Lisa Marie Presley – Lisa Marie Presley: Ihr Leben, ihre Karriere & ihr Erbe
Die Sichtung eines Riesenhai vor Cres, Kroatien, sorgt aktuell im Februar 2026 für großes Aufsehen. Ein Video des gewaltigen Fisches, der nahe der Adriainsel seine Bahnen zieht, wurde von Experten bestätigt. Trotz seiner beeindruckenden Größe ist der zweitgrößte Fisch der Welt für Menschen völlig ungefährlich, da er sich ausschließlich von Plankton ernährt. Solche Begegnungen sind selten, aber ein wichtiges Zeichen für die biologische Vielfalt der Adria.
Die Nachricht über den Riesenhai vor Cres hat sich am 24.02.2026 schnell verbreitet und viele Urlauber und Einheimische fasziniert. Ein Video, das dem Blue World Institute zugespielt wurde, zeigt die charakteristische Rückenflosse eines gewaltigen Hais, der friedlich durch die Kvarner-Bucht schwimmt. Solche Momente sind eine seltene Erinnerung daran, welche beeindruckenden Lebewesen die Adria beheimatet, die man sonst nur aus Dokumentationen kennt.
In der letzten Februarwoche 2026 meldete das Blue World Institute, eine Organisation zur Erforschung und zum Schutz der Meere, die Sichtung eines Riesenhais. Ein Augenzeuge hatte das Tier nahe der Insel Cres gefilmt und das Video zur Identifizierung weitergeleitet. Obwohl die Aufnahmen nicht perfekt scharf waren, konnten die Meeresbiologen anhand der markanten Form der Rückenflosse und der langsamen Schwimmweise eindeutig feststellen, dass es sich um einen Cetorhinus maximus handelt. Das gesichtete Exemplar wurde auf eine Länge von rund acht Metern geschätzt. Solche Sichtungen sind für die Forschung von großer Bedeutung, da sie helfen, die Wanderrouten und das Vorkommen dieser gefährdeten Art besser zu verstehen. Urlauber, die sich Sorgen um ihre Sicherheit machen, wie es vielleicht bei Paul Janke in Mexiko der Fall war, können beruhigt sein: Die Anwesenheit dieses Hais ist kein Grund zur Beunruhigung.
Der Riesenhai ist eine beeindruckende Erscheinung und hält einige Rekorde. Er ist nach dem Walhai der zweitgrößte Fisch der Erde. Ausgewachsene Tiere können Längen von bis zu 12 Metern und ein Gewicht von über vier Tonnen erreichen. Sein wissenschaftlicher Name lautet Cetorhinus maximus. Charakteristisch ist sein riesiges Maul, das er beim Fressen weit öffnet, um Plankton aus dem Wasser zu filtern. Seine Hautfarbe variiert von dunkelgrau bis fast schwarz.
Die Ernährungsweise des Riesenhais ist einzigartig und völlig ungefährlich. Er ist einer von nur drei Haiarten, die sich als Filtrierer ernähren. Langsam schwimmt er mit geöffnetem Maul, das einen Durchmesser von über einem Meter erreichen kann, durchs Wasser. Dabei presst er pro Stunde bis zu 1.800 Tonnen Wasser durch seine Kiemenreusen. Winzige Krebstiere und anderes Zooplankton bleiben darin hängen und bilden seine ausschließliche Nahrungsgrundlage. Er jagt also nicht aktiv, sondern „grast“ quasi die oberflächennahen Wasserschichten ab. Dieses Verhalten hat ihm im Englischen den Namen „Basking Shark“ (sich sonnender Hai) eingebracht.
Obwohl der Riesenhai in der Adria als seltener Anblick gilt, ist seine Anwesenheit nicht ungewöhnlich. Besonders die nördliche Adria, speziell die Kvarner-Bucht zwischen Istrien und den Inseln Cres und Krk, ist bekannt für eine hohe Konzentration an Zooplankton. Dies macht die Region, vor allem im späten Winter und frühen Frühling, zu einem attraktiven Futterplatz für die umherziehenden Giganten. Forscher haben beobachtet, dass die Haie den planktonreichen Strömungen folgen. Ihre Anwesenheit ist somit ein guter Indikator für ein gesundes und produktives marines Ökosystem.
Die klare Antwort lautet: Nein. Der Riesenhai vor Cres stellt keinerlei Gefahr für Schwimmer, Taucher oder Boote dar. Ihre beeindruckende Größe führt oft zu unbegründeter Angst, die durch Filme und die Verwechslung mit räuberischen Haien geschürt wird. Riesenhaie sind passive Planktonfresser und ignorieren Menschen völlig. Die einzige potenzielle, wenn auch sehr unwahrscheinliche, Gefahr bestünde in einer versehentlichen Kollision aufgrund ihrer schieren Masse oder einer Verletzung an ihrer rauen, sandpapierartigen Haut. Experten raten, bei einer Begegnung einen respektvollen Abstand zu halten und das Tier nicht zu bedrängen, um es nicht zu stören. Ein dramatisches Ereignis wie die Lawine an der Franz-Senn-Hütte ist hier nicht zu erwarten.
