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Tennis Finals 2026: Alle Sieger, Termine & Analysen

Die Tennis Finals krönen traditionell eine lange und intensive Saison auf der ATP- und WTA-Tour. Auch für das Jahr 2026 versprechen die Abschlussturniere der Herren und Damen wieder hochklassige Matches und emotionale Momente. Stand 24.02.2026 blicken Fans gespannt auf die Qualifikationsrennen, die die acht besten Einzelspieler und Doppelteams des Jahres zu den prestigeträchtigen Events führen werden.

Die Tennis Finals, bestehend aus den ATP Finals der Herren und den WTA Finals der Damen, sind die ultimativen Meisterschaften zum Jahresende. Hier treten nur die Top-8-Spieler der Saison in einem einzigartigen Round-Robin-Format an, was zu packenden Duellen führt. Die Turniere sind nicht nur sportlich, sondern auch finanziell äußerst lukrativ und ein entscheidender Faktor für die Weltranglistenpositionen zum Jahresende.

Das Wichtigste in Kürze

  • Definition: Die Tennis Finals (ATP & WTA Finals) sind die offiziellen Saisonabschlussturniere im professionellen Dament- und Herrentennis.
  • Teilnehmer: Die besten acht Einzelspieler und acht Doppelpaare der jeweiligen Saison qualifizieren sich.
  • ATP Finals 2025 Sieger: Jannik Sinner gewann den Einzeltitel in Turin nach einem Finalsieg über Carlos Alcaraz.
  • WTA Finals 2025 Siegerin: Elena Rybakina sicherte sich den Titel in Riyadh durch einen Sieg gegen Aryna Sabalenka.
  • Format: Einzigartiges Round-Robin-Format (Gruppenphase) gefolgt von Halbfinale und Finale.
  • Austragungsorte 2026: Die ATP Finals finden voraussichtlich erneut in Turin statt, die WTA Finals in Riyadh.
  • Bedeutung: Hohes Prestige, viele Weltranglistenpunkte und das höchste Preisgeld nach den Grand Slams.

Rückblick: Die Champions der Tennis Finals 2025

Die Saison 2025 endete mit zwei packenden Finalturnieren, die die Dominanz der neuen Generation unterstrichen. Bei den ATP Finals in Turin krönte sich der Italiener Jannik Sinner vor heimischem Publikum zum Champion. In einem hochklassigen Finale bezwang er den Spanier Carlos Alcaraz in zwei Sätzen mit 7:6 und 7:5 und verteidigte damit seinen Titel. Sinner schloss das Turnier ohne einen einzigen Satzverlust ab, eine beeindruckende Leistung, die seine herausragende Form zum Jahresende bestätigte. Der deutsche Topspieler Alexander Zverev war ebenfalls qualifiziert, schied jedoch in der Vorrunde aus.

Bei den WTA Finals in Riyadh, Saudi-Arabien, triumphierte Elena Rybakina. Die Kasachin setzte sich im Endspiel gegen die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka mit 6:3 und 7:6 durch und gewann damit ihren ersten Titel bei den Saisonmeisterschaften. Rybakina blieb im gesamten Turnier ungeschlagen und sicherte sich damit das höchste Preisgeld in der Geschichte des Damentennis.

Was sind die Tennis Finals?

Die Tennis Finals sind der Höhepunkt des Tennisjahres und werden oft als fünfter Grand Slam bezeichnet. Anders als bei den regulären Turnieren mit K.o.-System, wird hier zunächst in zwei Vierergruppen gespielt („Round Robin“). Jeder Spieler bestreitet drei Matches. Die beiden Besten jeder Gruppe qualifizieren sich für das Halbfinale, ab dem dann im K.o.-Modus weitergespielt wird. Dieses Format garantiert, dass die Fans die Topstars mehrfach auf dem Platz sehen können, selbst wenn diese ein Match verlieren sollten. Organisiert werden die Turniere von der Association of Tennis Professionals (ATP) für die Herren und der Women’s Tennis Association (WTA) für die Damen.

Qualifikationsmodus: Der Weg nach Turin und Riyadh

Die Qualifikation für die Tennis Finals ist ein Marathon, kein Sprint. Spieler sammeln über die gesamte Saison hinweg Punkte bei allen Turnieren – von den Grand Slams über die Masters/1000er-Events bis hin zu den 500er- und 250er-Turnieren. Die acht Spieler, die am Stichtag nach dem letzten regulären Saisonturnier im „Race to Turin“ (ATP) bzw. „Race to Riyadh“ (WTA) die meisten Punkte gesammelt haben, sichern sich ihren Startplatz. Dieses Punktesystem belohnt Konstanz auf höchstem Niveau über das ganze Jahr. Ein Spieler wie Taylor Fritz muss daher über die gesamte Saison konstant gute Leistungen zeigen, um eine Chance auf die Teilnahme zu haben.

Wer hat die besten Chancen für die Tennis Finals 2026?

Obwohl die Saison 2026 noch jung ist, zeichnen sich bereits erste Favoriten ab. Bei den Herren sind die Vorjahresfinalisten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz die klaren Anwärter. Beide haben das moderne Tennis in den letzten Jahren geprägt und dominieren die Weltspitze. Auch Alexander Zverev wird, sofern er verletzungsfrei bleibt, ein heißer Kandidat sein. Der Hamburger hat die ATP Finals bereits zweimal gewonnen und strebt eine erneute Teilnahme an. Weitere Namen, die man auf der Rechnung haben muss, sind Daniil Medvedev und aufstrebende Talente wie Ben Shelton.

