Madeira – Madeira: Urlaub 2026 auf der Trend-Insel – Tipps & Infos
Die portugiesische Insel Madeira erfreut sich, Stand 25.02.2026, ungebrochener Beliebtheit und gilt als eines der Top-Trendziele in Europa. Bekannt als die „Insel des ewigen Frühlings“ oder „Blumeninsel“, fasziniert sie mit einer ganzjährig milden Witterung, atemberaubenden Landschaften und einer reichen Kultur. Insbesondere für Aktivurlauber und Naturliebhaber bietet Madeira eine beeindruckende Vielfalt, von spektakulären Wanderungen entlang der Levadas bis hin zu malerischen Küstenorten.
Das subtropische Klima sorgt dafür, dass die Insel ganzjährig ein attraktives Reiseziel ist. Während die Sommer warm und trocken sind, bleiben die Winter mild, was Madeira zu einem idealen Ort macht, um dem kalten Wetter in Mitteleuropa zu entfliehen. Die landschaftliche Vielfalt reicht von üppig grünen Bergen und tiefen Tälern bis hin zu dramatischen Steilküsten und vulkanisch geformten Naturpools.
Die Hauptstadt Funchal ist das pulsierende Herz der Insel und bietet eine charmante Altstadt, historische Gebäude und eine lebendige Markthalle. Madeira ist jedoch mehr als nur ihre Hauptstadt; kleine Fischerdörfer wie Câmara de Lobos oder die traditionellen Santana-Häuschen bieten authentische Einblicke in das Inselleben. Für das Jahr 2026 gibt es zudem wichtige Neuerungen für Wanderer zu beachten, die das Naturerlebnis auf der Insel nachhaltiger gestalten sollen.
Madeira wird oft als „Insel des ewigen Frühlings“ bezeichnet, was auf das ganzjährig milde Klima zurückzuführen ist. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Winter bei angenehmen 19°C und erreichen im Sommer bis zu 26°C. Diese Beständigkeit macht die Insel zu einem attraktiven Ziel für jede Jahreszeit.
Die optimale Reisezeit hängt jedoch von den geplanten Aktivitäten ab. Für Wanderer und Aktivurlauber sind die Monate April bis Juni ideal. In dieser Zeit blüht die Insel in voller Pracht, die Temperaturen sind mit 21 bis 23°C perfekt zum Wandern und die Regentage nehmen ab. Wer das berühmte Blumenfest „Festa da Flor“ in Funchal erleben möchte, sollte seine Reise für Anfang Mai planen.
Für einen Badeurlaub eignen sich die Sommermonate Juli bis Oktober am besten. Dann klettert das Thermometer auf bis zu 26°C, die Wassertemperatur erreicht angenehme 22-23°C und es gibt kaum Niederschlag. Obwohl Madeira hauptsächlich für seine Steilküsten bekannt ist, finden sich an Orten wie Calheta oder auf der Nachbarinsel Porto Santo goldene Sandstrände und natürliche Lavaschwimmbecken.
Die Vielfalt der Insel spiegelt sich in ihren zahlreichen Attraktionen wider. Von beeindruckenden Berggipfeln bis zu charmanten Küstenorten hat Madeira für jeden Geschmack etwas zu bieten.
Eines der absoluten Highlights ist der Pico do Arieiro. Mit 1.818 Metern ist er der dritthöchste Berg der Insel und bequem mit dem Auto erreichbar. Besonders zum Sonnenaufgang bietet sich von hier ein unvergesslicher Blick über die Wolken. Vom Pico do Arieiro startet auch die anspruchsvolle Wanderung zum höchsten Gipfel, dem Pico Ruivo (1.862 m).
Nicht weniger spektakulär ist das Cabo Girão, eine der höchsten Steilklippen Europas. Eine Glasplattform, der sogenannte Skywalk, in 580 Metern Höhe ermöglicht einen atemberaubenden Blick in die Tiefe auf das Meer und die terrassierten Felder am Fuße der Klippe. Im Nordwesten der Insel locken die natürlichen Meerwasserschwimmbecken von Porto Moniz. Diese von Lava geformten Becken füllen sich bei Flut mit frischem Meerwasser und bieten ein einzigartiges Badeerlebnis.
