fc fulham – west ham – FC Fulham – West Ham: London-Derby Analyse & Prognose
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Steffen Seibert ist ein deutscher Diplomat und ehemaliger Journalist. Seit August 2022 amtiert er als deutscher Botschafter in Israel, nachdem er von 2010 bis 2021 Regierungssprecher für Kanzlerin Merkel war. Berichten vom Februar 2026 zufolge soll er im Sommer abgelöst werden und in den Ruhestand treten.
Der Diplomat und frühere Regierungssprecher Steffen Seibert steht am 28. Februar 2026 im Fokus der Öffentlichkeit. Nach einer von Krisen geprägten Amtszeit als deutscher Botschafter in Israel wurde seine bevorstehende Ablösung bekannt. Dieser Artikel beleuchtet deshalb seine beeindruckende Karriere, seine Zeit in Tel Aviv und die Hintergründe des Wechsels.
Steffen Rüdiger Seibert, geboren am 7. Juni 1960 in München, ist eine Persönlichkeit, die vielen Deutschen zunächst als Gesicht des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) bekannt wurde. Nach seinem Studium der Geschichte, Literaturwissenschaft und des Öffentlichen Rechts in Hamburg und an der London School of Economics begann er 1988 sein Volontariat beim ZDF. Seine journalistische Karriere führte ihn unter anderem als Korrespondent nach Washington, D.C., bevor er zu einem der prominentesten Moderatoren des Senders aufstieg und die Hauptnachrichtensendung „heute“ sowie das „heute-journal“ präsentierte.
Der entscheidende Wendepunkt in seiner beruflichen Laufbahn erfolgte im Jahr 2010. Bundeskanzlerin Angela Merkel berief den damals parteilosen Journalisten zum Staatssekretär, Regierungssprecher und Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung. Über elf Jahre lang war Steffen Seibert das Gesicht und die Stimme der Bundesregierung, eine Rolle, die er bis zum Ende der Ära Merkel im Dezember 2021 innehatte.
Im August 2022 trat Steffen Seibert einen der sensibelsten Posten im deutschen diplomatischen Dienst an: Er wurde Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Israel. Seine Amtszeit fiel in eine Phase extremer politischer Anspannung. Insbesondere der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und der darauffolgende Krieg im Gazastreifen stellten die deutsch-israelischen Beziehungen auf eine harte Probe und forderten Seiberts ganzes diplomatisches Geschick.
Seibert positionierte sich klar zur deutschen Staatsräson, die die Sicherheit Israels betont, scheute sich jedoch nicht, Kritik zu üben. Beispielsweise nannte er die vorübergehende Festnahme eines deutschen Journalisten durch israelische Sicherheitskräfte „ungerechtfertigt“ und äußerte sich kritisch zu Plänen rechtsextremer Minister bezüglich der Annexion des Westjordanlandes. Diese Haltung führte wiederholt zu diplomatischen Spannungen mit der israelischen Regierung. Dennoch setzte er sich unermüdlich für den Dialog und die Freilassung der deutschen Geiseln in der Gewalt der Hamas ein.
Anfang Februar 2026 wurde bekannt, dass die Amtszeit von Steffen Seibert in Tel Aviv im Sommer desselben Jahres enden wird. Turnusgemäß steht ein Wechsel an der Spitze wichtiger deutscher Auslandsvertretungen an. Für Seibert, der dann 66 Jahre alt sein wird, bedeutet dies den Eintritt in den Ruhestand.
Als sein Nachfolger wurde der erfahrene Diplomat und FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff benannt, der aktuell als Botschafter in Moskau tätig ist. Dieser Wechsel von einem der schwierigsten Posten in Russland auf den nicht minder herausfordernden in Israel wird in politischen Kreisen aufmerksam beobachtet. Die offizielle Bestätigung erfolgt traditionell erst nach der Zustimmung des Gastlandes.
