lukas kwasniok 1 fc köln – Lukas Kwasniok 1. FC Köln: Aus nach nur 9 Monaten
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Lukas Kwasniok ist nicht mehr Trainer des 1. FC Köln. Der Verein gab am 22. März 2026, einen Tag nach dem 3:3-Unentschieden im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach, die Trennung bekannt. Grund für die Freistellung war eine anhaltende sportliche Talfahrt und eine Serie von sieben sieglosen Spielen in der Bundesliga.
Die Zusammenarbeit zwischen Lukas Kwasniok und dem 1. FC Köln ist, Stand 24.03.2026, bereits wieder Geschichte. Nach nur rund neun Monaten im Amt zog die Vereinsführung die Reißleine und stellte den 44-jährigen Fußballlehrer frei. Diese Entscheidung folgte auf eine sportlich enttäuschende Entwicklung, die im Abstiegskampf der Bundesliga gipfelte und den Verein zum Handeln zwang.
Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war das hochemotionale, aber letztlich unzureichende 3:3 im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach. Obwohl die Mannschaft Moral bewies und zweimal einen Rückstand aufholte, war es das siebte sieglose Spiel in Folge. Für die Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler war dies ein klares Zeichen, dass ein neuer Impuls für die letzte Phase der Saison notwendig sei. Kessler vermied bereits direkt nach dem Spiel ein klares Bekenntnis zum Trainer.
Einen Tag später, am 22. März 2026, folgte die offizielle Mitteilung des Vereins. „Trotz leidenschaftlicher und ordentlicher Auftritte war zuletzt ein klarer Abwärtstrend in unserer Entwicklung erkennbar. Wir haben zu wenige Punkte geholt – das ist die Realität“, begründete Kessler die Entscheidung. Der Aufsteiger war in der Tabelle auf den 15. Platz abgerutscht, der Vorsprung auf den Relegationsrang betrug nur noch zwei Punkte.
Im Sommer 2025 kam Lukas Kwasniok mit großen Hoffnungen vom SC Paderborn 07 zum 1. FC Köln. Er galt als aufstrebender und ehrgeiziger Trainer, der junge Spieler entwickeln und attraktiven, offensiven Fußball spielen lassen kann. Sein erklärtes Ziel war es, den „Tanker“ 1. FC Köln in „ruhige Gewässer“ zu führen. Nach einem ordentlichen Saisonstart geriet die Mannschaft jedoch zunehmend in den Tabellenkeller der Bundesliga.
Obwohl Kwasnioks fachliche Qualitäten und seine klare Spielphilosophie intern geschätzt wurden, blieben die Ergebnisse aus. Die Mannschaft zählte zwar zu den laufstärksten der Liga, konnte dies aber nicht in zählbare Erfolge ummünzen. Insgesamt stand der Deutsch-Pole bei 29 Pflichtspielen an der Seitenlinie der Kölner. Seine Verpflichtung war Teil des Plans, eine neue Ära zu prägen, die nun ein jähes Ende fand. Die Kölner hatten für Kwasnioks Wechsel sogar eine Ablösesumme an Paderborn gezahlt, da sein Vertrag dort ursprünglich noch lief.
Mit der Freistellung von Kwasniok wurde auch Co-Trainer Frank Kaspari beurlaubt. Die Verantwortung für die Profis übernimmt ab sofort René Wagner. Der 37-Jährige war bisheriger Assistent und kennt die Mannschaft bestens. Sportchef Kessler traut ihm zu, die guten Leistungen wieder in positive Ergebnisse zu überführen und schließt eine Beförderung zum dauerhaften Chefcoach nicht aus. Wagner, der seine UEFA Pro Licence in England erwarb, arbeitete bereits unter Steffen Baumgart in Paderborn und Köln. Seine erste Aufgabe wird es sein, die Mannschaft auf das wichtige Spiel bei Eintracht Frankfurt nach der Länderspielpause vorzubereiten.
Lukas Kwasniok, geboren am 12. Juni 1981 im polnischen Gliwice, hat sich einen Namen als Trainer gemacht, der Mannschaften überperformen lassen kann. Seine Spielerkarriere musste er verletzungsbedingt früh beenden. Seine Trainerlaufbahn begann im Amateurbereich, bevor er über die Jugend des Karlsruher SC den Sprung in den Profifußball schaffte.
