Der Telekommunikationsanbieter Swisscom steht aktuell in der Kritik. Zahlreiche Kunden berichten von Schwierigkeiten bei der Kündigung ihrer Abonnements. Anstatt die Kündigung einfach online über das Kundenportal „MySwisscom“ abwickeln zu können, werden viele Nutzer dazu aufgefordert, den Kundendienst telefonisch zu kontaktieren. Dies führt zu Verärgerung und Frustration bei den Betroffenen, wie das Schweizer Newsportal 20 minutes berichtet.
Die Berichte über erschwerte Kündigungen bei Swisscom häufen sich. Kunden beklagen, dass sie über das Online-Portal MySwisscom keine Kündigung vornehmen können, sondern stattdessen aufgefordert werden, eine Rückrufbitte zu hinterlassen. Nach dem Rückruf sei es dann teilweise schwierig, die Kündigung tatsächlich durchzuführen. In einigen Fällen mussten Kunden mehrfach anrufen oder sogar persönlich im Shop erscheinen, um ihr Anliegen zu erledigen.
Laut Swisscom liegt die Ursache für diese Vorgehensweise in der Komplexität der Angebote und Rabatte, die an die Abonnements gebunden sind. Viele Kunden hätten individuelle Vereinbarungen getroffen, die bei einer Online-Kündigung nicht berücksichtigt werden könnten. Um sicherzustellen, dass alle Konditionen korrekt abgewickelt werden, sei daher ein persönliches Gespräch mit einem Kundenberater erforderlich. Grundsätzlich seien Kündigungen aber auch per Chat, E-Mail oder im Shop möglich, so Swisscom. (Lesen Sie auch: 20 Minutes.ch: Crans-Montana: Tragödie wirft Schatten)
Nachdem die Beschwerden über die Kündigungspraxis von Swisscom öffentlich wurden, hat sich das Unternehmen zu den Vorwürfen geäußert. Wie 20 minutes berichtet, räumt Swisscom ein, dass es in Einzelfällen zu Problemen kommen kann. Man arbeite jedoch daran, den Kündigungsprozess zu vereinfachen und transparenter zu gestalten. So sollen Kunden künftig besser darüber informiert werden, welche Kündigungswege ihnen zur Verfügung stehen und welche Unterlagen sie gegebenenfalls benötigen.
Einige Kunden berichten auch von unerwarteten Preiserhöhungen bei Swisscom. Le Temps berichtete Anfang April 2026, dass Swisscom die Preise für Millionen von Kunden erhöht hat. Betroffen sind sowohl Mobilfunk-, Festnetz-Internet- als auch TV-Abonnements. Die Preiserhöhung beträgt 1,90 Franken pro Monat.
Die Kritik an Swisscoms Kündigungspraxis und Preiserhöhungen ist vielfältig. Viele Kunden äußern ihr Unverständnis darüber, dass ein modernes Telekommunikationsunternehmen wie Swisscom nicht in der Lage ist, einfache Online-Kündigungen zu ermöglichen. Sie sehen darin eine bewusste Taktik, um Kunden möglichst lange an sich zu binden. Andere bemängeln die mangelnde Transparenz bei den Preiserhöhungen und fordern eine klarere Kommunikation seitens Swisscom. (Lesen Sie auch: Pasqua 2026: Was steckt hinter den Osterwünschen?)
Auch Konsumentenschutzorganisationen haben sich bereits zu Wort gemeldet und fordern Swisscom auf, die Kündigungsprozesse zu vereinfachen und die Kunden besser zu informieren. Sie weisen darauf hin, dass Kunden ein Recht auf eine unkomplizierte Kündigung haben und dass Unternehmen nicht versuchen dürfen, dies unnötig zu erschweren.
Die aktuelle Kritik an Swisscoms Kündigungspraxis und Preiserhöhungen könnte langfristige Folgen für das Unternehmen haben. Wenn sich Kunden unfair behandelt fühlen, werden sie sich möglicherweise nach Alternativen umsehen und zu anderen Anbietern wechseln. Um dies zu verhindern, muss Swisscom dringend Maßnahmen ergreifen, um das Vertrauen seiner Kunden zurückzugewinnen. Dazu gehört eine transparente Kommunikation, einfache Kündigungsprozesse und faire Preise.
