State of the Union – State of the Union 2026: Analyse, Uhrzeit & alle Infos
Der CDU-Politiker Manuel Hagel ist eine zentrale Figur in der baden-württembergischen Landespolitik und Spitzenkandidat seiner Partei für die Landtagswahl 2026. Stand 20.02.2026 prägt er als Fraktions- und Landesvorsitzender die politische Agenda der Union im Südwesten und strebt das Amt des Ministerpräsidenten an. Sein Werdegang vom Bankkaufmann zum politischen Schwergewicht wird von vielen als bemerkenswert angesehen.
Manuel Hagel, geboren 1988 in Ehingen, hat eine steile politische Karriere hingelegt. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann und Weiterbildungen zum diplomierten Bankbetriebswirt zog er 2016 in den Landtag von Baden-Württemberg ein. Seit 2021 führt er die CDU-Landtagsfraktion und wurde 2023 zum Landesvorsitzenden der CDU Baden-Württemberg gewählt. Hagel positioniert sich als Nachfolger von Winfried Kretschmann und will die CDU zurück an die Regierungsspitze führen.
Manuel Hagel wurde am 1. Mai 1988 in Ehingen an der Donau geboren. Aufgewachsen in Oberschwaben, legte er 2005 die Mittlere Reife ab. Seine berufliche Laufbahn startete er mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Ulm, die er von 2005 bis 2008 absolvierte. Dem Bankwesen blieb er treu und bildete sich stetig weiter: 2009 zum Bankfachwirt und 2011 zum Bankbetriebswirt an der Sparkassenakademie Baden-Württemberg. Seine berufliche Qualifikation rundete er 2014 mit dem Abschluss als diplomierter Bankbetriebswirt an der renommierten Frankfurt School of Finance & Management ab. Bis zu seinem Einzug in den Landtag 2016 war er als Filialdirektor der Sparkasse in seiner Heimatstadt Ehingen tätig.
Der politische Aufstieg von Manuel Hagel ist eng mit der Christlich Demokratischen Union (CDU) verbunden, der er 2006 beitrat. Seine Parteikarriere begann in der Jungen Union (JU), wo er verschiedene Führungspositionen innehatte, unter anderem als Kreisvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender. Bereits 2009 wurde er in den Gemeinderat seiner Heimatstadt Ehingen gewählt.
Der entscheidende Schritt in die Landespolitik gelang ihm bei der Landtagswahl 2016, als er mit dem landesweit besten Ergebnis aller CDU-Kandidaten das Direktmandat im Wahlkreis Ehingen gewann. Unmittelbar danach wurde er zum Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg ernannt, ein Amt, das er bis 2021 bekleidete. Nach der Landtagswahl 2021, bei der er sein Direktmandat verteidigte, wurde er zum Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion gewählt. Sein Aufstieg erreichte im November 2023 einen vorläufigen Höhepunkt, als er Thomas Strobl als Landesvorsitzender der Südwest-CDU ablöste. Zudem ist er seit Juni 2023 Vorsitzender der bundesweiten CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz. Wie auch in unserem Artikel zur „CDU Parteitag 2026: Merz unter Druck – Showdown in Stuttgart“ beleuchtet, sind starke Landesverbände für die Bundespartei von hoher Bedeutung.
Manuel Hagel positioniert sich als Politiker, der wirtschaftliche Kompetenz mit konservativen Werten verbindet. Seine politischen Schwerpunkte sind klar definiert und zielen darauf ab, Baden-Württemberg als führenden Wirtschafts- und Technologiestandort zu erhalten und auszubauen.
Ein zentrales Anliegen für Manuel Hagel ist die Stärkung der Wirtschaft. Er plädiert für Bürokratieabbau, Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie eine Politik, die den Mittelstand und das Handwerk unterstützt. So plant er im Falle eines Wahlsiegs die Einrichtung eines Sachverständigenrates zur Begleitung der Wirtschaftsentwicklung, dessen Vorsitz der renommierte Ökonom Lars Feld übernehmen soll. Hagel betont die Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu sichern, was auch Themen wie die Förderung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Start-ups umfasst.
In der Innen- und Migrationspolitik vertritt Hagel eine klare Linie. Er fordert eine konsequente Durchsetzung des Rechtsstaates und eine Steuerung der Migration. Seine Position beschreibt er mit dem Grundsatz „Herz und Härte“: Humanität für Schutzsuchende, aber konsequentes Vorgehen gegen Straftäter und Gefährder. Eine klare Abgrenzung zur AfD ist ihm dabei besonders wichtig, deren Politik er als schädlich für den Wirtschaftsstandort und die Gesellschaft bezeichnet.
