Die AfD in Niedersachsen erlebt eine turbulente Zeit: Martina Uhr, Bundestagsabgeordnete der Partei, wurde mit sofortiger Wirkung aus der niedersächsischen AfD-Landesgruppe ausgeschlossen. Dieser Schritt erfolgte nach Vorwürfen der Vetternwirtschaft und inmitten interner Streitigkeiten, die die Partei zu erschüttern drohen. Der Ausschluss wirft ein Schlaglicht auf die Zerrissenheit innerhalb der AfD und die anhaltenden Machtkämpfe.
Martina Uhr ist seit einigen Jahren in der AfD aktiv und vertritt die Partei im Bundestag. Sie fiel in der Vergangenheit bereits durch kontroverse Äußerungen und Positionen auf. Nun steht sie selbst im Zentrum der Kritik, nachdem bekannt wurde, dass sie ihren Lebensgefährten und dessen Tochter in ihrem Bundestagsbüro beschäftigt haben soll. Diese Personalentscheidungen führten zu internen Vorwürfen der Vetternwirtschaft und letztendlich zu ihrem Ausschluss aus der Landesgruppe. (Lesen Sie auch: Rosa Herzog Tatort Dortmund: Ihr Abschied &…)
In einer nur 50-minütigen Krisensitzung am Mittwoch wurde Martina Uhr nach Informationen von NDR.de mit sofortiger Wirkung aus der niedersächsischen AfD-Landesgruppe ausgeschlossen. Laut Andreas Paul (AfD), dem Leiter der Sitzung, wurde Uhr aufgefordert, ihr Mandat niederzulegen. Sollte sie dieser Aufforderung nicht innerhalb von 24 Stunden nachkommen, droht ihr der Ausschluss aus der Fraktion bei der nächsten Sitzung am Dienstag. Die offizielle Begründung für den Ausschluss ist die Anstellung ihres Lebensgefährten und dessen Tochter. Die Adresse des gemeinsamen Wohnsitzes sei erst kurz zuvor im internen „Parteimanager“ geändert worden, so Paul.
Hinter dem Ausschluss von Martina Uhr könnten jedoch tieferliegende Konflikte stecken. Wie der NDR berichtet, erhebt Uhr in einem internen Schreiben von Mitte Februar schwere Vorwürfe gegen den AfD-Landeschef Ansgar Schledde. Es geht um den Fall von angeblich veruntreuten Steuergeldern in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro. In ihrer „Zeugenaussage“ an den Bundesvorstand erklärt Uhr, Schledde habe von ihr erwartet, sich an eine „65%/35%‑Regel“ zu halten, sollte sie in den Bundestag einziehen. Die Hintergründe dieser Regelung sind unklar, deuten aber auf mögliche finanzielle Unregelmäßigkeiten hin. (Lesen Sie auch: Leapmotor auf Expansionskurs: Neue Modelle für China)
Der Fall Martina Uhr hat innerhalb der AfD und in der Öffentlichkeit für Aufsehen gesorgt. Während einige Parteimitglieder den Ausschluss begrüßen und von einem notwendigen Schritt sprechen, sehen andere darin einen weiteren Beweis für die Zerrissenheit der Partei. Kritiker werfen der AfD vor, mit zweierlei Maß zu messen und interne Kritik zu unterdrücken. Die Vorwürfe der Vetternwirtschaft und der möglichen Veruntreuung von Steuergeldern belasten das Image der Partei zusätzlich. Die offizielle Webseite des Bundestags bietet Einblicke in die Arbeit der Abgeordneten und die Zusammensetzung der Fraktionen.
Der Ausschluss von Martina Uhr ist ein weiteres Zeichen für die internen Konflikte und Machtkämpfe innerhalb der AfD. Die Partei steht ohnehin schon unter Druck, da sie in Umfragen zuletzt an Zustimmung verloren hat. Der Fall Uhr könnte diesen Negativtrend noch verstärken und das Vertrauen der Wähler in die Partei weiter untergraben.Denkbar ist, dass der Fall Uhr auch Auswirkungen auf die bevorstehenden Wahlen haben wird. (Lesen Sie auch: Rafael Van der Vaart: Raheem Sterling: der…)
Die Auseinandersetzung zeigt exemplarisch, wie sich interne Querelen und Vorwürfe der Unredlichkeit auf die Glaubwürdigkeit einer Partei auswirken können. Für die AfD stellt sich nun die Aufgabe, die Vorwürfe aufzuklären und das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen.Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, wie die Partei mit dieser Herausforderung umgeht und welche Konsequenzen aus dem Fall Uhr gezogen werden.
Die Vorwürfe gegen Landeschef Schledde wiegen schwer und könnten die Partei weiter destabilisieren. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen der AfD weitere Imageschäden und möglicherweise auch strafrechtliche Konsequenzen. (Lesen Sie auch: Pistons – Thunder: NBA-Showdown: gegen – ein…)
Martina Uhr wurde aufgrund von Vorwürfen der Vetternwirtschaft ausgeschlossen, da sie ihren Lebensgefährten und dessen Tochter in ihrem Bundestagsbüro beschäftigt haben soll. Dieser Schritt erfolgte nach einer Krisensitzung der niedersächsischen AfD-Landesgruppe.
Martina Uhr erhebt schwere Vorwürfe gegen Ansgar Schledde im Zusammenhang mit angeblich veruntreuten Steuergeldern in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro. Sie wirft ihm vor, eine „65%/35%‑Regel“ von ihr erwartet zu haben, sollte sie in den Bundestag einziehen.
Martina Uhr wurde aufgefordert, ihr Mandat niederzulegen. Sollte sie dem nicht nachkommen, droht ihr der Ausschluss aus der AfD-Fraktion.
Die AfD hat sich zu den Vorwürfen noch nicht abschließend geäußert. Der Ausschluss von Martina Uhr aus der Landesgruppe zeigt jedoch, dass die Partei die Vorwürfe ernst nimmt.
Der Fall Martina Uhr offenbart interne Konflikte und Machtkämpfe innerhalb der AfD. Er könnte das Image der Partei weiter beschädigen und das Vertrauen der Wähler untergraben. Die Partei steht nun vor der Herausforderung, die Vorwürfe aufzuklären und das Vertrauen zurückzugewinnen.
Weitere Informationen zur AfD finden sich auf der offiziellen Webseite der Partei.
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