Am Flughafen Paris-Orly kam es am vergangenen Wochenende zu einer ungewöhnlichen Situation: Ein Pilot der Fluggesellschaft Easyjet leitete eine sogenannte remise de gaz ein, um einen Landeanflug abzubrechen. Grund dafür waren mutmaßliche Feuerwerkskörper in der Nähe der Landebahn. Der Vorfall wirft Fragen auf: Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff „remise de gaz“, und warum greifen Piloten zu dieser Maßnahme?
Der Begriff remise de gaz, wörtlich übersetzt „Gas geben“, bezeichnet im Flugverkehr ein Durchstartmanöver. Dabei bricht der Pilot einen bereits eingeleiteten Landeanflug kurz vor dem Aufsetzen ab. Stattdessen erhöht er den Schub, um das Flugzeug wieder in die Luft zu bringen und eine neue Anflugrunde zu fliegen. Dieses Manöver wird aus verschiedenen Gründen durchgeführt, meistens jedoch, um die Sicherheit von Passagieren und Besatzung zu gewährleisten. Die Europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt bietet detaillierte Informationen zu Sicherheitsverfahren im Flugverkehr. (Lesen Sie auch: HC Sierre kurz vor dem Titelgewinn in…)
Konkret handelte es sich um den Flug EJU4874 von Venedig nach Paris-Orly am 5. April 2026. Wie mehrere Medien, darunter BFM, berichten, vermutete der Pilot Feuerwerkskörper in der Nähe der Landebahn und entschied sich daher für die remise de gaz. Laut Informationen von 20 Minuten stammten die Feuerwerkskörper möglicherweise von einem Hochzeitskonvoi. Der Pilot konnte das Flugzeug nach einer Schleife sicher auf einer anderen Landebahn landen. Easyjet betonte, dass die Sicherheit der Passagiere zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Auch Le Figaro berichtete über den Vorfall.
Eine remise de gaz kann aus unterschiedlichen Gründen erforderlich sein: (Lesen Sie auch: Girona – Villarreal: schlägt dank Eigentor)
Easyjet bestätigte den Vorfall und betonte, dass die Piloten der Airline hochqualifiziert seien, um solche Manöver durchzuführen. „EasyJet kann bestätigen, dass der Kapitän des Fluges EJU4874 von Venedig nach Paris-Orly am 5. April beschlossen hat, eine routinemäßige remise de gaz bei der Ankunft in Orly durchzuführen, da vermutlich Feuerwerkskörper in der Nähe der Landebahn vorhanden waren“, so die Airline in einer Stellungnahme gegenüber der AFP. Weiter hieß es: „Zu keinem Zeitpunkt war die Sicherheit der Passagiere an Bord gefährdet.“
Eine remise de gaz ist kein alltägliches Ereignis, kommt aber auch nicht extrem selten vor. Die Häufigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Art des Flughafens, den Wetterbedingungen und den Qualifikationen der Piloten. In der Regel werden Durchstartmanöver jedoch nur dann durchgeführt, wenn es unbedingt erforderlich ist, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl der durchgeführten Landungen und der dazugehörigen remise de gaz an einigen großen Flughäfen (Schätzung): (Lesen Sie auch: Gina Lisa Lohfink: -: Nach Abnehmspritze folgt)
| Flughafen | Anzahl Landungen pro Jahr | Geschätzte Anzahl Remise de Gaz |
|---|---|---|
| Frankfurt am Main | ca. 500.000 | ca. 500-1.000 |
| Paris Charles de Gaulle | ca. 480.000 | ca. 480-960 |
| London Heathrow | ca. 470.000 | ca. 470-940 |
Der Vorfall in Orly zeigt, dass auch unvorhergesehene Ereignisse eine remise de gaz erforderlich machen können. Die Piloten sind darauf trainiert, in solchen Situationen schnell und richtig zu reagieren, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. Die Untersuchungen zu dem Vorfall in Orly dauern an. Es bleibt zu klären, wer die Feuerwerkskörper gezündet hat und welche Konsequenzen dies haben wird.
„Remise de gaz“ ist ein Begriff aus der Luftfahrt und bezeichnet ein Durchstartmanöver. Dabei bricht der Pilot einen bereits eingeleiteten Landeanflug kurz vor dem Aufsetzen ab und erhöht den Schub, um das Flugzeug wieder in die Luft zu bringen. Anschließend wird eine neue Anflugrunde geflogen. (Lesen Sie auch: Wehrdienst-Debatte: Kritik an Auflagen für Auslandsreisen)
Der Pilot des Easyjet-Fluges EJU4874 von Venedig nach Paris-Orly leitete eine „remise de gaz“ ein, weil er mutmaßliche Feuerwerkskörper in der Nähe der Landebahn bemerkte. Um die Sicherheit der Passagiere nicht zu gefährden, entschied er sich, den Landeanflug abzubrechen und eine neue Runde zu fliegen.
Es gibt verschiedene Gründe, die eine „remise de gaz“ erforderlich machen können. Dazu gehören Hindernisse auf der Landebahn, schlechte Wetterbedingungen wie starker Wind oder geringe Sicht, technische Probleme am Flugzeug oder auch Fehler des Piloten beim Anflug.
Easyjet bestätigte den Vorfall und betonte, dass die Sicherheit der Passagiere zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Die Airline lobte dieQualifikation ihrer Piloten, die in der Lage seien, solche Manöver sicher durchzuführen. Der Flug konnte nach einer Schleife sicher auf einer anderen Landebahn landen.
Eine „remise de gaz“ ist ein Standardmanöver, das von Piloten regelmäßig trainiert wird. Es ist nicht per se gefährlich, sondern dient dazu, eine potenziell unsichere Landung zu vermeiden und die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung zu gewährleisten. Die Piloten sind speziell geschult, um solche Situationen zu beherrschen.
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