Die Schweizer Firma Mibelle, bekannt für die Herstellung von Kosmetik-, Hygiene- und Waschmittelprodukten, erlebt turbulente Zeiten. Nur ein Jahr nach dem Verkauf durch Migros an die spanische Firma Persán, verlässt nun auch CEO Peter Müller das Unternehmen per Ende März. Dies folgt auf den bereits erfolgten Weggang des Finanzchefs und des Forschungsleiters, was Fragen nach der Zukunft von Mibelle aufwirft.
Mibelle wurde 1961 gegründet und war lange Zeit ein wichtiger Bestandteil der Migros-Gruppe. Das Unternehmen produzierte vor allem Eigenmarken für den Schweizer Detailhändler. Im Jahr 2025 wurde dann der Verkauf an das spanische Familienunternehmen Persán bekannt gegeben. Migros begründete den Verkauf damit, dass Mibelle zu international geworden sei und nicht mehr zum Kerngeschäft passe. Die Übernahme sollte eigentlich eine Erfolgsgeschichte werden, doch Insider berichten von erheblichen Schwierigkeiten bei der Integration. (Lesen Sie auch: Buckelwal Timmy in der Ostsee: Drama &…)
Wie das Online-Newsportal Inside Paradeplatz berichtet, soll CEO Peter Müller das Unternehmen per Ende März verlassen. Diese Information wurde von Mitarbeiterkreisen bestätigt, wie auch die Aargauer Zeitung schreibt. Müller war seit elf Jahren bei Mibelle tätig und übernahm 2021 die Position des CEO. Sein Abgang folgt auf den Weggang des Finanzchefs im Januar und des Forschungsleiters Ende April.
Insider berichten von einem tiefgreifenden Kulturbruch seit der Übernahme durch Persán. Statt Vertrauen und Mitwirkung würden nun Kontrolle und Hierarchie herrschen. Ein neues Homeoffice-Regime, das maximal einen Tag pro Woche im Homeoffice erlaubt, sorge intern für Unmut. Zudem soll die Business Unit Biochemistry bereits verkauft worden sein, um Mittel freizusetzen. (Lesen Sie auch: Buckelwal Ostsee Timmy: "" in gesichtet: Was…)
Zusätzlich zu den internen Spannungen gibt es Berichte über mögliche Verstöße gegen Schweizer Vorschriften. Spanische Mitarbeiter sollen zeitweise in der Schweiz gearbeitet haben, ohne korrekt angemeldet gewesen zu sein. Das Steueramt sei bereits aufmerksam geworden, heißt es. Auch beim Spesenwesen soll es Unstimmigkeiten geben. Ein neues Reglement sei noch immer nicht von den Behörden bewilligt – Monate nach dessen Einführung.
Die aktuellen Entwicklungen bei Mibelle werfen Fragen nach der Zukunft des Unternehmens auf. Der Verlust von Schlüsselpersonen wie dem CEO, dem Finanzchef und dem Forschungsleiter deutet auf erhebliche Probleme bei der Integration in die Persán-Gruppe hin. Die Berichte über einen Kulturbruch und mögliche Verstöße gegen Schweizer Vorschriften verstärken diesen Eindruck. (Lesen Sie auch: Elon Musk: Richterin nach LinkedIn-Emoji-Vorfall)
Die Zukunft von Mibelle ist derzeit ungewiss. Die Abgänge von Führungskräften und die internen Spannungen deuten auf eine schwierige Situation hin. Es ist entscheidend, dass Persán nun Maßnahmen ergreift, um das Vertrauen der Mitarbeiter zurückzugewinnen und eine konstruktive Zusammenarbeit zu fördern. Andernfalls droht Mibelle, weiter an Bedeutung zu verlieren. Es bleibt zu beobachten, ob die spanische Eigentümerin in der Lage ist, die Unternehmenskultur zu verändern und die Integration erfolgreich zu gestalten.
Peter Müller verlässt Mibelle nach elf Jahren im Unternehmen, davon einige als CEO, im Zuge von Turbulenzen nach der Übernahme durch Persán. Es wird von einem Kulturbruch und wachsendem Druck berichtet, was zu seinem Entschluss beigetragen haben könnte. (Lesen Sie auch: Miriam Neureuther: Ski-Ausflug mit Baby und Geburtstag)
Der Verkauf von Mibelle an Persán hat zu einem Kulturbruch geführt, bei dem Vertrauen und Mitwirkung durch Kontrolle und Hierarchie ersetzt wurden. Dies führte zu Unmut in der Belegschaft und zum Weggang von Führungskräften.
Migros begründete den Verkauf von Mibelle damit, dass das Unternehmen zu international geworden sei und nicht mehr zum Kerngeschäft passe. Der Verkauf ermöglichte es Migros, sich auf ihr Kerngeschäft im Schweizer Detailhandel zu konzentrieren.
Ja, es gibt Berichte über mögliche Verstöße gegen Schweizer Vorschriften, insbesondere in Bezug auf die Anmeldung von spanischen Mitarbeitern und das Spesenwesen. Das Steueramt soll bereits auf diese Unstimmigkeiten aufmerksam geworden sein.
Bisher gibt es keine offizielle Stellungnahme von Persán zu den aktuellen Turbulenzen bei Mibelle.
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