Super G Herren heute – Super G Herren heute abgesagt: Odermatt holt Kugel!
Der Super G Herren heute, 15. März 2026, im französischen Courchevel musste aufgrund starker Schneefälle und Sicherheitsbedenken abgesagt werden. Diese Entscheidung des Internationalen Skiverbandes (FIS) hat weitreichende Folgen: Der Schweizer Marco Odermatt sichert sich damit vorzeitig und ohne Rennen die kleine Kristallkugel für den Gewinn des Super-G-Weltcups.
Der für heute geplante Super G der Herren ist die neueste witterungsbedingte Absage im Ski-Weltcup. Bereits das für Samstag angesetzte Rennen konnte wegen Neuschnees und Nebels nicht stattfinden. Die Pistenverhältnisse ließen auch am Sonntag kein faires und sicheres Rennen zu, was die FIS zur endgültigen Streichung des gesamten Wochenendes für die Speed-Herren in Courchevel zwang. Für die Athleten und Fans ist dies eine enttäuschende Nachricht, insbesondere da die Spannung im Kampf um die Disziplinenwertung noch groß war.
Die Entscheidung, den Super G Herren heute abzusagen, fiel am Sonntagmorgen. Nachdem bereits der für Samstag geplante Super-G ersatzlos gestrichen wurde, hatten die Organisatoren und Helfer die ganze Nacht versucht, die Strecke von den Neuschneemassen zu befreien. Allerdings machten die anhaltenden Niederschläge und die aufgeweichte Piste ein sicheres Rennen unmöglich. FIS-Renndirektor Markus Waldner erklärte, dass die Sicherheit der Athleten oberste Priorität habe und eine Durchführung unter diesen Umständen nicht zu verantworten sei. Die Absage ist ein herber Schlag für den Veranstaltungsort Courchevel, der am Freitag noch einen spannenden Abfahrtslauf mit dem Sieger Vincent Kriechmayr aus Österreich erlebt hatte.
Der große Profiteur der Absage ist Marco Odermatt. Der Schweizer Ausnahmekönner hatte vor den geplanten Rennen in Courchevel einen Vorsprung von 158 Punkten auf seinen schärfsten Verfolger, Vincent Kriechmayr. Da beide Rennen nun nicht nachgeholt werden und nur noch ein Super-G beim Weltcup-Finale in Kvitfjell, Norwegen, aussteht, ist Odermatt mathematisch nicht mehr einzuholen. Folglich gewinnt er zum vierten Mal in Folge die kleine Kristallkugel im Super-G. Für Odermatt ist es nach dem bereits gesicherten Gesamtweltcup und dem Abfahrtsweltcup die dritte Kugel in dieser Saison. Seine Dominanz im alpinen Skisport ist damit einmal mehr unterstrichen. Die vorzeitige Entscheidung ist für den Schweizer zwar erfreulich, doch auch er hätte den Titel lieber im sportlichen Wettkampf errungen.
In der Ski-Welt wurde die Absage mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Während die Sicherheit als oberstes Gut bestätigt wurde, bedauerten viele das abrupte Ende des Titelkampfes. ÖSV-Herren-Cheftrainer Marko Pfeifer äußerte Verständnis für die Entscheidung: „Es kommt alles zusammen. Es ist Nebel, es ist starker Schneefall, im unteren Bereich der Strecke Schneeregen. Die Piste ist aufgeweicht, also an ein Rennen nicht zu denken.“ Auch Athleten wie der Österreicher Stefan Babinsky bestätigten die schwierigen Bedingungen schon bei der Besichtigung. Marco Odermatt selbst hat sich noch nicht ausführlich geäußert, doch es ist bekannt, dass er ein fairer Sportsmann ist, der die Entscheidung auf der Piste bevorzugt. Die Absage erinnert an ähnliche wetterbedingte Ausfälle in der Vergangenheit, wie beispielsweise in Garmisch, und zeigt die Abhängigkeit des Wintersports von den äußeren Bedingungen.
Mit der Absage des Super G Herren heute richtet sich der Fokus nun vollständig auf das Weltcup-Finale in Norwegen. In Kvitfjell steht für die Herren noch eine Abfahrt und ein Super-G auf dem Programm, bevor es in Hafjell mit Riesenslalom und Slalom weitergeht. Während die Entscheidung im Super-G gefallen ist, bleibt es in den anderen Disziplinen spannend. Insbesondere im Riesenslalom hat Odermatt ebenfalls noch die Chance auf die kleine Kristallkugel. Die Absage in Courchevel bedeutet auch, dass einige Athleten, die um die Qualifikation für das Finale gekämpft haben, nun keine Chance mehr haben, die notwendigen Punkte zu sammeln. Der Garmischer Simon Jocher profitiert hingegen, da er seinen Startplatz unter den besten 25 der Disziplinenwertung behält und somit in Kvitfjell startberechtigt ist. Eine Übersicht über die Weltcup-Punktvergabe bietet die offizielle Webseite der FIS.