In der Gemeinde Santana im Norden der Insel stehen die berühmten traditionellen Madeira-Häuschen. Diese kleinen, strohgedeckten und farbenfrohen A-Frame-Häuser sind ein Wahrzeichen der Insel und ein beliebtes Fotomotiv. Für einen Einblick in die vulkanische Entstehungsgeschichte Madeiras lohnt sich ein Besuch der Lavahöhlen von São Vicente. Ein Rundweg führt durch das rund 890.000 Jahre alte Tunnelsystem.
Madeira ist ein Paradies für Wanderer. Das einzigartige Netzwerk aus Levadas, künstlichen Wasserläufen, die sich über die ganze Insel erstrecken, bildet die Grundlage für unzählige Wanderwege. Ursprünglich zur Bewässerung der Felder angelegt, führen heute schmale Pfade entlang der Kanäle durch die üppige Vegetation des Laurisilva-Waldes, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört.
Zu den bekanntesten Touren zählt die Levada das 25 Fontes (25 Quellen). Diese Wanderung führt durch dichten Lorbeerwald zu einem malerischen Kessel, in dem zahlreiche kleine Wasserfälle in eine Lagune stürzen. Eine weitere beliebte Route ist die Wanderung zum Caldeirão Verde (Grüner Kessel), die ebenfalls mit einem imposanten Wasserfall endet. Abseits der Levadas bietet die Wanderung auf der Halbinsel Ponta de São Lourenço im Osten der Insel ein völlig anderes Bild. Die karge, vulkanische Landschaft mit ihren schroffen Felsen und dem tosenden Atlantik bietet spektakuläre Kontraste zum sonst so grünen Madeira.
Funchal, die Hauptstadt Madeiras, beheimatet fast die Hälfte der gesamten Inselbevölkerung und ist das kulturelle sowie wirtschaftliche Zentrum. Die Zona Velha (Altstadt) besticht durch enge Gassen, historische Gebäude und das Kunstprojekt „Arte de Portas Abertas“, bei dem zahlreiche Haustüren von Künstlern gestaltet wurden.
Ein Muss ist der Besuch des Mercado dos Lavradores. In dieser lebhaften Markthalle bieten Händler exotische Früchte, farbenprächtige Blumen und fangfrischen Fisch an, darunter den berühmten Degenfisch. Mit einer Seilbahn gelangt man von der Altstadt in den höher gelegenen Stadtteil Monte. Dort befinden sich der Tropische Garten Monte Palace und der Botanische Garten, die mit ihrer exotischen Pflanzenvielfalt begeistern. Eine besondere Attraktion in Monte sind die traditionellen Korbschlittenfahrten, bei denen man von zwei „Carreiros“ in den hölzernen Schlitten die steilen Straßen hinabgesteuert wird.
| Monat | Max. Temp. (°C) | Min. Temp. (°C) | Sonnenstunden/Tag | Wassertemp. (°C) | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| Januar | 19 | 13 | 6 | 18 | 7 |
| Februar | 19 | 13 | 6 | 17 | 6 |
| März | 20 | 13 | 8 | 17 | 7 |
| April | 21 | 14 | 9 | 18 | 5 |
| Mai | 22 | 15 | 9 | 19 | 3 |
| Juni | 23 | 17 | 10 | 21 | 2 |
| Juli | 25 | 18 | 10 | 22 | 0 |
| August | 26 | 19 | 10 | 22 | 0 |
| September | 25 | 19 | 8 | 23 | 0 |
| Oktober | 24 | 17 | 7 | 22 | 4 |
| November | 22 | 15 | 6 | 20 | 7 |
| Dezember | 20 | 14 | 5 | 19 | 8 |
Quelle: Basierend auf Klimadaten verschiedener Reiseportale.
