Die Direktorin von Schloss Ambras, Veronika Sandbichler, hat öffentlich Mobbingvorwürfe gegen die Spitze des Kunsthistorischen Museums (KHM) in Wien erhoben. Die Vorwürfe richten sich gegen den Generaldirektor Jonathan Fine und den kaufmännischen Geschäftsführer Paul Frey. Sandbichler spricht von einer „toxischen Führungskultur“ und wirft Fine systematisches Mobbing vor.
Veronika Sandbichler leitet seit 2010 die Zweigstelle des Kunsthistorischen Museums auf Schloss Ambras bei Innsbruck. Laut einem Bericht des ORF arbeitet sie seit über dreißig Jahren für das KHM und hat Kunstgeschichte studiert. Ehemalige Vorgesetzte äußerten sich in E-Mails positiv über ihre Arbeit und Führungsqualitäten. So gratulierte ihr der kaufmännische Direktor Frey im Jahr 2021 und lobte ihre Arbeit.
Die Situation scheint sich jedoch geändert zu haben. Veronika Sandbichler berichtete gegenüber dem ORF, dass sie mit Vorwürfen konfrontiert werde, ihre Arbeit sei schlecht, ihr Team leide und sie habe in den letzten 15 Jahren schwerwiegende Managementfehler begangen. Laut VOL.AT sprach Sandbichler in der „Zeit im Bild 2“ von Gesprächen, in denen sie „zumindest verbal so traktiert wurde“, dass sie in Tränen ausbrach. Ihr Anwalt, Martin Maxl, wirft Jonathan Fine eine „toxische Führungskultur“ vor und spricht von etwa 20 Fällen von Auseinandersetzungen mit Museumsmitarbeitern seit Fines Amtsantritt. (Lesen Sie auch: Buckelwal Ostsee: in der gestrandet: Dramatische)
Der KHM-Museumsverband hat die Vorwürfe in einer Stellungnahme gegenüber der APA „mit aller Deutlichkeit zurückgewiesen“. Die Anschuldigungen seien „inhaltlich unzutreffend, einseitig dargestellt und werden durch keinerlei Fakten gedeckt“.
Das Kulturministerium hat laut „ZiB 2“ eine externe Prüfung durch die Unternehmensberatung Deloitte in Auftrag gegeben. Der Betriebsrat des KHM kam am Dienstag zu einer Sondersitzung zusammen, um die Situation zu beraten.
Die Vorwürfe von Veronika Sandbichler haben eine breite öffentliche Diskussion ausgelöst. Viele fordern eine umfassende Aufklärung der Vorwürfe und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Kunsthistorischen Museum. Es wird erwartet, dass die externe Prüfung durch Deloitte weitere Details ans Licht bringen wird. (Lesen Sie auch: 25 μαρτιου: 25. März: Griechenland feiert Nationalfeiertag)
Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Frage, wie Führungskräfte mit ihren Mitarbeitern umgehen und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Mobbing und eine „toxische Führungskultur“ zu verhindern. Die Ergebnisse der externen Prüfung werden mit Spannung erwartet.
Die Mobbingvorwürfe gegen die KHM-Spitze haben für Veronika Sandbichler weitreichende Konsequenzen. Sie berichtete von einer physischen und psychischen Belastung, die ärztliche Betreuung notwendig mache.
Unabhängig vom Ausgang der externen Prüfung hat der Fall bereits jetzt das Image des Kunsthistorischen Museums beschädigt. Es wird entscheidend sein, wie die Verantwortlichen mit den Vorwürfen umgehen und welche Maßnahmen sie ergreifen, um das Vertrauen der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit zurückzugewinnen. (Lesen Sie auch: Daniel Zugg beendet Karriere: Ein Rückblick auf…)
Die externe Prüfung durch Deloitte wird nun die Vorwürfe untersuchen und Empfehlungen für die Zukunft aussprechen. Es bleibt zu hoffen, dass die Ergebnisse dazu beitragen werden, die Arbeitsbedingungen im Kunsthistorischen Museum zu verbessern und eine positive Arbeitskultur zu fördern. Die Website des Kunsthistorischen Museums bietet Informationen über die Sammlung und Ausstellungen.
Die Causa Veronika Sandbichler zeigt, wie wichtig es ist, aufmerksame und respektvolle Arbeitsbedingungen zu schaffen und Mobbingvorwürfe ernst zu nehmen. Nur so kann ein positives Arbeitsumfeld entstehen, in dem sich Mitarbeiter wohlfühlen und ihr Potenzial entfalten können.
Veronika Sandbichler ist die Direktorin von Schloss Ambras, einer Zweigstelle des Kunsthistorischen Museums (KHM) in Innsbruck. Sie arbeitet seit über 30 Jahren für das KHM und hat Kunstgeschichte studiert. (Lesen Sie auch: Groß Umstadt: -: Fördermittel und Jubiläum im…)
Veronika Sandbichler erhebt Mobbingvorwürfe gegen die Spitze des Kunsthistorischen Museums (KHM) in Wien, insbesondere gegen Generaldirektor Jonathan Fine und den kaufmännischen Geschäftsführer Paul Frey. Sie spricht von einer „toxischen Führungskultur“.
Der KHM-Museumsverband hat die Vorwürfe in einer Stellungnahme zurückgewiesen. Die Anschuldigungen seien „inhaltlich unzutreffend, einseitig dargestellt und werden durch keinerlei Fakten gedeckt“.
Das Kulturministerium hat eine externe Prüfung durch die Unternehmensberatung Deloitte in Auftrag gegeben, um die Vorwürfe zu untersuchen und Empfehlungen für die Zukunft auszusprechen.
Veronika Sandbichler berichtete von einer physischen und psychischen Belastung, die ärztliche Betreuung notwendig mache. Die langfristigen Folgen für ihre berufliche Laufbahn sind noch unklar.
Weitere Informationen über das Kunsthistorische Museum, seine Sammlungen und Ausstellungen finden Sie auf der offiziellen Website des Museums. Dort gibt es auch Pressemitteilungen.
| Partei | Funktion/Rolle | Aussage/Position |
|---|---|---|
| Veronika Sandbichler | Direktorin Schloss Ambras | Erhebt Mobbingvorwürfe, spricht von „toxischer Führungskultur“ |
| Jonathan Fine | Generaldirektor KHM | Wird des Mobbings beschuldigt |
| Paul Frey | Kaufmännischer Geschäftsführer KHM | Wird des Mobbings beschuldigt |
| KHM-Museumsverband | Institution | Weist die Vorwürfe zurück |
| Kulturministerium | Behörde | Beauftragt externe Prüfung durch Deloitte |
Das Deloitte Gutachten soll nun Klarheit bringen.
Der Riesenslalom Damen im Weltcup 2025/2026 steuert auf ein dramatisches Finale in Lillehammer zu. Dieser…
Die populäre Python-Bibliothek LiteLLM wurde durch eine Malware-Attacke kompromittiert. Die Version 1.82.8 enthält eine schädliche…
Die Neuinszenierung von Richard Wagners "Parsifal" an der Semperoper Dresden hat gemischte Reaktionen hervorgerufen. Während…
Annett Renneberg verlässt nach neun Jahren überraschend "In aller Freundschaft". Ihre Rolle, Prof. Dr. Maria…
Am 25. März 2026 schlug eine Drohne in den Schornstein des Kraftwerks Auvere in Estland…
Ein junger Buckelwal ist am Montag vor Timmendorfer Strand in der Ostsee gestrandet. Trotz des…