Besondere Aufmerksamkeit erregte er beim 1. FC Saarbrücken, den er als Viertligist sensationell ins DFB-Pokal-Halbfinale führte. Von 2021 bis 2025 trainierte er erfolgreich den SC Paderborn 07 in der 2. Bundesliga, wo er für einen mutigen und offensiven Spielstil bekannt war. Seine bevorzugte Formation ist ein 3-4-3-System. Diese offensive Ausrichtung versuchte er auch beim 1. FC Köln zu implementieren. Mehr zu den Herausforderungen im Bereich Cyber-Sicherheit, die auch Profivereine betreffen, zeigt die aktuelle Lage.
| Zeitraum | Verein | Funktion |
|---|---|---|
| 07/2025 – 03/2026 | 1. FC Köln | Cheftrainer |
| 07/2021 – 06/2025 | SC Paderborn 07 | Cheftrainer |
| 12/2019 – 06/2021 | 1. FC Saarbrücken | Cheftrainer |
| 12/2018 – 09/2019 | FC Carl Zeiss Jena | Cheftrainer |
| 12/2015 – 07/2018 | Karlsruher SC U19 | Trainer |
Quelle: transfermarkt.de
Neben der sportlichen Talfahrt sorgte Kwasniok im Februar 2026 auch abseits des Platzes für Schlagzeilen. Nach einem medizinischen Notfall auf der Tribüne während des Spiels gegen Hoffenheim stellten die Fans beider Lager den Support ein. Kwasniok äußerte sich im Anschluss unglücklich darüber und nannte es „schade“, dass der Heimvorteil dadurch verloren gehe. Diese Aussagen sorgten für große Empörung, woraufhin er sich auf einer späteren Pressekonferenz öffentlich entschuldigte. Solche Vorfälle zeigen, wie schnell eine öffentliche Debatte die Anonymität im Internet in Frage stellen kann, ein Thema, das auch politisch unter dem Stichwort Ende Anonymität Internet diskutiert wird.
Lukas Kwasniok wurde wegen einer anhaltenden sportlichen Negativserie entlassen. Der 1. FC Köln war sieben Bundesligaspiele in Folge sieglos geblieben und in den Abstiegskampf geraten. Die Vereinsführung wollte mit dem Trainerwechsel einen neuen Impuls für den Saisonendspurt setzen.
Der bisherige Co-Trainer René Wagner hat die Mannschaft als Interimstrainer übernommen. Eine dauerhafte Lösung steht noch aus, Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler hat Wagner aber eine Chance auf eine Beförderung in Aussicht gestellt.
Seine Amtszeit war sehr kurz. Er übernahm den Posten am 1. Juli 2025 und wurde am 22. März 2026 freigestellt. Er war also weniger als eine komplette Saison Trainer in Köln.
In 27 Bundesligaspielen holte er 26 Punkte (6 Siege, 8 Unentschieden, 13 Niederlagen). Im DFB-Pokal gewann er in der ersten Runde und schied in der zweiten Runde aus. Sein Punkteschnitt in der Liga lag bei 0,96.
Vor seiner Zeit in Köln war Kwasniok Cheftrainer beim SC Paderborn 07, 1. FC Saarbrücken und FC Carl Zeiss Jena. Zudem war er im Nachwuchsbereich des Karlsruher SC tätig.
Das Engagement von Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln endet als kurzes und letztlich enttäuschendes Kapitel für beide Seiten. Der Plan, mit einem jungen, entwicklungsfähigen Trainer eine neue Ära zu beginnen, ist gescheitert. Die erhoffte sportliche Stabilität blieb aus, stattdessen fand sich der Aufsteiger im harten Abstiegskampf der Bundesliga wieder. Nun liegt es an Interimslösung René Wagner, das Ruder herumzureißen und den Klassenerhalt zu sichern. Für Kwasniok bedeutet die Freistellung einen Rückschlag in seiner bisher steilen Trainerkarriere.
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