Der Riesenhai ist weltweit eine gefährdete Art. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stuft ihn als „gefährdet“ (Endangered) ein. In der Vergangenheit wurde er wegen seines Öls, Fleisches und seiner großen Flossen stark bejagt. Heute sind die größten Bedrohungen der Beifang in Fischernetzen und Kollisionen mit Schiffen. Da sie sich nur langsam vermehren, erholen sich die Bestände nur schwer. Jede Sichtung, wie die des Riesenhais vor Cres, liefert Forschern wertvolle Daten über ihre Population und Wanderbewegungen, die für effektive Schutzmaßnahmen unerlässlich sind. Der WWF Deutschland engagiert sich stark für den Schutz dieser und anderer Haiarten.
Um die Unterschiede deutlich zu machen, hilft ein direkter Vergleich mit dem oft gefürchteten Weißen Hai.
| Merkmal | Riesenhai (Cetorhinus maximus) | Weißer Hai (Carcharodon carcharias) |
|---|---|---|
| Maximale Größe | Bis zu 12 Meter | Etwa 6-7 Meter |
| Ernährung | Filtrierer (Zooplankton) | Räuber (Robben, Fische, etc.) |
| Gebiss | Winzige, funktionslose Zähne | Große, scharfe, dreieckige Zähne |
| Verhalten | Langsam, passiv, nicht aggressiv | Aktiver Jäger, schnell und kraftvoll |
| Gefahr für Menschen | Keine | Sehr selten, aber potenziell gefährlich |
Ja, die Sichtung von Ende Februar 2026 wurde durch Videoaufnahmen belegt und von Meeresbiologen des Blue World Institute als Riesenhai (Cetorhinus maximus) identifiziert.
Nein, Riesenhaie sind für Menschen völlig ungefährlich. Sie ernähren sich ausschließlich von Plankton, indem sie Wasser filtern, und zeigen keinerlei aggressives Verhalten.
Riesenhaie fressen ausschließlich Zooplankton. Das sind winzige Organismen wie kleine Krebstiere, die sie mit ihrem riesigen Maul aus dem Meerwasser filtern.
Der Riesenhai ist der zweitgrößte Fisch der Welt und kann eine maximale Länge von bis zu 12 Metern erreichen, wobei die meisten Exemplare zwischen 7 und 9 Metern lang sind.
Sie werden vom reichen Nahrungsangebot angezogen. Besonders die nördliche Adria, wie die Kvarner-Bucht bei Cres, weist im Frühjahr eine hohe Konzentration an Zooplankton auf, der Hauptnahrungsquelle der Riesenhaie.
Die Sichtung des Riesenhais vor Cres ist ein beeindruckendes Ereignis, das die verborgenen Wunder der Adria ins Bewusstsein rückt. Es ist wichtig zu verstehen, dass dieser sanfte Gigant keine Bedrohung darstellt, sondern ein wertvoller und schützenswerter Teil des marinen Ökosystems ist. Die Anwesenheit des Cetorhinus maximus ist ein positives Zeichen für die Wasserqualität und den Nahrungsreichtum in der Region. Anstatt Angst zu schüren, sollte diese Begegnung die Faszination für die Meereswelt wecken und die Notwendigkeit ihres Schutzes unterstreichen. Mehr Informationen zur Art finden sich auch auf der Wikipedia-Seite zum Riesenhai.
Auf YouTube finden sich zahlreiche beeindruckende Aufnahmen von Riesenhaien. Suchen Sie nach „Basking Shark Croatia“, um sich ein Bild von der majestätischen Ruhe dieser Tiere zu machen.
Über den Autor:
Maximilian Weber ist ein erfahrener Online-Redakteur mit den Schwerpunkten Wissenschaft, Natur und aktuelle Ereignisse. Er verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Recherche und Aufbereitung komplexer Themen für ein breites Publikum und ist spezialisiert auf SEO-optimierte Inhalte, die informieren und aufklären.
Ein großer Stromausfall in Stade hat am 26.05.2026 mehrere Stadtteile lahmgelegt. Erfahren Sie hier alles…
IonQ ist ein führendes Unternehmen im Quantencomputing, das auf Ionenfallen-Technologie setzt. Dieser Artikel analysiert die…
Yannik Engelhardt steht im Fokus der Bundesliga. Nach einer starken Leihsaison bei Gladbach gibt es…
Naughty Dog, das Studio hinter Meisterwerken wie 'The Last of Us' und 'Uncharted', prägt die…
Die Frage, ob man sich einen Berufswechsel leisten kann, lässt sich nicht pauschal beantworten. Eine…
Eine berufswechsel checkliste hilft, die finanzielle Machbarkeit eines solchen Schrittes zu prüfen. Wer einen Berufswechsel…