Als Vater von drei Söhnen legt Hagel einen Fokus auf die Familien- und Bildungspolitik. Er möchte Baden-Württemberg zum „Familienland“ machen, was eine verlässliche Kinderbetreuung und die Stärkung der Qualität in Schulen und Kitas einschließt. Die Bildungspolitik ist für ihn ein Schlüsselfaktor für die Zukunftsfähigkeit des Landes.
Im Mai 2025 wurde Manuel Hagel offiziell zum Spitzenkandidaten der CDU für die Landtagswahl am 8. März 2026 gekürt. Er tritt mit dem klaren Anspruch an, die seit 2011 andauernde Regierungszeit der Grünen unter Winfried Kretschmann zu beenden. Aktuelle Umfragen sehen die CDU derzeit vor den Grünen, was Hagels Chancen auf das Amt des Ministerpräsidenten realistisch erscheinen lässt. Sein Wahlkampf konzentriert sich darauf, ihn als dynamischen und bodenständigen Macher zu präsentieren, der die Probleme des Landes anpacken will. Er möchte, wie er sagt, das Erbe Kretschmanns antreten und das Land einen. Diese Aussage führte bereits zu öffentlichen Diskussionen, unter anderem mit Grünen-Urgestein Joschka Fischer.
Die Herausforderung für Hagel besteht darin, seine Bekanntheit im Land weiter zu steigern, da ihn zu Beginn des Wahlkampfs ein erheblicher Teil der Wähler noch nicht kannte. Der Ausgang der Wahl wird nicht nur für Baden-Württemberg, sondern auch für die Bundespolitik von Bedeutung sein, was die Relevanz der Entwicklungen im Südwesten unterstreicht. Ein Thema, das viele Bürger bewegt, sind die Finanzen, wie wir auch im Artikel zur „Besoldung 2026“ thematisieren.
Eine Übersicht der Spitzenkandidaten und ihrer Parteien für die Landtagswahl 2026:
| Partei | Spitzenkandidat/in | Aktuelle Rolle |
|---|---|---|
| CDU | Manuel Hagel | Fraktions- & Landesvorsitzender |
| Bündnis 90/Die Grünen | Cem Özdemir | Bundesminister a.D. |
| SPD | Andreas Stoch | Fraktions- & Landesvorsitzender |
| FDP | Dr. Hans-Ulrich Rülke | Fraktionsvorsitzender |
| AfD | Markus Frohnmaier | Landesvorsitzender |
Stand: Februar 2026. Quelle: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Abseits des politischen Parketts ist Manuel Hagel Familienmensch. Er ist verheiratet mit seiner Frau Franziska und Vater von drei Söhnen. Die Familie lebt in seiner Heimatstadt Ehingen. Hagel ist römisch-katholisch und war in seiner Jugend Ministrant. In seiner Freizeit engagiert er sich in lokalen Vereinen, ist Mitglied der Narrenzunft und Jäger. Diese Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit betont er oft, um seine Nähe zu den Bürgern zu unterstreichen. Er sieht sich als jemand, der zuhört und die Sorgen der Menschen ernst nimmt. Für weitere Informationen zu seiner Person und seinen Ämtern kann seine offizielle Abgeordnetenseite beim Landtag von Baden-Württemberg konsultiert werden.
Für einen direkten Einblick in die Person Manuel Hagel und seinen Wahlkampf empfiehlt sich die SWR-Kurzdokumentation „Spitzenkandidat: Manuel Hagel, CDU“. Das Video begleitet ihn auf seiner Tour durch Baden-Württemberg und beleuchtet seine politischen Ambitionen.
Manuel Hagel wurde am 1. Mai 1988 geboren. Im Februar 2026 ist er 37 Jahre alt.
Manuel Hagel ist gelernter Bankkaufmann und diplomierter Bankbetriebswirt. Vor seinem Einzug in den Landtag 2016 arbeitete er als Filialdirektor bei der Sparkasse in Ehingen.
Stand Februar 2026 ist Manuel Hagel Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg und Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz.
Der Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl 2026 ist Manuel Hagel. Er wurde im Mai 2025 offiziell nominiert.
Ja, Manuel Hagel ist verheiratet und hat mit seiner Frau Franziska drei Söhne.
Manuel Hagel hat sich in kurzer Zeit zu einer der einflussreichsten politischen Figuren in Baden-Württemberg entwickelt. Als Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl 2026 verkörpert er für seine Partei die Hoffnung auf eine Rückkehr an die Regierungsspitze. Mit einer klaren Agenda, die auf wirtschaftliche Stärke, Sicherheit und Familienfreundlichkeit setzt, fordert er die Grünen heraus. Sein Erfolg wird davon abhängen, ob es ihm gelingt, die Wähler von seinem Kurs zu überzeugen und sich als glaubwürdiger Nachfolger für den scheidenden Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann zu etablieren. Die kommenden Monate bis zur Wahl werden zeigen, ob der politische Aufstieg von Manuel Hagel im Amt des Ministerpräsidenten gipfelt.
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