Nico Andermann schreibt bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand/Cortina Geschichte: Er ist erst der zweite österreichische Shorttrack-Athlet nach Veronika Windisch, der an Olympischen Spielen teilnimmt. Der gebürtige Wiener startet über 1500 Meter und 500 Meter und sieht die Spiele als „Heimspiel“, da er viel in Italien trainiert.
Shorttrack ist in Österreich eine Randsportart. Umso bemerkenswerter ist die Leistung von Nico Andermann, sich für die Olympischen Spiele qualifiziert zu haben. Vor ihm vertrat lediglich Veronika Windisch die österreichischen Farben im Shorttrack bei Olympischen Spielen (2010 und 2014). Shorttrack ist ein Eisschnelllauf-Wettbewerb, bei dem mehrere Läufer gleichzeitig auf einer kleinen, ovalen Eisbahn gegeneinander antreten. Die Rennen sind kurz, schnell und actionreich, oft kommt es zu Stürzen und engen Positionskämpfen. Shorttrack erfordert nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Technik, Taktik und Mut. (Lesen Sie auch: Matt Damon: Seltene Red-Carpet-Auftritt mit Frau Luciana)
Die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Mailand/Cortina war für Nico Andermann ein hartes Stück Arbeit. Da Österreich keine Shorttrack-Staffel hat, musste er sich über Einzelrennen qualifizieren. Dies gelang ihm durch gute Leistungen bei internationalen Wettkämpfen. Andermann trainiert hauptsächlich in Bormio, Italien, und profitiert von einer Kooperation mit dem italienischen Nationalteam. „Mailand kenne ich sehr gut, da ich viel in Italien wohne und trainiere“, so Andermann. Er spricht sogar schon ein bisschen Italienisch. Auf der offiziellen Seite des Olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina gibt es weitere Informationen.
Die Shorttrack-Wettbewerbe finden in der Milano Ice Skating Arena statt. Andermann bemängelt die Eisqualität: „Es ist sehr weich, das ist leider nicht so gut.“ Grund dafür ist, dass sich die Shorttracker die Arena mit den Eiskunstläufern teilen, die ein weicheres Eis bevorzugen. „Sie haben lieber ein weiches Eis. Es gleitet weniger, ist langsamer, und es kommen viele Stürze zustande“, erklärt Andermann. Er selbst bevorzuge härteres Eis. (Lesen Sie auch: 2026 KIŞ Olimpiyatları – Alp Disiplini Kayak:…)
Nico Andermann startet am Samstag über 1500 Meter und am Montag über 500 Meter. Die Medaillen werden erst am Mittwoch vergeben. Sport.ORF.at berichtete, dass es das erste Mal seit Sotschi 2014 ist, dass Österreich im Shorttrack bei Olympischen Winterspielen mit einem Aktiven vertreten ist.
In einem Interview mit DiePresse.com erklärte Nico Andermann, dass Stürze im Shorttrack dazugehören: „Stürze gehören dazu wie Checks beim Eishockey“. Shorttrack sei bekannt für knallharte Duelle und Stürze auf dem Eis. Rennhärte und Abgebrühtheit seien auf den schnellen Runden wichtig. Andermann ist der erste männliche ÖOC-Aktive im Shorttrack in der Olympia-Geschichte. Zuvor hatte Veronika Windisch (2010, 2014) die rot-weiß-rote Fahne hochgehalten. (Lesen Sie auch: Jack Nicholson: Darum liebt der Schauspieler ein…)
Die Teilnahme von Nico Andermann an den Olympischen Spielen ist ein wichtiger Schritt für den österreichischen Shorttrack. Sie kann dazu beitragen, die Sportart in Österreich bekannter zu machen und mehr junge Menschen für Shorttrack zu begeistern. Andermann selbst sieht seine Teilnahme als Chance, etwas zu bewegen: „Das bedeutet mir schon sehr viel“, sagt er zu seinem historischen Auftritt. Es bleibt zu hoffen, dass Andermanns Beispiel Schule macht und in Zukunft weitere österreichische Shorttracker den Sprung zu Olympischen Spielen schaffen.
Hier ist der Zeitplan von Nico Andermann bei den Olympischen Winterspielen 2026: (Lesen Sie auch: Ski Alpin Aux Jeux Olympiques D'hiver 2026:…)
| Datum | Bewerb | Uhrzeit |
|---|---|---|
| Samstag | 1500 Meter | tbd |
| Montag | 500 Meter | tbd |
| Mittwoch | Medaillenentscheidung | tbd |
Nico Andermann ist ein österreichischer Shorttrack-Athlet. Er ist erst der zweite Österreicher nach Veronika Windisch, der an Olympischen Winterspielen in dieser Disziplin teilnimmt. Bei den Spielen in Mailand/Cortina 2026 startet er über 1500 und 500 Meter.
Nico Andermann startet am Samstag über 1500 Meter und am Montag über 500 Meter. Am Mittwoch finden dann die Medaillenentscheidungen statt. Die genauen Uhrzeiten stehen noch nicht fest.
Nico Andermann trainiert hauptsächlich in Bormio, Italien. Er profitiert dort von einer Kooperation mit dem italienischen Nationalteam. Er spricht auch schon ein wenig Italienisch.
Nico Andermann bemängelt die Eisqualität in der Milano Ice Skating Arena. Er sagt, dass das Eis zu weich sei, was zu mehr Stürzen führe. Er selbst bevorzuge härteres Eis.
Die Teilnahme von Nico Andermann an den Olympischen Spielen ist ein wichtiger Schritt für den österreichischen Shorttrack. Sie kann dazu beitragen, die Sportart in Österreich bekannter zu machen und mehr junge Menschen dafür zu begeistern.
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