Der Regensburger Dom St. Peter zählt zu den eindrucksvollsten gotischen Bauwerken Deutschlands und bildet das majestätische Herzstück der Altstadt Regensburgs. Mit seinen charakteristischen Zwillingstürmen prägt er seit Jahrhunderten die Silhouette der UNESCO-Welterbestadt und zieht jährlich tausende Besucher in seinen Bann, die von seiner beeindruckenden Architektur und den kunstvollen Details fasziniert sind.
In unserem Beitrag nehmen wir Sie mit auf eine visuelle Entdeckungsreise zu den acht spektakulärsten Ansichten dieses gotischen Meisterwerks. Vom imposanten Hauptportal über die filigrane Fensterrosette bis hin zu versteckten Perspektiven, die selbst Einheimische überraschen – wir zeigen Ihnen Blickwinkel, die die verschiedenen Facetten des Doms in besonderem Licht erstrahlen lassen und perfekte Fotomotive für Ihre Erinnerungen an Regensburg bieten.
Bauzeit: 1273-1520, die Türme wurden erst 1869-1872 vollendet
Baustil: Hochgotik, eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke in Bayern
Besonderheit: Das Dominnere beherbergt über 1.000 Figuren und das berühmte Domfenster aus dem 14. Jahrhundert
Der Regensburger Dom St. Peter gilt als eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke Deutschlands und beeindruckt mit seiner imposanten Architektur, die sich nahezu unverändert seit dem Mittelalter erhalten hat. Seine beiden 105 Meter hohen Türme prägen die Silhouette der Altstadt und bieten einen markanten Orientierungspunkt für Besucher aus nah und fern. Das im 13. Jahrhundert begonnene und erst 1872 vollendete Gotteshaus vereint verschiedene Bauphasen der Gotik und beherbergt zahlreiche Kunstschätze, darunter prachtvolle Glasmalereien, filigrane Steinmetzarbeiten und das berühmte Domschatzmuseum. Als spirituelles Zentrum des Bistums Regensburg zieht der Dom jährlich tausende Gläubige und Kunstinteressierte an, die die einzigartige Atmosphäre und die architektonische Vollendung dieses bayerischen Wahrzeichens erleben möchten.
Die Grundsteinlegung des Regensburger Doms St. Peter erfolgte im Jahr 1275 auf den Überresten mehrerer Vorgängerbauten, deren Geschichte bis ins 7. Jahrhundert zurückreicht. Über vier Jahrhunderte erstreckten sich die Bauarbeiten an dem gotischen Meisterwerk, wobei die charakteristischen Domtürme erst im 19. Jahrhundert ihre heutigen neogotischen Spitzen erhielten. Das monumentale Bauwerk überstand den Dreißigjährigen Krieg sowie die Weltkriege nahezu unbeschadet und gilt heute als eines der bedeutendsten Beispiele gotischer Architektur in Bayern. Bei umfassenden Restaurierungsarbeiten zwischen 1985 und 2019 wurden sowohl die Außenfassade als auch die wertvollen Glasfenster und das Innere des Doms behutsam saniert und für die Nachwelt bewahrt. Als lebendiges religiöses Zentrum der Diözese Regensburg und bedeutendes Touristenziel zieht der Dom jährlich hunderttausende Besucher an, die seine architektonische Schönheit und die reiche künstlerische Ausstattung bewundern.
Bauzeit: 1275 begonnen, Hauptbauphase bis 1520, Türme erst 1859-1869 vollendet
Architekturstil: Hochgotik mit Elementen der französischen Kathedralgotik
Bedeutung: Einziger vollständig erhaltener gotischer Dom Bayerns und Hauptkirche des Bistums Regensburg
Die Kathedrale St. Peter in Regensburg beeindruckt durch ihre majestätischen Zwillingstürme, die mit einer Höhe von 105 Metern weithin sichtbar über der Altstadt thronen. Im Inneren überrascht der Dom mit einem der größten erhaltenen Glasfensterensembles aus dem Mittelalter, dessen farbenfrohe Darstellungen biblische Szenen in einzigartigem Licht erstrahlen lassen. Das filigrane Maßwerk der Fenster und Portale zeugt von der meisterhaften Handwerkskunst der Steinmetze des 13. und 14. Jahrhunderts, die hier ein Musterbeispiel französisch inspirierter Hochgotik schufen. Besonders bemerkenswert ist das Domschatzmuseum, in dem kostbare liturgische Geräte, Reliquiare und Textilien aus über 1000 Jahren Kirchengeschichte aufbewahrt werden.
Die mittelalterlichen Glasfenster des Regensburger Doms zählen zu den bedeutendsten Schätzen der europäischen Glasmalerei des 13. und 14. Jahrhunderts. Die leuchtenden Farben der biblischen Darstellungen und Heiligenfiguren haben die Jahrhunderte nahezu unverändert überstanden und verzaubern noch heute die Besucher mit ihrem mystischen Lichtspiel. Besonders beeindruckend sind die sogenannten Obergadenfenster des Hauptschiffs, die mit ihren detailreichen Szenen aus dem Leben Christi ein einzigartiges Zeugnis mittelalterlicher Handwerkskunst darstellen. Durch die sorgfältigen Restaurierungen im 19. und 20. Jahrhundert konnten diese fragilen Kunstwerke für kommende Generationen bewahrt werden, sodass sie weiterhin ein lebendiges Bindeglied zwischen dem mittelalterlichen Regensburg und der Gegenwart bilden.
