Das Radsportjahr nimmt Fahrt auf, und mit dem Frühjahrklassiker Mailand–Sanremo steht eines der prestigeträchtigsten Eintagesrennen bevor. Am 21.Die Radsportwelt blickt gespannt auf das Duell der beiden Ausnahmekönner.
Mailand–Sanremo, auch bekannt als „La Primavera“ (Der Frühling), ist nicht nur eines der fünf Monumente des Radsports, sondern auch eines der längsten Eintagesrennen im Kalender. Die erste Austragung fand bereits 1907 statt. Die Strecke führt traditionell von Mailand an der Küste Liguriens entlang nach Sanremo. Charakteristisch für das Rennen sind die vielen kleinen Anstiege, die es Fahrern mit unterschiedlichen Stärken ermöglichen, sich in Szene zu setzen. Besonders berüchtigt sind die Anstiege Cipressa und Poggio, wobei letzterer oft die finale Entscheidung bringt.
Die diesjährige Ausgabe von Mailand–Sanremo verspricht ein besonderes Spektakel zu werden, da zwei der aktuell größten Stars des Radsports aufeinandertreffen: Tadej Pogacar und Mathieu van der Poel. Pogacar, der slowenische Superstar, hat bereits zahlreiche Erfolge bei großen Rundfahrten und Klassikern gefeiert, doch Mailand–Sanremo fehlt noch in seiner Sammlung. Van der Poel hingegen konnte das Rennen im vergangenen Jahr für sich entscheiden und gilt als einer der stärksten Klassiker-Spezialisten der Welt. (Lesen Sie auch: Milan San Remo 2026: Wer triumphiert bei…)
Tadej Pogacar hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er Mailand–Sanremo unbedingt gewinnen möchte. „In gewisser Weise ist Mailand–Sanremo ein beängstigendes Rennen“, wird er von Ntv zitiert. Trotz seiner beeindruckenden Erfolgsliste mit 109 Profisiegen und vier Tour-Titeln, konnte er dieses Monument bisher nicht für sich entscheiden. Seine Stärken liegen vor allem in den Anstiegen, weshalb er versuchen könnte, das Rennen am Poggio zu seinen Gunsten zu entscheiden.
Mathieu van der Poel geht als Titelverteidiger ins Rennen und wird alles daran setzen, seinen Erfolg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Der Niederländer ist bekannt für seine explosive Antrittsstärke und seine Fähigkeit, auch lange Distanzen im hohen Tempo zu bewältigen. Er kann sich auf ein starkes Team verlassen, das ihn optimal unterstützen wird. Seine Chancen stehen gut, erneut ganz vorne mitzufahren.
Neben Pogacar und van der Poel gibt es natürlich noch weitere Fahrer, die bei Mailand–Sanremo eine Rolle spielen könnten. Dazu zählen beispielsweise Klassiker-Spezialisten wie Wout van Aert, Julian Alaphilippe und Matej Mohorič. Auch Sprinter wie Caleb Ewan und Arnaud Démare haben bei diesem Rennen schon Erfolge gefeiert, allerdings müssen sie dafür den Poggio in der Spitzengruppe überstehen. (Lesen Sie auch: Paralympics 2026: Der komplette Guide für Mailand…)
Die Streckenführung von Mailand–Sanremo ist traditionell sehr lang und führt über rund 300 Kilometer von Mailand an die ligurische Küste nach Sanremo. Nach dem Start in Mailand verläuft die Strecke zunächst flach durch die Po-Ebene, bevor sie sich den ersten Hügeln des Apennin nähert. Die entscheidenden Anstiege Cipressa und Poggio liegen im Finale des Rennens und bieten den Fahrern die Möglichkeit, sich voneinander abzusetzen. Vor allem der Poggio ist berüchtigt, da er nur wenige Kilometer vor dem Ziel liegt und oft die Entscheidung über Sieg und Niederlage bringt. Eine detaillierte Streckenbeschreibung und das Höhenprofil sind auf ProCyclingStats zu finden.
Radsportfans können Mailand–Sanremo live im TV und im Livestream verfolgen. Eurosport überträgt das Rennen in voller Länge, und auch andere Sender bieten möglicherweise Zusammenfassungen und Highlights an. Eine vollständige Übersicht über die Übertragungszeiten und -kanäle bietet Eurosport. So können Radsportbegeisterte hautnah miterleben, wie sich das Duell zwischen Pogacar und van der Poel entwickelt.
Mailand–Sanremo markiert traditionell den Auftakt der Klassiker-Saison und gibt einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Rennen im Frühjahr. Der Ausgang des Rennens kann wichtige Erkenntnisse über die Form der Fahrer und die Kräfteverhältnisse im Peloton liefern. Ein Sieg bei Mailand–Sanremo ist nicht nur ein prestigeträchtiger Erfolg, sondern auch ein wichtiger Motivationsschub für die kommenden Aufgaben. (Lesen Sie auch: Schweiz Mailand Cortina 2026: Alle Infos &…)
Ein Blick auf die Siegerliste der letzten Jahre zeigt, dass Mailand–Sanremo ein Rennen für unterschiedliche Fahrertypen sein kann. Sowohl Sprinter als auch Klassiker-Spezialisten konnten sich in der Vergangenheit durchsetzen. Hier eine Übersicht der letzten fünf Sieger:
| Jahr | Sieger | Nationalität |
|---|---|---|
| 2025 | Mathieu van der Poel | Niederlande |
| 2024 | Jasper Stuyven | Belgien |
| 2023 | Matej Mohorič | Slowenien |
| 2022 | Matej Mohorič | Slowenien |
| 2021 | Jasper Stuyven | Belgien |
Die Strecke von Mailand–Sanremo ist mit rund 300 Kilometern eines der längsten Eintagesrennen im Radsportkalender. Die genaue Distanz variiert leicht von Jahr zu Jahr, bleibt aber in etwa gleich.
Mailand–Sanremo ist eines der fünf Monumente des Radsports, die zu den prestigeträchtigsten Eintagesrennen der Welt zählen. Ein Sieg bei diesem Rennen genießt im Peloton hohes Ansehen. (Lesen Sie auch: Nets – Knicks: schlagen knapp: Harts Verletzung)
Mailand–Sanremo wird in der Regel von Eurosport live im TV und im Livestream übertragen. Es ist ratsam, die aktuellen Sendezeiten im Vorfeld zu prüfen, um das Rennen nicht zu verpassen.
Der Reiz von Mailand–Sanremo liegt in seiner langen Distanz, den vielen kleinen Anstiegen und dem oft unberechenbaren Rennverlauf. Der Poggio, der letzte Anstieg kurz vor dem Ziel, ist berüchtigt für seine entscheidende Rolle.
Zu den Top-Favoriten für Mailand–Sanremo 2026 zählen Tadej Pogacar und Mathieu van der Poel. Daneben gibt es aber noch weitere Fahrer, die eine Chance auf den Sieg haben, wie beispielsweise Wout van Aert und Julian Alaphilippe.
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