Sebastian Pufpaff – Sebastian Pufpaff: Der TV Total-Star im Porträt (2026)
Der Schauspieler Martin Brambach ist eine feste Größe in der deutschen TV-Landschaft und prägt seit Jahren mit seiner markanten Präsenz unzählige Produktionen. Bekannt ist er einem Millionenpublikum vor allem als mürrischer, aber herzlicher Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel im Dresdner „Tatort“. Doch der am 28. Oktober 1967 in Dresden geborene Darsteller ist weit mehr als nur sein Alter Ego aus dem Sonntagskrimi. Stand 20.02.2026 blickt er auf eine beeindruckende Karriere auf der Bühne und vor der Kamera zurück und bleibt einer der gefragtesten Charakterdarsteller des Landes.
Martin Brambach überzeugt durch seine enorme Wandlungsfähigkeit, mit der er sowohl in ernsten Dramen als auch in leichten Komödien glänzt. Sein Werdegang ist geprägt von einer bewegten deutsch-deutschen Biografie, einer späten Familien-Enthüllung und einem klaren Bekenntnis zu seiner Wahlheimat im Ruhrgebiet. An seiner Seite steht dabei stets seine Ehefrau, die Schauspielerin Christine Sommer, mit der er nicht nur eine Patchwork-Familie managt, sondern auch regelmäßig beruflich zusammenarbeitet.
Martin Brambach wurde 1967 in Dresden geboren und wuchs in Ost-Berlin bei seiner Mutter, der Kostümbildnerin Heidi Brambach, und dem Regisseur Karlheinz Liefers auf. Seine Jugend in der DDR prägte ihn nachhaltig. 1984, kurz nach seiner Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule, folgte er seiner Mutter in den Westen nach Hamburg. Dort brach er das Gymnasium ab, um an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum zu studieren – der Grundstein für eine bemerkenswerte Karriere. Seine Laufbahn begann auf großen deutschen Bühnen, darunter das Schauspielhaus Bochum, das Schauspiel Köln und das renommierte Wiener Burgtheater, wo er von 1989 bis 1999 zum festen Ensemble gehörte. Seit 2001 arbeitet er als freier Schauspieler und hat sich zu einem der meistbeschäftigten Gesichter im deutschen Film und Fernsehen entwickelt.
Für viele Zuschauer ist Martin Brambach untrennbar mit seiner Rolle als Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel im „Tatort“ aus seiner Geburtsstadt Dresden verbunden. Seit 2016 leitet er dort das Ermittlerteam, bestehend aus den Kommissarinnen Karin Gorniak (Karin Hanczewski) und Leonie Winkler (Cornelia Gröschel). Seine Figur des oft schlecht gelaunten, sächselnden, aber im Kern loyalen Chefs hat sich zu einem absoluten Publikumsliebling entwickelt. Die Rückkehr in seine Heimatstadt für die Dreharbeiten beschreibt Brambach als ein Privileg, das ihm eine intensive Auseinandersetzung mit der Stadt und ihren gesellschaftlichen Themen ermöglicht. Auch wenn es in der Vergangenheit dramatische Momente gab, in denen Fans um das Leben seiner Figur bangen mussten, bleibt Brambach dem Erfolgsformat treu. Mehr über die aktuellen Entwicklungen bei der Deutschen Bahn, die auch für die Anreise zu Drehorten relevant sind, lesen Sie in unserem Artikel über die Probleme mit Rolltreppen bei der Deutschen Bahn.
Privat hat Martin Brambach sein Glück mit der Schauspielerin Christine Sommer gefunden. Die beiden sind seit 2012 verheiratet und leben in Recklinghausen. Sie lernten sich bei Dreharbeiten kennen und führen seither eine stabile Beziehung, die auch die Herausforderungen einer großen Patchwork-Familie meistert. Sommer brachte zwei Töchter mit in die Ehe, Brambach einen Sohn aus seiner ersten Ehe mit der Fotografin Lalo Jodlbauer. Gemeinsam haben sie einen weiteren Sohn. Das Paar teilt nicht nur das Familienleben, sondern auch die Leidenschaft für die Schauspielerei und Literatur. Sie stehen oft gemeinsam vor der Kamera oder auf der Bühne und veranstalten regelmäßig gut besuchte Lesungen. Ihr gemeinsames Engagement, zum Beispiel für die Tierrechtsorganisation PETA, unterstreicht ihre enge Verbindung.
Eine besondere Wendung in Brambachs Leben war die Enthüllung seiner wahren Abstammung. Erst im Alter von zwölf Jahren erfuhr er, dass der Regisseur Karlheinz Liefers, bei dem er aufwuchs, nicht sein leiblicher Vater ist. Gleichzeitig erfuhr er von der Existenz seines drei Jahre älteren Stiefbruders: Jan Josef Liefers, der als Professor Boerne im Münster-„Tatort“ ebenfalls ein TV-Star ist. Sein leiblicher Vater ist ein Architekt, zu dem er später ein gutes Verhältnis aufbaute. Die späte Entdeckung dieser Familienkonstellation hat Brambach geprägt, doch er blickt ohne Groll zurück und betont, eine glückliche Kindheit gehabt zu haben. Trotz des gemeinsamen Berufs und der familiären Verbindung standen die beiden Stiefbrüder erst selten gemeinsam vor der Kamera.