Die Wetterprognosen für das Wochenende in Courchevel waren von Anfang an schlecht. Ein Wetterumschwung mit starkem Schneefall und Nebel war vorhergesagt und traf schließlich auch ein. Diese Bedingungen machten eine reguläre Durchführung des Super G unmöglich. Die Sicherheit der Athleten hat immer Vorrang, da bei den hohen Geschwindigkeiten im Super-G schlechte Sicht und eine unpräparierte Piste lebensgefährlich sein können. Die Organisatoren haben alles versucht, doch gegen die Naturgewalten waren sie an diesem Wochenende machtlos. Für die Zukunft werden sicherlich Diskussionen über mögliche Terminverschiebungen oder Ersatzorte geführt, doch für dieses Rennen kommt jede Hilfe zu spät.
Obwohl das Rennen nicht stattfinden konnte, bietet die Strecke in Courchevel, L’Éclipse, zahlreiche Herausforderungen. Hier eine Analyse, was die Fahrer erwartet hätte.
Die Piste ist bekannt für ihre langen Sprünge und technisch anspruchsvollen Kurvenkombinationen. Insbesondere der obere Teil erfordert viel Mut und eine präzise Linienwahl. Im unteren Abschnitt wären dann die Gleiterqualitäten der Athleten gefragt gewesen. Ein Fehler an einer der Schlüsselstellen hätte wertvolle Sekunden gekostet und im Kampf um das Podest entschieden. Wie man solche Strecken meistert, zeigt oft ein Blick auf die perfekte Technik der Top-Athleten.
Da der Super G Herren heute abgesagt wurde, gibt es keine Tagesergebnisse. Der Blick richtet sich daher auf den finalen Stand in der Disziplinenwertung, der Marco Odermatt den Sieg beschert.
| Platz | Athlet | Nation | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Marco Odermatt | SUI | 450 |
| 2 | Vincent Kriechmayr | AUT | 292 |
| 3 | Raphael Haaser | AUT | 251 |
| 4 | Guglielmo Bosca | ITA | 204 |
| 5 | Franjo von Allmen | SUI | 198 |
| 6 | Nils Allegre | FRA | 195 |
| 7 | Stefan Babinsky | AUT | 189 |
| 8 | Cyprien Sarrazin | FRA | 170 |
Stand: 15.03.2026, nach Absage in Courchevel. Quelle: FIS. Die vollständige Liste ist auf der Wikipedia-Seite zum Ski-Weltcup zu finden.
Das Rennen wurde aufgrund starker Schneefälle, Nebels und der daraus resultierenden schlechten Pistenverhältnisse abgesagt. Die Sicherheit der Athleten konnte nicht gewährleistet werden.
Marco Odermatt aus der Schweiz hat durch die Absage der Rennen in Courchevel vorzeitig die kleine Kristallkugel im Super-G gewonnen. Sein Punktevorsprung ist uneinholbar.
Nein, sowohl der Super-G vom Samstag als auch das Rennen vom Sonntag werden ersatzlos gestrichen. Es gibt keine Nachholtermine im Weltcup-Kalender.
Mit dem heutigen Tag hat Marco Odermatt in der Saison 2025/2026 bereits drei Kristallkugeln sicher: den Gesamtweltcup, den Abfahrtsweltcup und nun auch den Super-G-Weltcup.
Das letzte Super G Rennen der Saison findet im Rahmen des Weltcup-Finales in Kvitfjell, Norwegen, statt. Das Finale ist für die Woche ab dem 21. März geplant.
Auch wenn die Absage des Super G Herren heute in Courchevel für Fans und viele Athleten eine Enttäuschung ist, steht am Ende mit Marco Odermatt ein über die gesamte Saison gesehen absolut verdienter Sieger der Disziplinenwertung fest. Die Entscheidung der FIS, die Sicherheit in den Vordergrund zu stellen, ist nachvollziehbar und richtig. Nun blickt die Ski-Welt auf das große Saisonfinale in Norwegen, wo die letzten Entscheidungen fallen werden.
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