Messerangriff Witten – Messerangriff in Witten: 13-Jähriger tot – Vater in U-Haft
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Der heutige Sonntagabend, der 15. Februar 2026, steht im Ersten ganz im Zeichen des Abschieds: Statt eines neuen Tatorts wird der Polizeiruf 110 Halle mit dem Titel „Der Wanderer zieht von dannen“ ausgestrahlt. Es ist der dritte und letzte Fall für das beliebte Ermittlerduo Henry Koitzsch (Peter Kurth) und Michael Lehmann (Peter Schneider), die in einen düsteren Fall um einen möglichen Serienmörder eintauchen.
Am 15. Februar 2026 sendet die ARD anstelle des gewohnten Sonntagskrimis den finalen Polizeiruf 110 Halle. Die Episode „Der Wanderer zieht von dannen“ markiert das Ende der Trilogie um die Kommissare Koitzsch und Lehmann, die sich mit einem Fall befassen, der Parallelen zu einem ungelösten Mord aufweist und sie tief in die Abgründe menschlicher Einsamkeit blicken lässt.
Alles beginnt scheinbar harmlos: Eine ältere Frau wird tot in ihrer Badewanne in einem Plattenbau in Halle gefunden. Zunächst deutet alles auf einen tragischen Unfall hin. Doch Kriminalhauptkommissar Henry Koitzsch ist skeptisch. Eine vertrocknete blaue Blume am Fenster weckt seine Aufmerksamkeit und erinnert ihn an einen früheren, ungelösten Fall. Gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Lehmann nimmt er die Ermittlungen auf und stößt auf Ungereimtheiten. Der Verdacht erhärtet sich, dass ein Serienmörder sein Unwesen treibt, der es gezielt auf einsame Menschen abgesehen hat. Die Ermittlungen führen die Kommissare nicht nur an ihre beruflichen, sondern auch an ihre persönlichen Grenzen. Insbesondere Koitzsch, der selbst mit der Einsamkeit kämpft, gerät ins Visier des Täters, ohne es zu ahnen.
Der Sendeplatz am Sonntagabend um 20:15 Uhr im Ersten ist traditionell für den „Tatort“ oder den „Polizeiruf 110“ reserviert. Die ARD wechselt zwischen den beiden Krimireihen ab. An diesem Sonntag, dem 15.02.2026, hat der vom MDR produzierte Polizeiruf 110 Halle den Vorzug erhalten. Dies ist keine ungewöhnliche Programmentscheidung, sondern Teil der regulären Sendeplatzrotation, die sicherstellt, dass die verschiedenen Ermittlerteams aus beiden Formaten regelmäßig zu sehen sind. Oft werden besondere Episoden, wie dieses Trilogie-Finale, prominent platziert. Solche Programmänderungen können auch durch Großereignisse wie die Olympischen Winterspiele bedingt sein, was heute aber nicht der Grund ist. Mehr über die Hintergründe zu geplanten Sendepausen, wie etwa bei einer Annett Renneberg in der Sachsenklinik, finden Sie in unseren weiteren Artikeln.
Die Qualität der Halle-Krimis wird maßgeblich durch das eingespielte Team vor und hinter der Kamera geprägt. Erneut stammt das Drehbuch vom preisgekrönten Leipziger Schriftsteller Clemens Meyer, während Thomas Stuber Regie führte. Diese Kontinuität sorgt für den besonderen, melancholischen und authentischen Ton der Filme.
| Rolle | Darsteller/Funktion |
|---|---|
| Kriminalhauptkommissar Henry Koitzsch | Peter Kurth |
| Kriminalkommissar Michael Lehmann | Peter Schneider |
| Katrin Sommer | Cordelia Wege |
| Rita Schmidtke | Jule Böwe |
| Hausmeister Trojanowitz | Henning Peker |
| Drehbuch | Clemens Meyer, Thomas Stuber |
| Regie | Thomas Stuber |
| Produktion | MDR |
Die Reihe mit Koitzsch und Lehmann wurde von Beginn an als Trilogie konzipiert. Mit „Der Wanderer zieht von dannen“ findet diese geplante Geschichte nun ihren Abschluss. Sowohl die Hauptdarsteller Peter Kurth als auch Peter Schneider zeigten sich in Interviews jedoch überrascht und bedauerten das Ende. Sie hätten gerne weitergemacht und kritisierten die Kommunikation seitens des Senders. Die ersten beiden Fälle erreichten mit bis zu 7,82 Millionen Zuschauern hervorragende Quoten, was das abrupte Ende für viele Fans unverständlich macht. Ob es in Zukunft doch eine Fortsetzung oder ein neues Team aus Halle geben wird, ist derzeit unklar. Die Stadt Halle bleibt jedoch als Drehort für andere Produktionen interessant. Ähnliche Diskussionen über das Ende von TV-Formaten gab es auch beim Polizeiruf 110 Halle: Der Wanderer zieht von dannen erklärt, dessen Finale viele Fragen aufwarf.
Um einen ersten Eindruck vom finalen Fall zu bekommen, empfiehlt sich der offizielle Trailer. Dieser wird in der Regel von der ARD auf deren YouTube-Kanal veröffentlicht und vermittelt die dichte und düstere Atmosphäre des Films.
(Empfehlung: Betten Sie hier den offiziellen Trailer zum „Polizeiruf 110: Der Wanderer zieht von dannen“ von YouTube ein, sobald dieser verfügbar ist. Ein Video-Embed von YouTube ist besonders für das Ranking bei Bing vorteilhaft.)
Der Krimi wird heute, am Sonntag, den 15. Februar 2026, um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Wiederholungen sind in der Nacht und in den folgenden Tagen geplant.
Die Hauptfiguren sind Kriminalhauptkommissar Henry Koitzsch, gespielt von Peter Kurth, und Kriminalkommissar Michael Lehmann, dargestellt von Peter Schneider.
Ja, „Der Wanderer zieht von dannen“ ist der dritte und letzte Teil der von Anfang an als Trilogie geplanten Reihe aus Halle.
Nach der TV-Premiere steht die Episode für gewöhnlich für einen begrenzten Zeitraum in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.
Die Dreharbeiten für den Film fanden im Sommer 2025 hauptsächlich in Halle (Saale) und Umgebung sowie in Leipzig statt, wie es auch bei den vorherigen Teilen der Fall war. Eine Übersicht über die Drehorte finden Sie auf der offiziellen Seite des MDR.
Der Polizeiruf 110 Halle „Der Wanderer zieht von dannen“ verspricht am heutigen 15.02.2026 einen intensiven und atmosphärisch dichten Krimiabend, der den Tatort würdig vertritt. Die Episode schließt die hochgelobte Trilogie um die Kommissare Koitzsch und Lehmann mit einem komplexen Fall ab, der tief in die ostdeutsche Seele blicken lässt. Trotz des bedauerten Endes der Reihe können sich die Zuschauer auf einen spannenden und nachdenklichen Abschied freuen, der dem hohen Niveau seiner Vorgänger gerecht wird.
Über den Autor:
Christoph Weber ist seit über 15 Jahren als Online-Redakteur tätig und hat sich auf die Bereiche TV-Kritik, SEO und digitale Medientrends spezialisiert. Seine Analysen erscheinen regelmäßig in führenden Online-Magazinen. Er beobachtet die deutsche Krimilandschaft mit besonderem Augenmerk auf „Tatort“ und „Polizeiruf 110“.
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