Bei den Damen ist das Feld traditionell etwas offener. Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka, French-Open-Siegerin Iga Świątek und die amtierende Championesse Elena Rybakina bilden die Spitze. Aber auch Spielerinnen wie Coco Gauff und Jessica Pegula haben das Potenzial, sich erneut zu qualifizieren. Die Entwicklung über die Grand-Slam-Turniere in Melbourne, Paris und Wimbledon wird entscheidende Hinweise geben, wer sich am Ende für Riyadh qualifizieren kann. Die Saison ist lang und, wie der Wintersturm in den USA zeigt, können unvorhergesehene Ereignisse immer wieder für Überraschungen sorgen.

Übersicht der Top-Kandidaten 2026

Spieler (ATP) Spielerin (WTA) Stärken
Jannik Sinner Aryna Sabalenka Aggressives Grundlinienspiel, starker Aufschlag
Carlos Alcaraz Iga Świątek Überragende Athletik, Dominanz auf Sand
Alexander Zverev Elena Rybakina Flache, kraftvolle Schläge, Nervenstärke
Daniil Medvedev Coco Gauff Exzellente Defensive, Schnelligkeit

Die Austragungsorte: Turin und Riyadh im Fokus

Seit 2021 ist die Pala Alpitour in Turin, Italiens größte Indoor-Arena, die Heimat der ATP Finals. Die Veranstaltung hat sich dort als großer Erfolg erwiesen, nicht zuletzt durch die Erfolge des Lokalmatadoren Jannik Sinner. Die Stadt bietet eine moderne Infrastruktur und eine tennisbegeisterte Atmosphäre. Der Vertrag mit Turin läuft noch bis 2025, eine Verlängerung gilt aber als wahrscheinlich.

Die WTA Finals finden seit 2024 in Riyadh, Saudi-Arabien, statt. Die Entscheidung, das Turnier in den Nahen Osten zu vergeben, war mit Diskussionen verbunden, unterstreicht aber die wachsende globale Bedeutung des Frauentennis. Die Veranstalter locken mit Rekordpreisgeldern und hochmodernen Anlagen. Die WTA hat einen mehrjährigen Vertrag mit Riyadh abgeschlossen, der die Zukunft des Turniers dort sichert.

Video: Highlights der letzten Finals

Um einen Eindruck von der Intensität und dem hohen Niveau der Tennis Finals zu bekommen, empfiehlt sich ein Blick auf die Highlights der vergangenen Jahre. Der offizielle YouTube-Kanal der ATP Tour bietet hierfür eine hervorragende Quelle.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu den Tennis Finals

Was sind die Tennis Finals?
Die Tennis Finals sind die jährlichen Saisonabschlussturniere im professionellen Tennis. Die acht besten Einzelspieler und Doppelpaare der Saison treten bei den ATP Finals (Herren) und den WTA Finals (Damen) gegeneinander an.
Wie qualifiziert man sich für die Tennis Finals?
Spieler sammeln über das ganze Jahr hinweg Punkte. Die Top 8 der jeweiligen Rangliste („Race“) am Ende der regulären Saison qualifizieren sich für das Turnier.
Wer hat die letzten Tennis Finals gewonnen?
Jannik Sinner gewann die ATP Finals 2025 in Turin. Elena Rybakina gewann die WTA Finals 2025 in Riyadh.
Wo finden die Tennis Finals 2026 statt?
Die ATP Finals werden voraussichtlich wieder in Turin, Italien, ausgetragen. Die WTA Finals finden in Riyadh, Saudi-Arabien, statt.
Warum ist das Format der Finals so besonders?
Im Gegensatz zu den meisten Turnieren gibt es eine Gruppenphase (Round Robin), in der jeder Spieler drei Matches bestreitet. Das garantiert hochkarätige Duelle und gibt Spielern auch nach einer Niederlage noch die Chance aufs Weiterkommen.

Fazit und Ausblick

Die Tennis Finals bleiben der unbestrittene Höhepunkt zum Abschluss der Tennissaison 2026. Sie bieten eine einzigartige Mischung aus sportlicher Exzellenz, hohem Unterhaltungswert durch das Round-Robin-Format und einem finalen Kräftemessen der absoluten Weltelite. Die Champions von Turin und Riyadh werden nicht nur mit einem prestigeträchtigen Titel, sondern auch mit einem erheblichen Anteil an Punkten und Preisgeld belohnt. Für Tennisfans in der DACH-Region bleibt es spannend zu beobachten, welche Spieler sich im Laufe des Jahres für diesen exklusiven Showdown qualifizieren und ob auch ein deutscher oder schweizer Akteur den Sprung unter die besten Acht schafft.

Autor: Klaus Meier, Sportredakteur
Klaus Meier ist seit über 15 Jahren als Sportjournalist tätig und hat sich auf Tennis und internationale Sportevents spezialisiert. Er berichtet regelmäßig von Grand-Slam-Turnieren und den ATP/WTA Finals.

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