Inter – Bodø/Glimt – Inter – Bodø/Glimt: Showdown in Mailand nach Hinspiel-Sensation
Der CDU-Politiker Philipp Amthor gehört zu den markantesten und zugleich umstrittensten Figuren der deutschen Politik. Am 20.02.2026 blickt er bereits auf eine bewegte Karriere zurück, die ihn vom jüngsten direkt gewählten Bundestagsabgeordneten 2017 über eine tiefgreifende Lobbyismus-Affäre bis ins Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs geführt hat. Seine Laufbahn ist ein Beispiel für den rasanten Aufstieg und die Resilienz im politischen Berlin.
Philipp Amthor, geboren 1992 in Ueckermünde, hat sich innerhalb der CDU als konservative Stimme etabliert. Nach seinem Jurastudium in Greifswald zog er mit nur 24 Jahren in den Deutschen Bundestag ein. Seine politische Karriere wurde jedoch 2020 durch die „Augustus Intelligence Affäre“ überschattet, bei der ihm Lobbyarbeit und die Annahme von Aktienoptionen vorgeworfen wurden. Trotz des Skandals gelang ihm die politische Rehabilitation und der Aufstieg in ein Regierungsamt.
Philipp Amthor wurde am 10. November 1992 in Ueckermünde geboren und wuchs in Torgelow (Vorpommern) bei seiner alleinerziehenden Mutter, einer Werkzeugmacherin, auf. Nach seinem Abitur 2011 am Greifen-Gymnasium Ueckermünde begann er 2012 ein Studium der Rechtswissenschaften an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald. Dieses schloss er 2017 mit der Ersten Juristischen Prüfung mit Prädikat ab. Während seiner Studienzeit war er Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung und arbeitete für verschiedene Landtags- und Bundestagsabgeordnete. Sein Werdegang zeigt einen zielstrebigen jungen Mann, der früh den Weg in die Politik suchte.
Schon früh engagierte sich Philipp Amthor politisch. 2008, im Alter von 16 Jahren, trat er der CDU und deren Jugendorganisation, der Jungen Union (JU), bei. Er durchlief verschiedene Stationen auf Kreis- und Landesebene, bevor er bei der Bundestagswahl 2017 überraschend das Direktmandat im Wahlkreis Mecklenburgische Seenplatte I – Vorpommern-Greifswald II gewann. Mit 24 Jahren war er damit einer der jüngsten Abgeordneten im Parlament und wurde schnell als rhetorisches Talent und konservative Nachwuchshoffnung seiner Partei bekannt.
Im Bundestag war er Mitglied im Innenausschuss und profilierte sich bei Themen wie Sicherheit und Migration. Sein Aufstieg in der Partei setzte sich fort: Von 2018 bis 2022 war er Bundesschatzmeister der Jungen Union Deutschlands und seit 2024 ist er Mitgliederbeauftragter im CDU-Bundesvorstand. Der Höhepunkt seiner bisherigen Laufbahn folgte im Mai 2025 mit der Ernennung zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. Dieses Amt ist auch eine Anerkennung für seine Arbeit als Fachsprecher für Staatsmodernisierung, eine Position, die er seit 2021 innehatte.
Im Juni 2020 deckte der Spiegel die Lobbytätigkeiten von Philipp Amthor für das US-amerikanische IT-Unternehmen Augustus Intelligence auf. Amthor hatte auf offiziellem Briefpapier des Bundestages einen Brief an den damaligen Wirtschaftsminister Peter Altmaier geschrieben, um für das Unternehmen zu werben. Für sein Engagement erhielt er einen Direktorenposten und Aktienoptionen im Wert von bis zu 250.000 US-Dollar. Zudem wurden ihm luxuriöse Reisen finanziert.
Die Enthüllungen lösten einen politischen Skandal aus und brachten Amthor den Vorwurf der Käuflichkeit ein. Kritiker von Organisationen wie Lobbycontrol und Transparency Deutschland sahen einen schweren Interessenkonflikt und eine unzulässige Vermischung von politischem Mandat und privaten Wirtschaftsinteressen. Amthor selbst bezeichnete sein Verhalten als „Fehler“, betonte aber, nicht käuflich zu sein. Als Konsequenz zog er seine Kandidatur für den CDU-Landesvorsitz in Mecklenburg-Vorpommern zurück, legte seine Nebentätigkeiten nieder und trat aus dem Untersuchungsausschuss zum Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz aus. Ein Ermittlungsverfahren wegen Abgeordnetenbestechlichkeit wurde von der Generalstaatsanwaltschaft Berlin mangels Anfangsverdachts nicht eingeleitet.
