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Meda Variakojytė ist der aufstrebende Stern am Eiskunstlauf-Himmel und sorgt seit ihrer historischen Olympia-Qualifikation für Schlagzeilen. Die junge Litauerin hat geschafft, was vor ihr noch keiner Einzelläuferin aus ihrem Land gelungen ist. Stand 17.02.2026 ist sie die große Hoffnung für die Olympischen Winterspiele und hat bereits eine bemerkenswerte Karriere hingelegt. Dieser Artikel beleuchtet ihren Weg an die Spitze, ihre größten Erfolge und die jüngsten Entwicklungen.
Meda Variakojytė, geboren am 3. Mai 2007 in Kaunas, ist eine litauische Eiskunstläuferin, die als dreifache nationale Meisterin und erste litauische Einzelläuferin, die sich für die Olympischen Winterspiele qualifiziert hat, Geschichte schrieb. Ihr Weg an die Weltspitze ist geprägt von Disziplin, Talent und einem unbändigen Willen, der sie zu einer der bemerkenswertesten Athletinnen ihres Landes macht.
Meda Variakojytė ist eine litauische Eiskunstläuferin, die im Dameneinzel antritt. Geboren und aufgewachsen in Kaunas, fand sie schon früh ihre Leidenschaft für den Sport auf dem Eis. Bereits 2012 schnürte sie erstmals die Schlittschuhe im Verein „Startas“ in ihrer Heimatstadt. Ihr Talent wurde schnell erkannt und durch Trainer wie Indrė Paulaitienė und später Dmitrij Kozlov gefördert. Ihr Aufstieg im nationalen Eiskunstlauf war rasant: Nach einer Silbermedaille bei den litauischen Juniorenmeisterschaften 2022 holte sie im Folgejahr bereits den Titel. Im Seniorenbereich etablierte sie sich schnell als die unangefochtene Nummer eins des Landes, was ihre drei nationalen Meistertitel in Folge (2024-2026) eindrucksvoll belegen.
Der wohl bedeutendste Moment in der bisherigen Karriere der Meda Variakojytė ereignete sich bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2025 in Boston, USA. Mit einer beeindruckenden Leistung schaffte sie es, sich unter die besten 24 Läuferinnen zu platzieren. Diese Platzierung war entscheidend, denn sie sicherte Litauen einen Quotenplatz für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Damit schrieb die damals 17-Jährige Sportgeschichte: Sie ist die erste Athletin, die Litauen im Dameneinzel bei Olympischen Spielen vertreten wird. Dieser Erfolg ist nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch ein Meilenstein für den Eiskunstlaufsport in ihrem Heimatland. Ihr Weg dorthin war, wie auch in unserem Artikel über den Biathleten Eric Perrot beschrieben, von harter Arbeit und Entschlossenheit geprägt.
Variakojytės Entwicklung von einer talentierten Juniorin zu einer olympischen Athletin ist bemerkenswert. Nach Erfolgen auf nationaler Juniorenebene wagte sie den Schritt in die internationale Seniorenklasse.
In der Saison 2023-24 machte sie international auf sich aufmerksam. Sie gewann Silbermedaillen beim Jelgava Cup und beim Bosphorus Cup und sicherte sich ihren ersten nationalen Meistertitel bei den Senioren. Bei ihrer ersten Weltmeisterschaft der Senioren belegte sie den 35. Platz, was ihr wertvolle Erfahrungen für die Zukunft einbrachte.
Die Folgesaison war geprägt von stetiger Verbesserung. Sie erzielte neue persönliche Bestleistungen bei der CS Nepela Memorial und verteidigte souverän ihren nationalen Titel. Der Höhepunkt war die WM 2025, bei der sie sich mit dem 24. Platz den Traum von Olympia erfüllte. Sie verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um elf Plätze, ein deutliches Zeichen ihrer positiven Entwicklung.
