderungen prägen diese Wahl: Zum einen wird das Wahlalter von 18 auf 16 Jahre gesenkt. Dadurch dürfen rund 650.000 junge Menschen zum ersten Mal ihre Stimme bei einer Landtagswahl abgeben. Zum anderen wird, ähnlich wie bei der Bundestagswahl, ein System mit Erst- und Zweitstimme eingeführt. Mit der Erststimme wird ein Direktkandidat im Wahlkreis gewählt, während die Zweitstimme über die Sitzverteilung der Parteien im Landtag entscheidet. Dies soll den Landtag repräsentativer machen. Für eine politische Karriere ist dies eine wichtige Weichenstellung, wie das Beispiel von Louis Klamroth zeigt, der sich früh politisch engagierte.
Der Kampf um die Nachfolge von Winfried Kretschmann ist offen. Die beiden größten Parteien schicken prominente Kandidaten ins Rennen. Insgesamt haben 21 Parteien Landeslisten für die Wahl eingereicht.
| Partei | Spitzenkandidat/in | Amt/Funktion |
|---|---|---|
| Bündnis 90/Die Grünen | Cem Özdemir | Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (bis Mai 2025) |
| CDU | Manuel Hagel | Landesvorsitzender und Fraktionsvorsitzender der CDU BW |
| SPD | Andreas Stoch | Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD BW |
| FDP | Dr. Hans-Ulrich Rülke | Fraktionsvorsitzender der FDP/DVP-Fraktion |
| AfD | Markus Frohnmaier (Kandidat für MP-Amt), Emil Sänze (Listenplatz 1) | Landeschef AfD BW / MdL |
Für die Grünen tritt der bundesweit bekannte Cem Özdemir an, der sich selbst als „anatolischer Schwabe“ bezeichnet und auf seine langjährige politische Erfahrung setzt. Die CDU schickt mit Manuel Hagel einen deutlich jüngeren Kandidaten ins Rennen, der als Hoffnungsträger für einen modernen Konservatismus gilt und die CDU nach 15 Jahren wieder an die Regierungsspitze führen will. Die SPD setzt auf den erfahrenen Landes- und Fraktionschef Andreas Stoch, während die FDP erneut mit Dr. Hans-Ulrich Rülke antritt. Die Linke stellt mit Kim Sophie Bohnen, Amelie Vollmer und Mersedeh Ghazaei ein weibliches Spitzentrio auf. Politische Auseinandersetzungen können dabei durchaus hart geführt werden, wie die FPÖ Spesenaffäre in Österreich zeigt.
Neben dem digitalen Angebot gibt es auch eine analoge Version: den „Wahl-O-Mat zum Aufkleben“. Die Landeszentrale für politische Bildung tourt damit im Vorfeld der Wahl durch Einkaufszentren in verschiedenen Städten wie Mannheim, Freiburg und Ravensburg. Besucher können dort die Thesen mit Klebepunkten bewerten und ihr Ergebnis direkt ausdrucken lassen. Diese Aktion soll Menschen im Alltag erreichen und zum politischen Austausch anregen.
Laut aktuellen Umfragen sind die wichtigsten Themen für die Wählerinnen und Wähler in Baden-Württemberg die wirtschaftliche Lage, Zuwanderung und bezahlbarer Wohnraum. Das stark von der Automobilindustrie abhängige Bundesland steckt in einer Strukturkrise, was die Wirtschaft zum zentralen Wahlkampfthema macht. Sowohl Özdemir als auch Hagel betonen die Notwendigkeit, den Wirtschaftsstandort zu stärken, um nicht zum „Detroit Europas“ zu werden. Weitere wichtige Politikfelder sind Bildung, Bürokratieabbau und die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Eine verlässliche Informationsquelle für politische Themen ist die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Die Funktionsweise des Wahl-O-Mats wird auch auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung ausführlich erklärt.
Der Wahlomat Baden Württemberg bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert einen Überblick über die Positionen der Parteien zur Landtagswahl 2026 zu verschaffen. Angesichts wichtiger Neuerungen wie dem Wahlrecht ab 16 und dem Zwei-Stimmen-System ist eine gute Information vor der Stimmabgabe besonders wertvoll. Das Tool hilft, die eigene politische Verortung zu überprüfen und ist ein wichtiger Baustein der politischen Bildung vor dem entscheidenden Wahltag am 8. März 2026.
Die Wahl zum 18. Landtag von Baden-Württemberg findet am Sonntag, den 8. März 2026, statt. Die Wahllokale sind in der Regel von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Baden-Württemberg ist seit dem 9. Februar 2026 online. Er wird von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bereitgestellt.
Der Wahlomat ist ein Online-Tool, bei dem Sie 38 politische Thesen mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“ oder „neutral“ bewerten. Anschließend können Sie Ihre Antworten mit den Positionen der zur Wahl stehenden Parteien vergleichen und sehen, wo die größten Übereinstimmungen bestehen.
Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsbürger, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Baden-Württemberg haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Das Wahlalter wurde für diese Wahl erstmals auf 16 Jahre gesenkt.
Nein, der Wahl-O-Mat gibt keine Wahlempfehlung ab. Er ist ein reines Informationsangebot der politischen Bildung. Sein Ziel ist es, zur Auseinandersetzung mit den Parteien und ihren Programmen anzuregen und die Unterschiede zwischen ihnen aufzuzeigen.
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