Innerhalb der CDU wird Philipp Amthor klar dem konservativen Flügel zugeordnet. Seine politischen Positionen sind oft pointiert und traditionsbewusst. Er hat sich in der Vergangenheit deutlich gegen Gender-Mainstreaming, Schwangerschaftsabbrüche und die „Ehe für alle“ positioniert. Gleichzeitig grenzt er sich klar von der AfD ab, deren Anträge er im Bundestag scharf kritisierte. Seine Rhetorik zielt oft darauf ab, konservative Wähler anzusprechen und die CDU als Partei von Recht und Ordnung zu positionieren. Dieses Profil schärft er auch in seiner Funktion als Experte für Staatsmodernisierung, wo er für einen schlanken, aber starken Staat und Bürokratieabbau eintritt. Informationen zu aktuellen Gesetzesinitiativen und den Positionen der Bundesregierung finden sich auf der offiziellen Seite des Deutschen Bundestages.
Im Jahr 2026 hat sich Philipp Amthor nach der Affäre erfolgreich politisch rehabilitiert. Seine zentralen Ämter spiegeln sein gewachsenes Gewicht in Partei und Regierung wider.
| Amt/Funktion | Organisation | Seit |
|---|---|---|
| Parlamentarischer Staatssekretär | Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung | Mai 2025 |
| Mitglied des Bundestages | Deutscher Bundestag | Oktober 2017 |
| Mitgliederbeauftragter | CDU-Bundesvorstand | Mai 2024 |
| Vorsitzender des Kreisverbandes | CDU Vorpommern-Greifswald | Mai 2022 |
| Vorsitzender der Landesgruppe | CDU/CSU-Bundestagsfraktion (Mecklenburg-Vorpommern) | 2021 |
Als Parlamentarischer Staatssekretär ist er maßgeblich an der Digitalisierungs- und Modernisierungsagenda der Bundesregierung beteiligt. Seine Aufgabe ist es, die Brücke zwischen dem Ministerium und dem Parlament zu schlagen und politische Projekte voranzutreiben. Die Digitalisierung der Verwaltung und der Abbau von Bürokratie sind dabei zentrale Themen, die er verantwortet. Seine Rolle als Mitgliederbeauftragter im Bundesvorstand, über die wir auch im Kontext der Rente Reform Debatten berichten, macht ihn zudem zu einer wichtigen Figur für die interne Parteientwicklung und Mobilisierung der CDU-Basis.
Video-Empfehlung: Für einen Einblick in seine parlamentarische Arbeit empfiehlt sich eine Suche auf YouTube nach „Philipp Amthor Rede Bundestag“, um seine Auftritte im Plenum zu sehen.
Die politische Laufbahn von Philipp Amthor ist eine bemerkenswerte Geschichte von schnellem Aufstieg, tiefem Fall und einem erfolgreichen Comeback. Er hat bewiesen, dass er trotz schwerwiegender politischer Fehler in der Lage ist, sich neu zu positionieren und Verantwortung in hohen Ämtern zu übernehmen. Als Parlamentarischer Staatssekretär gestaltet er 2026 aktiv die digitale Zukunft Deutschlands mit, während er gleichzeitig als konservatives Aushängeschild seiner Partei agiert. Seine Karriere bleibt ein Lehrstück über die Mechanismen, Chancen und Risiken im politischen Betrieb Berlins. Die Zukunft wird zeigen, ob der Weg von Philipp Amthor noch weiter nach oben führt.
Niklas Weber ist Politik-Redakteur bei altstadtkirche.de und beobachtet seit über zehn Jahren die deutsche Innenpolitik. Sein Schwerpunkt liegt auf der Analyse politischer Karrieren und der Rolle von Nachwuchspolitikern in den Volksparteien.
Twitter/X: Philipp Amthor (CDU): Vom Lobby-Skandal zum Staatssekretär. Wie hat er das Comeback geschafft? Alle Fakten zu seiner Karriere, den Positionen und der Augustus-Affäre. #Amthor #CDU #Politik
Facebook: Er ist eine der schillerndsten Figuren der CDU: Philipp Amthor. Seine Karriere war geprägt von einem rasanten Aufstieg, einem tiefen Fall durch die Augustus-Affäre und einem beeindruckenden Comeback. Wir haben seine Laufbahn analysiert und zeigen, welche Ämter er heute innehat und welche politischen Ziele er verfolgt. #PhilippAmthor #CDU #Staatssekretär #PolitikDeutschland
LinkedIn: Die Karriere von Philipp Amthor ist ein Fallbeispiel für politisches Krisenmanagement und Resilienz. Nach der tiefgreifenden Lobbyismus-Affäre um Augustus Intelligence 2020 gelang ihm der Aufstieg zum Parlamentarischen Staatssekretär für Digitales und Staatsmodernisierung. Welche Lehren lassen sich aus seiner Laufbahn für politische Karrieren ziehen? Eine Analyse. #Politik #CDU #PhilippAmthor #Karriere #Krisenmanagement #Digitalisierung
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