Ein möglicher Sonnensturm könnte in den kommenden Tagen für polarlicht sorgen, das auch auf der Erde sichtbar wird. Nach vermehrten Sonneneruptionen ist derzeit eine erhöhte Aktivität auf der Sonne zu beobachten. Mit etwas Glück könnten die Polarlichter bis nach Schottland reichen, wie The Weather Channel berichtet.
Polarlichter, auch bekannt als Aurora Borealis (Nordlicht) oder Aurora Australis (Südlicht), sind faszinierende Himmelserscheinungen, die durch die Interaktion von geladenen Teilchen des Sonnenwinds mit der Erdatmosphäre entstehen. Diese Teilchen, hauptsächlich Elektronen und Protonen, werden von der Sonne ausgestoßen und gelangen mit hoher Geschwindigkeit ins All. Wenn sie auf das Magnetfeld der Erde treffen, werden sie entlang der Feldlinien zu den Polarregionen gelenkt. In der oberen Atmosphäre, in einer Höhe von etwa 80 bis 500 Kilometern, kollidieren die Teilchen mit Sauerstoff- und Stickstoffatomen. Durch diese Zusammenstöße werden die Atome angeregt und geben Energie in Form von Licht ab. Die Farbe des Lichts hängt von der Art des Atoms und der Energie der Kollision ab. Sauerstoff erzeugt typischerweise grünes und rotes Licht, während Stickstoff blaues und violettes Licht erzeugt. Die Intensität und Häufigkeit von Polarlichtern variieren je nach Sonnenaktivität. In Zeiten erhöhter Sonnenaktivität, wie sie derzeit beobachtet wird, treten häufiger und intensiver Polarlichter auf. (Lesen Sie auch: Polarlichter-Traumjahr 2026: Wann und wo Sie das…)
Wie der britische Wetterdienst Met Office meldet, kam es zuletzt zu mehreren Eruptionen der mittleren Stärke, sogenannten Flares. Dabei handelt es sich um starke Strahlungsstürme, die von der Sonne ausgehen. Gleichzeitig wurden koronale Massenauswürfe aus heißem Plasma und geladenen Teilchen ins All geschleudert. Eine besonders große und komplexe Sonnenregion hat sich innerhalb kurzer Zeit weiterentwickelt und gilt als potenzieller Ursprung weiterer Ausbrüche. Ein Teil dieser Teilchenströme könnte die Erde am 26. April treffen. Allerdings ist diese Prognose noch mit Unsicherheiten behaftet.
Sollten die geladenen Teilchen das Magnetfeld der Erde treffen, kann es zu geomagnetischen Stürmen kommen. Diese Stürme können verschiedene Auswirkungen haben. Zum einen können sie eben die Polarlichter verursachen, die dann in höheren Breitengraden als üblich sichtbar werden. Zum anderen können sie auch technische Systeme beeinträchtigen. So können beispielsweise Satelliten gestört oder beschädigt werden. Auch Stromnetze und Kommunikationssysteme können betroffen sein. Allerdings sind solche Auswirkungen eher selten und treten meist nur bei sehr starken geomagnetischen Stürmen auf. (Lesen Sie auch: Samu Haber: Auftritt in "Staying Alive" spaltet…)
Die beste Zeit, um Polarlichter zu beobachten, ist in den Wintermonaten, wenn die Nächte lang und dunkel sind. Grundsätzlich gilt: Je weiter nördlich man sich befindet, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, Polarlichter zu sehen. In Europa sind Norwegen, Schweden, Finnland und Island beliebte Orte, um das Naturspektakel zu erleben. Aber auch in Schottland und Nordrussland können Polarlichter beobachtet werden. Mit etwas Glück sind sie bei starken Sonnenstürmen sogar in Deutschland sichtbar. Um die Chancen auf eine Sichtung zu erhöhen, sollte man sich von Städten und anderen Lichtquellen entfernen. Ein dunkler Ort mit freiem Blick auf den Nordhimmel ist ideal. Auch die Wetterbedingungen spielen eine Rolle: Ein klarer Himmel ohne Wolken ist natürlich Voraussetzung.
Die Erforschung von Polarlichtern und geomagnetischen Stürmen ist für die Wissenschaft von großer Bedeutung. Durch die Beobachtung und Analyse dieser Phänomene können Forscher mehr über die Sonne, das Erdmagnetfeld und die Wechselwirkungen zwischen Sonne und Erde lernen. Dieses Wissen ist nicht nur für das Verständnis unseres Sonnensystems wichtig, sondern auch für den Schutz unserer technologischen Infrastruktur. So können beispielsweise genauere Vorhersagen von geomagnetischen Stürmen helfen, Satelliten und Stromnetze rechtzeitig zu schützen. Die NASA und andere Weltraumorganisationen betreiben daher zahlreiche Satelliten und Messstationen, um die Sonne und das Erdmagnetfeld kontinuierlich zu überwachen. (Lesen Sie auch: Stefanos Tsitsipas: Analysten sehen mögliche Auszeit)
Die Sonne durchläuft einen etwa elfjährigen Aktivitätszyklus. In Zeiten hoher Aktivität treten häufiger Sonnenflecken, Eruptionen und koronale Massenauswürfe auf. In Zeiten geringer Aktivität ist die Sonne ruhiger. Derzeit befinden wir uns in einer Phase zunehmender Sonnenaktivität. Experten gehen davon aus, dass das nächste Maximum des Sonnenzyklus in den Jahren 2025 oder 2026 erreicht wird. In dieser Zeit ist mit besonders vielen und starken geomagnetischen Stürmen zu rechnen. Es ist also gut möglich, dass wir in den kommenden Jahren noch häufiger die Gelegenheit haben werden, Polarlichter zu beobachten.
Polarlichter entstehen, wenn geladene Teilchen des Sonnenwinds auf die Erdatmosphäre treffen. Diese Teilchen werden entlang der Magnetfeldlinien zu den Polen gelenkt, wo sie mit Sauerstoff- und Stickstoffatomen kollidieren. Durch die Kollisionen werden die Atome angeregt und senden Licht aus. (Lesen Sie auch: Robert De Niro: "Cop Land" wird als…)
Die Farben der Polarlichter hängen von der Art der Atome ab, mit denen die Sonnenwindteilchen kollidieren. Sauerstoff erzeugt meist grünes und rotes Licht, während Stickstoff blaues und violettes Licht erzeugen kann. Die häufigste Farbe ist Grün.
Polarlichter sind am besten in der Nähe der magnetischen Pole zu sehen, also in hohen Breitengraden. Beliebte Orte sind Norwegen, Schweden, Finnland, Island, Alaska und Kanada. Bei starken Sonnenstürmen können sie auch in Schottland oder sogar in Deutschland sichtbar sein.
Die beste Zeit, um Polarlichter zu beobachten, ist in den Wintermonaten (September bis April), wenn die Nächte lang und dunkel sind. Zudem sollte der Himmel klar und frei von Wolken sein. Auch die Sonnenaktivität spielt eine Rolle.
Ja, Polarlichter lassen sich gut fotografieren. Dazu benötigt man eine Kamera mit manuellen Einstellungen, ein Stativ und ein Weitwinkelobjektiv. Lange Belichtungszeiten sind notwendig, um das schwache Licht der Polarlichter einzufangen. Es gibt viele Anleitungen online.
| Datum | Geomagnetische Aktivität | K-Index | Sonnenflecken |
|---|---|---|---|
| 12. März | Ruhig | 1,7 | 22 |
| 13. März | Mögliche Störung | Unbekannt | Unbekannt |
Quelle: 112.ua
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