NHL Ergebnisse – NHL Ergebnisse: Draisaitl überragt bei Oilers-Comeback
Die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) ist am 03.03.2026 nicht nur die älteste noch erscheinende Zeitung der Schweiz, sondern auch ein Leitmedium im gesamten deutschsprachigen Raum. Mit ihrer langen Geschichte, die bis ins Jahr 1780 zurückreicht, und ihrer liberal-konservativen Ausrichtung prägt sie den öffentlichen Diskurs weit über die Grenzen der Eidgenossenschaft hinaus. Insbesondere ihr umfangreicher Wirtschaftsteil, das Feuilleton und die detaillierte Auslandsberichterstattung durch ein weitreichendes Korrespondentennetz begründen ihren exzellenten Ruf.
Die Geschichte der Neuen Zürcher Zeitung beginnt am 12. Januar 1780, als Salomon Gessner die erste Ausgabe unter dem Namen „Zürcher Zeitung“ veröffentlichte. Damit ist sie die älteste heute noch erscheinende Zeitung der Schweiz. Anfangs erschien das Blatt zweimal wöchentlich, doch die Nachfrage und die politischen Umwälzungen führten zu einer stetigen Weiterentwicklung. Ab 1843 erschien sie täglich. Ein besonderes Merkmal war zeitweise die Publikation von drei Ausgaben pro Tag zwischen 1894 und 1969, um die Leserschaft mit aktuellen internationalen Nachrichten zu versorgen. Die Gründung der „AG für die Neue Zürcher Zeitung“ im Jahr 1868 schuf die unternehmerische Grundlage für die bis heute andauernde Erfolgsgeschichte.
Im Laufe ihrer über 240-jährigen Geschichte hat die NZZ zahlreiche Veränderungen durchlaufen und sich als feste Größe im europäischen Medienmarkt etabliert. Die Lancierung der „NZZ am Sonntag“ im Jahr 2002 war ein entscheidender Schritt, um auch am Wochenende eine qualitativ hochwertige Lektüre anzubieten. Zudem erweiterte die NZZ-Mediengruppe ihr Portfolio durch Beteiligungen an anderen wichtigen Schweizer Zeitungen wie dem „St. Galler Tagblatt“ und der „Luzerner Zeitung“.
Traditionell vertritt die NZZ eine freisinnig-demokratische, also eine rechtsliberale beziehungsweise liberal-konservative Haltung und steht der Schweizer Partei FDP.Die Liberalen nahe. Dieser Kurs ist in den Statuten des Unternehmens verankert. Die Zeitung legt Wert auf eine faktenbasierte Berichterstattung, tiefgründige Analysen und klare Kommentare, die den Lesern Orientierung bieten sollen. Insbesondere die Betonung individueller Freiheit ist ein wiederkehrendes Motiv in der redaktionellen Linie.
Seit der Übernahme der Chefredaktion durch Eric Gujer im Jahr 2015 beobachten jedoch einige Medienkritiker eine Verschiebung nach rechts. Begriffe wie „Rechtsruck“ und eine stärkere Abgrenzung von „woken“ Themen werden in diesem Zusammenhang genannt. Die Presseschau eurotopics änderte 2019 ihren Eintrag und beschreibt die Zeitung seit Gujers Amtsantritt als „deutlich konservativer“. Die NZZ selbst spricht von einer „Profilschärfung“ und verwehrt sich gegen die Vereinnahmung durch rechtspopulistische Kreise.
Die publizistische Leitung der NZZ liegt in den Händen erfahrener Journalisten. Seit März 2015 ist Eric Gujer Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung. Er war zuvor langjähriger Auslandschef des Blattes. Ihm zur Seite steht eine erweiterte Chefredaktion, die für verschiedene Bereiche wie digitale Produkte und die Sonntagsausgabe zuständig ist. Die „NZZ am Sonntag“ wird seit November 2023 von Chefredaktor Beat Balzli geleitet. Für das expandierende Deutschland-Geschäft wurde zum 1. Januar 2026 Florian Eder als Chefredakteur von NZZ Deutschland berufen.
