Olivenöl ist ein beliebtes Produkt in der Küche, doch die Qualität lässt oft zu wünschen übrig. Ein aktueller Test der Stiftung Warentest, bei dem 25 Olivenöle der höchsten Güteklasse „nativ extra“ untersucht wurden, zeigt, dass nur wenige Produkte wirklich überzeugen können. Besonders bekannt ist die Stiftung Warentest für ihre kritische Bewertung von Produkten des täglichen Gebrauchs.
Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe (02/2026) insgesamt 25 Olivenöle aus Supermärkten und Discountern getestet. Dabei wurden sensorische Eigenschaften wie Geschmack und Geruch, aber auch die chemische Zusammensetzung und mögliche Schadstoffbelastungen berücksichtigt. Das Ziel war, herauszufinden, welche Olivenöle den hohen Qualitätsstandards der Güteklasse „nativ extra“ gerecht werden. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Viele der getesteten Öle wiesen deutliche Mängel auf.
Von den 25 getesteten Olivenölen erhielten lediglich vier die Note „gut“. Ein „sehr gut“ wurde kein einziges Mal vergeben. Acht Produkte fielen sogar komplett durch und wurden als „mangelhaft“ bewertet. Ruhr24 berichtet, dass einige der durchgefallenen Öle „ranzig, schlammig oder modrig“ schmeckten. Dies deutet auf eine schlechte Qualität der Oliven, unsachgemäße Verarbeitung oder falsche Lagerung hin. (Lesen Sie auch: Schweizer Familie verschenkt Millionen-Erbe: Was steckt)
Besonders enttäuschend schnitten die Olivenöle von Discountern wie Aldi und Netto ab. Aber auch andere bekannte Marken konnten im Test nicht überzeugen. Erfreulich ist hingegen das Ergebnis für die Migros: Sie erhielt zweimal die Note „gut“. Das Bio-Olivenöl nativ extra von Alnatura wurde sogar als bestes Öl im Test ausgezeichnet. Laut Beobachter kostete dieses Öl 17 Franken pro Liter. Auch das native Olivenöl extra originale von Bertolli erhielt die Note „gut“, wird aber aktuell nicht mehr von der Migros verkauft.
Weniger erfreulich ist das Resultat für Lidl. Das native Bio-Olivenöl extra vergine der Eigenmarke Primadonna erhielt die Note «befriedigend», das herkömmliche Primadonna-Olivenöl nativ extra vergine nur die Note «ausreichend».
Die Gründe für die schlechte Qualität vieler Olivenöle können vielfältig sein. Oftmals werden minderwertige Oliven verwendet oder die Oliven werden nicht schonend genug verarbeitet. Auch eine falsche Lagerung kann dazu führen, dass das Olivenöl schnell ranzig wird und seinen Geschmack verliert. Ein weiteres Problem ist die Kennzeichnung von Olivenölen. Viele Verbraucher wissen nicht, worauf sie beim Kauf achten müssen und lassen sich von irreführenden Angaben auf den Etiketten täuschen. (Lesen Sie auch: Korinna Schumann: Reformen bei Pensionsversicherung)
Experten empfehlen, beim Kauf von Olivenöl auf die Güteklasse „nativ extra“ zu achten. Diese Bezeichnung darf nur für Olivenöle verwendet werden, die aus erster Kaltpressung stammen und einen Säuregehalt von maximal 0,8 Prozent aufweisen. Zudem sollte das Olivenöl einen intensiven, fruchtigen Geschmack haben und frei von Fehlgerüchen sein. Es lohnt sich auch, auf Bio-Qualität zu achten, da diese Olivenöle in der Regel strengeren Kontrollen unterliegen.
Der aktuelle Olivenöl-Test zeigt, dass es gar nicht so einfach ist, ein gutes Olivenöl zu finden. Verbraucher sollten sich daher nicht von blumigen Werbeversprechen oder niedrigen Preisen blenden lassen, sondern lieber etwas mehr Geld investieren und auf Qualität achten. Es empfiehlt sich auch, verschiedene Olivenöle zu probieren und den persönlichen Favoriten zu finden. Wer unsicher ist, kann sich in Fachgeschäften oder im Internet beraten lassen. Eine gute Anlaufstelle für weitere Informationen ist beispielsweise das Öko-Test Magazin, das regelmäßig Olivenöle testet und bewertet.
Langfristig gesehen ist es wichtig, dass die Hersteller von Olivenöl ihre Produktionsprozesse verbessern und für mehr Transparenz sorgen. Nur so kann das Vertrauen der Verbraucher in das Produkt Olivenöl wiederhergestellt werden. Auch die Politik ist gefordert, strengere Kontrollen durchzuführen und irreführende Kennzeichnungen zu verbieten. (Lesen Sie auch: Jan Smit feiert wilde Partynacht mit Gert…)
Die Qualität von Olivenöl kann durch verschiedene Faktoren beeinträchtigt werden, darunter die Verwendung minderwertiger Oliven, unsachgemäße Verarbeitung, falsche Lagerung und irreführende Kennzeichnungen. Auch mangelnde Kontrollen tragen zur Problematik bei.
Ein gutes Olivenöl zeichnet sich durch die Güteklasse „nativ extra“, einen Säuregehalt von maximal 0,8 Prozent, einen intensiven, fruchtigen Geschmack und das Fehlen von Fehlgerüchen aus. Achten Sie auch auf Bio-Qualität und eine dunkle Flasche.
Im aktuellen Test der Stiftung Warentest erhielten nur vier Olivenöle die Note „gut“, darunter das Bio-Olivenöl nativ extra von Alnatura (Migros) und das native Olivenöl extra originale von Bertolli (ehemals Migros). Viele andere Produkte fielen hingegen durch. (Lesen Sie auch: A45 am Kreuz Westhofen gesperrt: Bauarbeiten sorgen)
Die Bezeichnung „nativ extra“ kennzeichnet Olivenöle der höchsten Güteklasse. Sie müssen aus erster Kaltpressung stammen, einen Säuregehalt von maximal 0,8 Prozent aufweisen und sensorisch einwandfrei sein. Diese Öle sind besonders hochwertig.
Olivenöl sollte kühl, trocken und dunkel gelagert werden, um die Qualität zu erhalten. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen. Eine dunkle Flasche schützt das Öl zusätzlich vor Licht. Angebrochene Flaschen sollten gut verschlossen werden.
Ein interessanter Fakt ist, dass die Europäische Union Qualitätsstandards für Olivenöl festgelegt hat, um Verbraucher zu schützen und die Qualität zu gewährleisten.
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