Auch im Jahr 2026 bleibt Martin Brambach ein vielbeschäftigter Schauspieler. Ein aktuelles Highlight ist seine Rolle im ZDF-Krimi „Stralsund: Jetzt komm ich!“, der am 21. Februar 2026 ausgestrahlt wird. Darin spielt er einen gebrochenen Bauunternehmer auf einem Rachefeldzug – eine Rolle, die seine Fähigkeit zur Darstellung ambivalenter Charaktere erneut unter Beweis stellt. Zudem ist er in der vierten Staffel der preisgekrönten Politsatire „Parlament“ zu sehen, wo er den Präsidenten des EU-Parlaments, Konrad Stracke, verkörpert. Die Zuschauer können sich also weiterhin auf vielfältige Auftritte von Martin Brambach in hochkarätigen Produktionen freuen. Seine Filmografie, die auf seiner offiziellen Webseite einsehbar ist, listet zahlreiche Projekte für 2024 und 2025 auf, was seine ungebrochene Popularität bei Regisseuren und Produzenten zeigt.
Entgegen dem Trend vieler Kollegen, in Metropolen wie Berlin oder Hamburg zu leben, hat Martin Brambach seinen Lebensmittelpunkt bewusst in Recklinghausen im Ruhrgebiet gewählt. Er schätzt die Bodenständigkeit der Menschen und die Nähe zur Natur. Die Entscheidung, dorthin zu ziehen, war ursprünglich eine aus Liebe zu seiner Frau Christine Sommer, doch er hat sie nie bereut. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit zeigt Brambach auch soziales Engagement. Er setzt sich für das Kinderhospiz in Recklinghausen ein und ist Botschafter der „Ruhrpotthelden“, einer Initiative, die sich für bedürftige Kinder in der Region engagiert. Dieses Engagement zeigt eine Seite des Schauspielers, die abseits des Rampenlichts liegt und seine Verwurzelung in seiner Wahlheimat unterstreicht. Die Debatte um die Folgen der Vermögensungleichheit ist ein Thema, das auch das soziale Engagement von Persönlichkeiten wie Brambach relevanter denn je macht.
Video-Empfehlung: Ein Interview mit Martin Brambach über seine Rolle im Tatort Dresden und sein Leben im Ruhrgebiet. Suchen Sie auf YouTube nach „Martin Brambach Interview Tatort Recklinghausen“.
Martin Brambachs schauspielerische Leistungen wurden mit zahlreichen Preisen gewürdigt. Er erhielt unter anderem 2017 den Deutschen Fernsehpreis als „Bester Schauspieler“ und den Deutschen Schauspielpreis für seine Nebenrolle in „Der Fall Barschel“. Auch der Bayerische Fernsehpreis 2016 gehört zu seinen Auszeichnungen. Seine Filmografie ist ebenso beeindruckend und umfasst Rollen in Oscar-prämierten Filmen wie „Das Leben der Anderen“ (2006) und „Die Fälscher“ (2007) sowie im international beachteten Film „Der Vorleser“ (2008). Die folgende Tabelle gibt einen kleinen Auszug seiner wichtigsten Arbeiten.
| Jahr | Titel | Rolle | Genre |
|---|---|---|---|
| seit 2016 | Tatort (Dresden) | Peter Michael Schnabel | TV-Krimireihe |
| 2026 | Stralsund: Jetzt komm ich! | Detlev Schulte | TV-Krimi |
| 2024 | Parlament (Staffel 4) | Konrad Stracke | TV-Serie (Satire) |
| 2021 | Goldjungs | Hans Gerling | Fernsehfilm |
| 2020 | Lindenberg! Mach dein Ding | – | Kinofilm |
| 2016 | Der Fall Barschel | Reiner Pfeiffer | Fernsehfilm |
| 2008 | Der Vorleser | – | Kinofilm |
| 2006 | Das Leben der Anderen | Einsatzleiter Meyer | Kinofilm |
| 2003 | Good Bye, Lenin! | Stasi 1 | Kinofilm |
Martin Brambach hat sich als einer der profiliertesten und vielseitigsten Schauspieler Deutschlands etabliert. Seine Darstellung des Tatort-Kommissars Schnabel hat ihm Kultstatus eingebracht, doch sein Schaffen reicht weit darüber hinaus. Von der Theaterbühne über preisgekrönte Kinofilme bis hin zu anspruchsvollen Fernsehrollen beweist er immer wieder seine außergewöhnliche Bandbreite. Seine persönliche Geschichte, die enge Verbindung zu seiner Familie und sein soziales Engagement zeichnen das Bild eines geerdeten Stars, der trotz seines Erfolgs authentisch geblieben ist. Auch 2026 bleibt er eine feste und unverzichtbare Größe in der deutschen Schauspielszene. Für weitere Informationen verweisen wir auf die offizielle Wikipedia-Seite und seine Agentur-Seite.
Über den Autor:
Max Mustermann ist seit über 10 Jahren als Online-Redakteur für Kultur und Fernsehen tätig. Er verfolgt die deutsche Film- und Fernsehlandschaft intensiv und hat sich auf Porträts bekannter Persönlichkeiten spezialisiert. Seine Analysen zeichnen sich durch tiefgehende Recherche und ein Gespür für relevante Details aus.
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