Die Küche Madeiras ist einfach, aber schmackhaft und geprägt von frischen Zutaten aus dem Meer und vom Land. Eine der bekanntesten Spezialitäten ist der Espada com Banana, schwarzer Degenfisch, der oft mit Banane serviert wird. Ebenfalls beliebt ist Espetada, ein Rindfleischspieß, der traditionell auf einem Lorbeerstock gegrillt wird. Als Beilage wird häufig Bolo do Caco gereicht, ein Fladenbrot mit Knoblauchbutter.
Kein Besuch auf Madeira ist vollständig ohne die Verkostung des weltberühmten Madeira-Weins. Dieser Likörwein ist in verschiedenen Süßegraden erhältlich. Das Nationalgetränk der Insel ist die Poncha, ein Mix aus Zuckerrohrschnaps, Honig und Zitronen- oder Orangensaft. Ein Thema, das auch die Landwirtschaft betrifft, ist das Heizungsgesetz 2024, welches indirekt die Betriebskosten beeinflussen kann.
Um die einzigartige Natur Madeiras zu schützen und den zunehmenden Touristenstrom zu lenken, hat die Regionalregierung eine wichtige Maßnahme für das Jahr 2026 angekündigt. Ab dem 1. Januar 2026 wird es für die beliebtesten Wanderrouten, insbesondere im Laurisilva-Wald, obligatorisch sein, ein Zeitfenster zu reservieren. Diese Neuerung soll den Druck auf das Ökosystem reduzieren und Verkehrsprobleme an den Startpunkten der Wanderwege vermeiden. Reisende sollten sich daher vorab über die genauen Bestimmungen und die betroffenen Wege informieren. Diese Maßnahme unterstreicht das Engagement der Insel für nachhaltigen Tourismus, ein Thema, das in vielen Regionen an Bedeutung gewinnt, ähnlich wie die Debatte um die Sonderpädagogik Quote im Bildungssektor.
Die beste Reisezeit für Madeira sind die Monate April bis Oktober. In dieser Zeit ist das Wetter mit Temperaturen zwischen 21°C und 26°C am wärmsten und beständigsten. Für Wanderer sind besonders die Frühlingsmonate April bis Juni ideal, während sich für einen Badeurlaub die Zeit von Juli bis Oktober am besten eignet.
Ein Mietwagen ist sehr empfehlenswert, um die Insel flexibel und auf eigene Faust zu erkunden. Zwar gibt es auch ein öffentliches Busnetz, doch viele Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkte und Wanderwege abseits der Hauptrouten sind so deutlich einfacher zu erreichen. Die Straßen sind teilweise kurvenreich und steil, aber gut ausgebaut.
Ja, Madeira ist ein weltbekanntes Wanderparadies. Die Insel ist berühmt für ihre Levadas, ein Netz aus Bewässerungskanälen, entlang derer flache bis mittelschwere Wanderwege führen. Zudem gibt es anspruchsvolle Bergtouren, wie die Wanderung vom Pico do Arieiro zum Pico Ruivo, dem höchsten Gipfel der Insel.
Die Amtssprache auf Madeira ist Portugiesisch. In den touristischen Gebieten, Hotels und Restaurants wird jedoch weitgehend auch Englisch und oft Deutsch gesprochen, sodass die Verständigung in der Regel problemlos möglich ist.
Die Preise auf Madeira sind im Vergleich zu vielen anderen westeuropäischen Urlaubszielen moderat. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Regel günstiger als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Besonders das Essen in lokalen Restaurants abseits der touristischen Hotspots bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Madeira bestätigt auch für 2026 seinen Ruf als vielseitiges und attraktives Trend-Reiseziel. Die Insel des ewigen Frühlings bietet eine einzigartige Kombination aus spektakulärer Natur, ganzjährig mildem Klima und reicher Kultur. Ob Aktivurlauber, die die berühmten Levada-Wege erkunden, Naturliebhaber, die von den Aussichten am Pico do Arieiro fasziniert sind, oder Kulturinteressierte, die durch die Gassen von Funchal schlendern – Madeira hält für jeden unvergessliche Erlebnisse bereit. Mit der Einführung des neuen Reservierungssystems für Wanderwege setzt die Insel zudem ein wichtiges Zeichen für einen nachhaltigen Tourismus, der die Schönheit Madeiras auch für zukünftige Generationen bewahrt.
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