Der Domschatz von St. Peter beherbergt eine beeindruckende Sammlung liturgischer Kunstwerke, die die über tausendjährige Geschichte des Regensburger Doms dokumentieren. Zu den kostbarsten Exponaten zählen mittelalterliche Reliquiare, darunter die silbervergoldete Büste des heiligen Petrus aus dem 14. Jahrhundert, die den Namenspatron des Doms in besonderer Weise ehrt. Die Sammlung umfasst weiterhin prachtvolle liturgische Gewänder, kunstvoll verzierte Kelche und Monstranzen sowie illuminierte Handschriften, die von der herausragenden Kunstfertigkeit vergangener Jahrhunderte zeugen. Besonders bemerkenswert ist das Wolfgangskreuz, ein ottonisches Kreuz aus dem 10. Jahrhundert, das mit wertvollen Edelsteinen besetzt ist und dem heiligen Wolfgang, einem bedeutenden Regensburger Bischof, zugeschrieben wird. Die Domschatzkammer, die für Besucher zugänglich ist, präsentiert diese sakralen Schätze in einem würdigen Rahmen und vermittelt einen Eindruck von der einstigen Bedeutung Regensburgs als geistliches und kulturelles Zentrum im Heiligen Römischen Reich.
Das Wolfgangskreuz aus dem 10. Jahrhundert gilt als eines der bedeutendsten Stücke des Domschatzes und ist ein Meisterwerk ottonischer Goldschmiedekunst.
Die silbervergoldete Petrus-Büste (14. Jahrhundert) zählt zu den herausragenden Reliquiaren des Domschatzes und ehrt den Namenspatron des Doms.
Die Domschatzkammer ist für Besucher geöffnet und präsentiert neben Reliquien auch kostbare liturgische Gewänder, Kelche und illuminierte Handschriften.
Der Regensburger Domchor, besser bekannt als die Regensburger Domspatzen, zählt mit seiner über 1000-jährigen Geschichte zu den ältesten Knabenchören der Welt und ist eng mit dem Dom St. Peter verbunden. Täglich erfüllen die jungen Sänger die gotischen Hallen des Doms mit ihrem charakteristischen Klang und gestalten die liturgischen Feiern musikalisch auf höchstem Niveau. Die Domspatzen haben sich weit über die Grenzen Regensburgs hinaus einen Namen gemacht und repräsentieren mit ihren Konzertreisen die reiche musikalische Tradition der Domstadt in der ganzen Welt.
| Fakten zu den Regensburger Domspatzen | Daten/Zahlen |
|---|---|
| Gründungsjahr | 975 n. Chr. |
| Anzahl der Chormitglieder | ca. 120 Sänger |
| Auftritte pro Jahr im Dom | über 150 |
| Internationale Konzertreisen | mehr als 50 Länder besucht |
| CD-Einspielungen | über 100 |
Der Regensburger Dom ist täglich von 6:30 bis 19:00 Uhr für Besucher geöffnet, wobei während der Gottesdienste keine touristischen Besichtigungen möglich sind. Fachkundige Domführungen werden mehrmals täglich angeboten und geben spannende Einblicke in die Geschichte und Architektur des gotischen Meisterwerks. Für Gruppen ab 10 Personen empfiehlt sich eine Voranmeldung beim Besucherzentrum, das sich direkt gegenüber dem Hauptportal befindet. Der Eintritt in den Dom ist kostenfrei, lediglich für die Führungen wird ein kleiner Beitrag erhoben, der zur Erhaltung dieses bedeutenden Kulturerbes beiträgt.
Der Regensburger Dom St. Peter prägt seit Jahrhunderten die markante Silhouette der Altstadt und ist als höchstes Bauwerk der Stadt von nahezu jedem Punkt aus sichtbar. Seine gotischen Türme ragen majestätisch über die mittelalterlichen Dächer hinaus und bilden einen unverkennbaren Orientierungspunkt für Einheimische wie Besucher. Als bedeutendstes Wahrzeichen Regensburgs verkörpert der Dom nicht nur die religiöse Tradition der Stadt, sondern steht auch symbolisch für die kulturelle Identität der gesamten Region. Im Zusammenspiel mit der historischen Altstadt, die seit 2006 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, repräsentiert der Dom St. Peter ein architektonisches Meisterwerk, das die wechselvolle Geschichte Regensburgs als einstige Reichsstadt und bedeutendes geistliches Zentrum eindrucksvoll widerspiegelt.
