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öamtc: -Test in Norwegen: E-Autos verlieren Reichweite

Der ÖAMTC hat gemeinsam mit seinem norwegischen Partnerclub NAF einen Wintertest mit 24 Elektroautos durchgeführt, der nun die Auswirkungen extremer Kälte auf die Reichweite von E-Autos verdeutlicht. Bei Temperaturen von bis zu minus 31 Grad Celsius erreichten die Fahrzeuge im Test nicht die offiziell angegebene WLTP-Reichweite.

Symbolbild: öamtc (Bild: Picsum)

Hintergrund zum ÖAMTC-Wintertest von E-Autos

Der ÖAMTC (Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touringclub) führt regelmäßig Tests durch, um die Leistung und Sicherheit von Fahrzeugen unter verschiedenen Bedingungen zu überprüfen. Der jährliche Wintertest, der in Zusammenarbeit mit dem norwegischen NAF (Norges Automobilforbund) durchgeführt wird, konzentriert sich speziell auf die Herausforderungen, die niedrige Temperaturen für Elektroautos darstellen. Ziel ist es, реальные Auswirkungen auf die Reichweite und Ladezeiten von E-Autos unter winterlichen Bedingungen zu ermitteln und Autofahrer über die Leistung ihrer Fahrzeuge zu informieren. Der ÖAMTC bietet seinen Mitgliedern Pannenhilfe, Rechtsberatung und weitere Dienstleistungen rund um das Thema Mobilität.

Aktuelle Ergebnisse des Reichweitentests in Norwegen

Im Jänner 2026 wurden 24 unterschiedliche Elektrofahrzeuge bei Temperaturen zwischen minus acht und minus 31 Grad Celsius getestet. Wie VOL.AT berichtet, konnte keines der getesteten Fahrzeuge die im WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure) ermittelte Reichweite erzielen. Die Abweichungen zwischen angegebener und tatsächlicher Reichweite fielen dabei unterschiedlich hoch aus. (Lesen Sie auch: Großglockner: Alles zum höchsten Berg Österreichs 2026)

Laut ÖAMTC-Techniker Florian Merker zeigte sich bei den Rekordwerten von bis zu minus 31 Grad Celsius die starke Auswirkung der niedrigen Temperatur auf die Reichweite von E-Autos deutlich. Die höchsten Abweichungen wurden mit fast 46 Prozent bei Modellen wie dem Opel Grandland und dem Lucid Air Grand Touring gemessen. Die geringsten Abweichungen verzeichneten der MG S 6 und der Hyundai Inster mit knapp unter 30 Prozent. Im Durchschnitt lag die reale Reichweite rund 38 Prozent unter den WLTP-Angaben.

Die tatsächlich gefahrenen Kilometer lagen zwischen 224 (Suzuki eVitara) und 520 Kilometern (Lucid Air Grand Touring). Der Oberösterreichische Nachrichten betonen, dass die Daten zeigen, wie wichtig eine gute Streckenplanung und die Verfügbarkeit von Ladestationen für E-Autofahrer im Winter sind, besonders bei sehr niedrigen Temperaturen.

Ergebnisse des Ladetests

Parallel zum Reichweitentest wurde auch ein Ladetest durchgeführt. Dabei erreichten 13 der 24 getesteten Fahrzeuge den gewünschten Ladestand von 80 Prozent in weniger als 30 Minuten. Sechs Fahrzeuge waren sogar schneller auf 80 Prozent als vom Hersteller angegeben. (Lesen Sie auch: Ö3: Ex-Moderator Eppinger verlässt Wirtschaftskammer)

Bedeutung der Ergebnisse und Ausblick

Die Ergebnisse des ÖAMTC-Tests unterstreichen die Bedeutung realistischer Reichweitenangaben für Elektroautos, insbesondere unter winterlichen Bedingungen. Autofahrer sollten sich bewusst sein, dass die tatsächliche Reichweite von E-Autos bei niedrigen Temperaturen deutlich geringer ausfallen kann als im WLTP-Zyklus angegeben. Eine sorgfältige Streckenplanung und die Berücksichtigung der Verfügbarkeit von Ladestationen sind daher besonders im Winter essenziell.

Die Ergebnisse des Tests können auch Auswirkungen auf die Entwicklung und Optimierung von Elektroautos haben. Hersteller könnten verstärkt daran arbeiten, die Kältebeständigkeit von Batterien und Ladesystemen zu verbessern, um die Reichweite von E-Autos auch bei niedrigen Temperaturen zu erhöhen.

Symbolbild: öamtc (Bild: Picsum)

Auswirkungen der Kälte auf die Batterie von E-Autos

Die Kälte hat einen direkten Einfluss auf die chemischen Prozesse in den Batterien von Elektroautos. Bei niedrigen Temperaturen verlangsamen sich diese Prozesse, was zu einer geringeren Leistungsfähigkeit der Batterie führt. Dies bedeutet, dass weniger Energie gespeichert und abgegeben werden kann, was sich in einer reduzierten Reichweite äußert. Zusätzlich benötigt das Batteriemanagementsystem (BMS) Energie, um die Batterie zu wärmen, was den Energieverbrauch zusätzlich erhöht. (Lesen Sie auch: Warriors – Celtics: Analyse & Prognose zum…)

Tabelle: Reichweitenverluste ausgewählter E-Autos im ÖAMTC-Test

Modell Abweichung zur WLTP-Reichweite
Opel Grandland ca. 46%
Lucid Air Grand Touring ca. 46%
MG S 6 knapp unter 30%
Hyundai Inster knapp unter 30%
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Symbolbild: öamtc (Bild: Picsum)
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