Für die Kunden bedeutet die aktuelle Situation, dass sie bei der Kündigung ihres Swisscom-Abonnements besonders aufmerksam sein müssen. Sie sollten sich im Vorfeld genau informieren, welche Kündigungswege ihnen zur Verfügung stehen und welche Unterlagen sie benötigen. Im Zweifelsfall sollten sie sich an eine Konsumentenschutzorganisation wenden, um sich beraten zu lassen. (Lesen Sie auch: Ronde Van Vlaanderen 2026: Das Radsport-Highlight)
Die Swisscom AG ist das größte Telekommunikationsunternehmen der Schweiz und hat ihren Hauptsitz in Ittigen bei Bern. Das Unternehmen entstand 1997 aus der Umwandlung des staatlichen Unternehmens PTT in eine Aktiengesellschaft. Der Bund hält weiterhin die Mehrheit der Aktien. Swisscom bietet eine breite Palette von Dienstleistungen an, darunter Mobilfunk, Festnetztelefonie, Internet, Fernsehen und IT-Dienstleistungen für Unternehmen. Das Unternehmen beschäftigt rund 19.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 11 Milliarden Schweizer Franken.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Umsatz | 11,0 Mrd. CHF |
| Anzahl Mitarbeiter | 19.000 |
| Anzahl Mobilfunkkunden | 5,64 Millionen |
| Anzahl Festnetzkunden | 1,94 Millionen |
| Anzahl TV-Kunden | 1,46 Millionen |
Viele Kunden bemängeln, dass sie ihre Swisscom-Abonnements nicht einfach online kündigen können, sondern stattdessen den Kundendienst telefonisch kontaktieren müssen. Dies führt zu langen Wartezeiten und unnötigem Aufwand. Kunden sehen darin eine Taktik, um sie möglichst lange an sich zu binden.
Swisscom begründet die Vorgehensweise mit der Komplexität der Angebote und Rabatte, die an die Abonnements gebunden sind. Um sicherzustellen, dass alle Konditionen korrekt abgewickelt werden, sei ein persönliches Gespräch mit einem Kundenberater erforderlich. Grundsätzlich seien Kündigungen aber auch per Chat, E-Mail oder im Shop möglich. (Lesen Sie auch: Romy Ertl: Ski-Ausflug mit Schweizer Nachwuchsstar sorgt)
Kunden, die Probleme mit der Swisscom-Kündigung haben, können sich an eine Konsumentenschutzorganisation wenden, um sich beraten zu lassen. Sie können auch eine schriftliche Beschwerde bei Swisscom einreichen oder den Ombudsmann für Telekommunikation einschalten.
Swisscom-Kunden sollten ihre Verträge regelmäßig überprüfen und auf mögliche Preiserhöhungen achten. Sie sollten auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sorgfältig lesen, um ihre Rechte und Pflichten zu kennen. Bei Unklarheiten sollten sie sich an den Kundendienst von Swisscom wenden.
Der Wettbewerb auf dem Schweizer Telekommunikationsmarkt ist hoch. Neben Swisscom gibt es zahlreiche andere Anbieter, die um die Gunst der Kunden werben. Dies führt zu einem ständigen Innovationsdruck und zu sinkenden Preisen. Kunden profitieren von dieser Wettbewerbssituation, da sie eine größere Auswahl an Produkten und Dienstleistungen haben.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
Der TV-Streaming-Dienst waipu.tv ist im April 2026 eine führende Alternative zum klassischen Fernsehen. Unser Test…
Am 05.04.2026 kommt es zum spannenden La-Liga-Duell Getafe – Ath. Bilbao. Beide Teams sind Tabellennachbarn…
"Pasqua 2026" bezieht sich auf das Osterfest im Jahr 2026. Die Feierlichkeiten sind für viele…
Die Ronde van Vlaanderen 2026, geplant für den 5. April, wird mit dem Debüt von…
Romy Ertl, die Tochter der ehemaligen deutschen Skirennläuferin Martina Ertl-Renz, hat auf Instagram Fotos von…
Schalke 04 trifft am Ostersonntag, den 5. April 2026, auf den Karlsruher SC. Anstoß der…