Von 2010 bis 2021 prägte Steffen Seibert die Kommunikation der Bundesregierung maßgeblich. In über einem Jahrzehnt managte er die öffentliche Darstellung der Regierungspolitik durch zahlreiche Krisen, von der Eurokrise über die Flüchtlingskrise 2015 bis hin zur COVID-19-Pandemie. Seine Aufgabe war es, in den regelmäßigen Regierungspressekonferenzen die Entscheidungen des Kabinetts zu erläutern und zu verteidigen. Dabei war sein ruhiger und sachlicher Stil oft ein Kontrapunkt zur Hektik des politischen Alltags, wie er etwa bei Debatten um einen Nahverkehr Streik zu beobachten war.
Er galt als einer der engsten Vertrauten von Kanzlerin Merkel. Seine Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich zu kommunizieren, wurde weithin geschätzt, auch wenn ihm Kritiker gelegentlich eine zu große Distanzlosigkeit zur Kanzlerin vorwarfen. Seine Arbeit hat die Art und Weise, wie eine Regierung im 21. Jahrhundert kommuniziert, nachhaltig beeinflusst.
Abseits des politischen Parketts ist Steffen Seibert mit der Malerin Sophia Gundelach verheiratet und Vater von drei Kindern. Er, der ursprünglich evangelisch getauft wurde, konvertierte später zum Katholizismus. Sein persönlicher Glaube sei für ihn eine wichtige Stütze.
Darüber hinaus engagiert sich Seibert seit vielen Jahren sozial. Er ist Repräsentant für UNICEF und reiste in dieser Funktion unter anderem nach Angola und in die Ukraine. Zudem war er Schirmherr des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ und ist seit 2010 offizieller Pate des Kinderhospizes Bethel. Dieses Engagement zeigt eine weitere, oft im Schatten der großen Politik stehende Seite seiner Persönlichkeit.
| Position | Zeitraum | Wichtigste Aufgaben |
|---|---|---|
| Journalist & Moderator (ZDF) | 1989 – 2010 | Korrespondent, Redaktionsleiter, Moderator von „heute“ & „heute-journal“ |
| Regierungssprecher & Chef des BPA | 2010 – 2021 | Kommunikation der Regierungspolitik unter Kanzlerin Merkel, Krisenmanagement |
| Botschafter in Israel | 2022 – 2026 | Pflege der bilateralen Beziehungen in einer Zeit schwerer politischer Krisen |
Steffen Seibert ist seit August 2022 der deutsche Botschafter in Israel mit Sitz in Tel Aviv. Berichten vom Februar 2026 zufolge wird er diesen Posten im Sommer 2026 abgeben und in den Ruhestand treten.
Als Nachfolger für den Botschafterposten in Israel ist Alexander Graf Lambsdorff vorgesehen. Er ist aktuell der deutsche Botschafter in Moskau.
Steffen Seibert war über elf Jahre lang Regierungssprecher, von August 2010 bis zum Regierungswechsel im Dezember 2021.
Kritik von der israelischen Regierung gab es unter anderem, weil er eine Gerichtsverhandlung zur umstrittenen Justizreform besuchte oder sich kritisch zur Siedlergewalt und zur Festnahme von Journalisten äußerte. Diese Auseinandersetzungen sind Teil der komplexen diplomatischen Beziehungen, in denen auch die Rolle von Persönlichkeiten wie im Fall der Clinton-Befragung zu Epstein international diskutiert wird.
Ja, Steffen Seibert ist mit der Künstlerin Sophia Gundelach verheiratet. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder, eine Tochter und zwei Söhne.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Karriere von Steffen Seibert außergewöhnlich ist: Vom bekannten Fernsehgesicht über die zentrale Kommunikationsfigur einer ganzen Regierungsära bis hin zum Diplomaten an einem der weltweit heikelsten Orte. Seine Zeit in Israel war geprägt von beispiellosen Krisen, in denen er versuchte, die Balance zwischen der deutschen Staatsräson und der Notwendigkeit eines kritischen Dialogs zu wahren. Mit seinem bevorstehenden Ruhestand geht eine prägende Figur der deutschen Politik und Diplomatie der letzten Jahrzehnte von der Bühne. Die offizielle Webseite der Deutschen Botschaft Tel Aviv bietet weitere Informationen zu seiner Amtszeit. Zudem liefert Wikipedia einen detaillierten Lebenslauf.
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