Kurz vor den Olympischen Spielen 2026 wurde die Vorbereitung von Meda Variakojytė von einer Kontroverse überschattet. Ihr estnischer Trainer, Raimo Reinsalu, wurde von der Internationalen Eislaufunion (ISU) provisorisch suspendiert. Grund dafür waren Vorwürfe des physischen und psychischen Missbrauchs durch eine ehemalige Athletin. Ein Eilantrag Reinsalus beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) zur Aufhebung der Sperre für die Spiele wurde abgewiesen. Das Gericht betonte, die Suspendierung diene dem Schutz der Integrität des Sports, stelle aber keine Vorverurteilung dar. Diese Situation stellte für Variakojytė eine enorme mentale Herausforderung dar, kurz bevor sie auf der größten Bühne des Wintersports antreten sollte. Die Situation erinnert an die mentalen Herausforderungen, die auch im Fall des verstorbenen Schauspielers Lambert Hamel eine Rolle spielten.
Die Karriere von Meda Variakojytė ist bereits jetzt mit zahlreichen Erfolgen gespickt. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über ihre wichtigsten Wettkämpfe und Platzierungen.
| Saison | Wettbewerb | Ort | Platzierung |
|---|---|---|---|
| 2022-23 | Litauische Meisterschaften (Junior) | Kaunas | 1. |
| 2023-24 | Litauische Meisterschaften | Kaunas | 1. |
| 2023-24 | Weltmeisterschaften | Montreal | 35. |
| 2024-25 | EduSport Trophy | Otopeni | 1. |
| 2024-25 | Litauische Meisterschaften | Kaunas | 1. |
| 2024-25 | Weltmeisterschaften | Boston | 24. (Olympia-Qualifikation) |
| 2025-26 | Litauische Meisterschaften | Kaunas | 1. |
| 2025-26 | Volvo Open Cup | Riga | 2. |
Quelle: Internationale Eislaufunion (ISU)
Neben ihrer intensiven Trainingsroutine ist Meda Variakojytė eine High-School-Schülerin. Laut ihrem offiziellen Profil bei der ISU gehören Tanzen, Reisen, Backen und Social Media zu ihren Hobbys. Sie ist auf Instagram unter dem Namen „mvari.skating“ und auf TikTok als „mvari.skate“ aktiv, wo sie Einblicke in ihr Leben als Leistungssportlerin gibt. Diese Verbindung zu ihren Fans macht sie zu einer nahbaren und modernen Athletin.
Um einen Eindruck von Meda Variakojytės Fähigkeiten zu bekommen, empfiehlt sich ihr Auftritt bei der Kür der Weltmeisterschaften 2025 in Boston. Das Video zeigt den Lauf, der ihr die historische Olympia-Qualifikation sicherte.
(Hinweis: Dies ist ein Platzhalter-Link. Ein passendes YouTube-Video von ihrem WM-Auftritt sollte hier eingebettet werden.)
Meda Variakojytė wurde am 3. Mai 2007 geboren. Im Februar 2026 ist sie 18 Jahre alt.
Ihr größter Erfolg ist die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2026. Sie ist die erste litauische Eiskunstläuferin im Dameneinzel, der dies gelungen ist.
Ihr aktuelles Trainerteam besteht aus Raimo Reinsalu und Olga Kovalkova. Zuvor wurde sie von Dmitrij Kozlov trainiert.
Sie kommt aus Kaunas, der zweitgrößten Stadt in Litauen, wo sie auch mit dem Eiskunstlaufen begann.
Nein, bisher hat sie keine Medaillen bei Weltmeisterschaften gewonnen. Ihre beste Platzierung war der 24. Platz bei der WM 2025, der ihr die Olympia-Qualifikation sicherte.
Meda Variakojytė hat sich mit ihrer Hartnäckigkeit und ihrem Talent einen festen Platz in der litauischen Sportgeschichte gesichert. Ihre Olympia-Teilnahme ist mehr als nur ein persönlicher Erfolg; sie ist eine Inspiration für eine ganze Generation von jungen Athletinnen und Athleten in ihrem Land. Trotz der Turbulenzen im Umfeld ihres Trainerteams hat sie bewiesen, dass sie sich auf das Wesentliche konzentrieren kann: ihre Leistung auf dem Eis. Die Augen der Eiskunstlauf-Welt werden gespannt auf Mailand und Cortina blicken, wenn Meda Variakojytė das nächste Kapitel ihrer beeindruckenden Karriere aufschlägt.
Über den Autor:
Christoph Weber ist seit über 15 Jahren als Sportredakteur tätig und hat sich auf Wintersport und die Biografien aufstrebender Athleten spezialisiert. Er verfolgt die Karrieren junger Talente genau und analysiert deren Potenzial für die Weltspitze.
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