Der Regensburger Dom wurde im Jahr 1275 begonnen und gilt als bedeutendstes gotisches Bauwerk Bayerns. Die Fertigstellung des mittelalterlichen Sakralbaus erstreckte sich über mehrere Jahrhunderte. Die Hauptbauzeit dauerte bis etwa 1520, wobei die markanten Turmhelme erst im 19. Jahrhundert vollendet wurden. Die lange Bauzeit der Kathedrale erklärt die verschiedenen Einflüsse der französischen Hochgotik und der lokalen Bauschulen. Das Gotteshaus ersetzt einen älteren romanischen Vorgängerbau, der durch einen Brand zerstört wurde, und prägt bis heute die Silhouette der UNESCO-Welterbestadt Regensburg.
Das Regensburger Münster besticht durch seine klare, hochgotische Architektur mit zahlreichen besonderen Elementen. Die mächtigen Domtürme erreichen eine Höhe von 105 Metern und bilden ein charakteristisches Wahrzeichen der Donaustadt. Im Inneren beeindruckt das dreischiffige Langhaus mit seinem Kreuzrippengewölbe und den farbenprächtigen Glasfenstern aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Besonders sehenswert ist das Hauptportal mit reichem Skulpturenschmuck sowie der imposante Hauptaltar. Eine architektonische Rarität stellt der sogenannte „Eselsturm“ dar – ein separater Lastenaufzug, der beim Bau des Kirchengebäudes verwendet wurde und bis heute erhalten geblieben ist. Als einzige vollständig erhaltene gotische Kathedrale Bayerns repräsentiert der Dom eine einzigartige Baukunst.
Der Regensburger Dom ist für Besucher täglich geöffnet, wobei der Zugang zum Hauptschiff des Gotteshauses kostenfrei ist. Für spezielle Bereiche wie die Domschatzkammer wird ein Eintrittspreis von etwa 4 Euro für Erwachsene erhoben (ermäßigt 2 Euro). Geführte Touren durch die Kathedrale kosten zusätzlich und können im Besucherzentrum gebucht werden. Die Besichtigung der Turmbesteigung ist nur im Rahmen einer Führung möglich. Während der Gottesdienste ist eine touristische Besichtigung des Kirchenbaus eingeschränkt oder nicht möglich. Es empfiehlt sich, die aktuellen Öffnungszeiten auf der offiziellen Webseite zu prüfen, da diese je nach Saison und kirchlichen Veranstaltungen variieren können.
Der Regensburger Dom beherbergt zahlreiche kunsthistorische Schätze von unschätzbarem Wert. Zu den herausragendsten Werken zählen die mittelalterlichen Buntglasfenster aus dem 14. Jahrhundert, die zu den bedeutendsten Glasmalereien Deutschlands gehören. Das „Lächeln des Engels“ an der berühmten Verkündigungsgruppe im Hauptportal gilt als eines der bekanntesten Skulpturelemente des Sakralbaus. Beachtenswert ist auch das Domschatz-Museum mit liturgischen Geräten und Gewändern. Im Innenraum des Kirchenbaus beeindruckt das monumentale Grabmal des Kardinals Philipp Wilhelm, während der sogenannte Silberaltar ein Meisterwerk der Goldschmiedekunst darstellt. Die Domkirche präsentiert zudem kunstvoll gestaltete Chorgestühle und das sogenannte „Allerheiligenbild“ aus dem 15. Jahrhundert, ein bedeutendes Tafelbild der Spätgotik.
Der Regensburger Dom ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Vom Hauptbahnhof aus benötigt man zu Fuß etwa 15 Minuten zum Kirchengebäude, alternativ fahren mehrere Buslinien in die Altstadt. Die Buslinien 1, 3, 6, 11 und weitere halten an der Haltestelle „Dachauplatz“ oder „Domplatz“, von wo aus der Sakralbau in wenigen Gehminuten zu erreichen ist. Aus Richtung Bahnhof empfiehlt sich die Buslinie 6 mit direkter Verbindung zur Innenstadt. Da der Dom im verkehrsberuhigten Zentrum des UNESCO-Welterbes liegt, ist die Anreise mit öffentlichen Transportmitteln generell zu empfehlen. Touristen mit dem Regensburg-Pass können den städtischen Nahverkehr kostenlos nutzen. Die Kathedrale ist ein zentraler Orientierungspunkt in der historischen Altstadt.
Im Regensburger Dom finden neben den regulären Gottesdiensten zahlreiche kulturelle und religiöse Veranstaltungen statt. Besonders bekannt sind die Konzerte der weltberühmten Regensburger Domspatzen, des ältesten Knabenchors der Welt, der mehrmals wöchentlich die Liturgie musikalisch gestaltet. Während der Adventszeit werden spezielle Andachten und Konzerte im festlich erleuchteten Kirchenraum abgehalten. An kirchlichen Hochfesten wie Ostern und Weihnachten gibt es besondere liturgische Feiern mit dem Bischof. In den Sommermonaten werden regelmäßig Orgelvespern angeboten, bei denen die eindrucksvolle Domorgel erklingt. Kunstinteressierte können an thematischen Führungen durch das Gotteshaus teilnehmen, die verschiedene Aspekte der Kathedrale beleuchten. Der aktuelle Veranstaltungskalender ist auf der Internetseite des Bistums Regensburg einsehbar.
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