Die NZZ hat die Herausforderungen der Digitalisierung früh angenommen und ihr Angebot konsequent ausgebaut. Neben der klassischen Printausgabe bietet sie ein vollumfängliches E-Paper, eine Nachrichten-App und die Website nzz.ch an. Ein digitales Archiv ermöglicht Abonnenten den Zugriff auf alle Ausgaben seit 1780. Die Strategie, auf hochwertige, teilweise kostenpflichtige Online-Inhalte zu setzen (Bezahlmodell), hat sich als erfolgreich erwiesen. Die Zahl der reinen Digital-Leser übersteigt mittlerweile die der reinen Print-Leser. Dieses Wachstum, insbesondere im deutschen Markt, zeigt, dass Qualitätsjournalismus auch im digitalen Zeitalter sein Publikum findet. Die interne Verlinkung zu Themen wie der aktuellen Lage im Iran-Krieg bietet Lesern weiterführende Kontexte.
Die WEMF-Studie MACH Basic 2023-2 belegt, dass die Leserschaft der NZZ und der „NZZ am Sonntag“ über eine hohe Bildung und Kaufkraft verfügt. Zudem wird die Zeitung im Vergleich zu anderen Titeln überdurchschnittlich lange gelesen, was für eine hohe Leserbindung spricht.
Deutschland ist für die NZZ ein zentraler Wachstumsmarkt geworden. Mit einer eigenen Redaktion in Berlin, die stetig ausgebaut wird, hat sich die NZZ eine starke publizistische Präsenz in der Bundesrepublik erarbeitet. Formate wie der Newsletter „Der andere Blick“ und das Premium-Abonnement NZZ Pro erfreuen sich großer Beliebtheit. Das Deutschland-Geschäft ist seit 2021 profitabel und ein erheblicher Teil des digitalen Wachstums der NZZ stammt aus diesem Markt. Die Gesamtzahl der Abonnenten in Deutschland ist auf rund 50.000 gestiegen. Die Berichterstattung über deutsche Politik, wie die Einstufung der AfD, findet dabei besondere Beachtung.
| Produkt | Beschreibung | Reichweite (gedruckt, Deutschschweiz) | Chefredaktion |
|---|---|---|---|
| Neue Zürcher Zeitung (NZZ) | Tageszeitung (Mo-Sa), liberal-konservatives Leitmedium | 223.000 Leser (MACH Basic 2023-1) | Eric Gujer |
| NZZ am Sonntag | Sonntagszeitung, seit 2002 | 343.000 Leser (MACH Basic 2023-2) | Beat Balzli |
| nzz.ch / NZZ-App | Digitalangebot mit News, Analysen, Podcasts | 311.000 exklusive Online-Leser (2020) | Eric Gujer |
| NZZ Folio | Zweimonatliches Magazin mit Themenschwerpunkt | 341.000 Leser (WEMF MACH Basic 2018-II) | Eric Gujer |
| NZZ Geschichte | Magazin für historische Themen, feierte 2025 10-jähriges Bestehen | Keine Angabe | Keine Angabe |
Die NZZ-Mediengruppe (auch AG für die Neue Zürcher Zeitung) ist mehr als nur eine Tageszeitung. Sie verlegt eine Reihe weiterer Publikationen und betreibt verschiedene Plattformen. Dazu gehören unter anderem:
Zudem ist die Mediengruppe an CH Media beteiligt, einem Joint Venture mit den AZ Medien, das zahlreiche Regionalmedien in der Schweiz bündelt.
Trotz ihres hohen Ansehens steht die NZZ auch in der Kritik. Wie bereits erwähnt, wird die redaktionelle Linie unter Eric Gujer von manchen als zu konservativ wahrgenommen. Ein weiterer Kritikpunkt betraf die Berichterstattung zur Klimakrise. Im Jahr 2023 rügte der Schweizer Presserat einen Artikel, der nach Ansicht des Gremiums wichtige Informationen zu Extremwetterereignissen unterschlagen und somit gegen den Journalistenkodex verstoßen habe. Solche Debatten zeigen, dass die NZZ als einflussreiches Medium unter ständiger öffentlicher Beobachtung steht.
Die NZZ hat sich über mehr als zwei Jahrhunderte als eine der wichtigsten publizistischen Stimmen im deutschsprachigen Raum etabliert. Ihre Stärke liegt in der fundierten Auslandsberichterstattung, der tiefgründigen Wirtschaftsanalyse und dem klaren liberal-konservativen Standpunkt. Der erfolgreiche Wandel zum digitalen Medienhaus und die Expansion nach Deutschland sichern ihre Relevanz für die Zukunft. Trotz gelegentlicher Kritik an ihrer politischen Ausrichtung bleibt die NZZ eine unverzichtbare Quelle für Leser, die Wert auf Qualitätsjournalismus und eine weltoffene, bürgerliche Perspektive legen. Für weitere Informationen kann die offizielle Webseite der NZZ konsultiert werden.
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