Lipowitz – Lipowitz: Deutschlands Radsport-Hoffnung im Porträt 2026
Der deutsche Radsport hat mit Florian Lipowitz, Stand 30.04.2026, wieder einen Namen, der Fans von großen Rundfahrten träumen lässt. Der ehemalige Biathlet hat in Rekordzeit den Aufstieg in die Weltspitze geschafft und sorgt mit beeindruckenden Leistungen für Furore. Insbesondere seine jüngsten Erfolge und sein unerschrockener Fahrstil machen ihn zu einem der spannendsten Fahrer im Peloton und zur größten deutschen Hoffnung für die Grand Tours.
Florian Lipowitz ist ein deutscher Radrennfahrer, der für das UCI WorldTeam Red Bull – BORA – hansgrohe fährt. Der am 21. September 2000 in Laichingen geborene Athlet war ursprünglich Biathlet, bevor er 2020 vollständig zum Radsport wechselte. Seine schnelle Entwicklung zum Kletterspezialisten und Klassementfahrer gipfelte 2025 in einem dritten Platz bei der Tour de France.
Florian Lipowitz‘ Weg in den Profi-Radsport ist alles andere als gewöhnlich. Aufgewachsen in der Schwäbischen Alb, verfolgte er zunächst eine Karriere im Biathlon, genau wie sein älterer Bruder Philipp. Er besuchte sogar das renommierte Schigymnasium Stams in Österreich, eine Kaderschmiede für Wintersport-Champions. Radfahren diente ihm ursprünglich nur als Sommertraining. Eine Knieverletzung zwang ihn jedoch, sein Radtraining zu intensivieren. Dieser Umstand führte zu einer schicksalhaften Begegnung mit Dan Lorang, dem Performance Director des Teams BORA-hansgrohe.
Im Jahr 2020 traf Lipowitz die Entscheidung, die Skier und das Gewehr endgültig gegen das Rennrad zu tauschen und schloss sich dem österreichischen UCI Continental Team Tirol KTM an. Dieser Wechsel markierte den Beginn eines kometenhaften Aufstiegs, der in der Radsportwelt für Erstaunen sorgt.
Nachdem er beim Team Tirol KTM erste Erfahrungen sammelte, wurde das WorldTour-Team BORA-hansgrohe auf sein Talent aufmerksam. Ab August 2022 fuhr er als Stagiaire (Gastfahrer) für den deutschen Rennstall, bevor er für die Saison 2023 einen Profivertrag erhielt. Sein erster Profisieg ließ nicht lange auf sich warten: 2023 gewann er die Gesamtwertung der Czech Tour.
Das Jahr 2024 markierte seinen Durchbruch auf der WorldTour-Bühne mit einem dritten Platz bei der Tour de Romandie und einem beeindruckenden siebten Gesamtrang bei seiner ersten großen Landesrundfahrt, der Vuelta a España, wo er als Helfer für Kapitän Primož Roglič agierte. Der endgültige Sprung in die Weltspitze gelang Lipowitz dann 2025. Mit einem sensationellen dritten Platz bei der Tour de France, hinter den Dominatoren Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard, gewann er zudem das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers. Dies war die erste Podiumsplatzierung eines Deutschen bei der Tour seit 2006.
Auch in der laufenden Saison 2026 beweist Florian Lipowitz seine herausragende Form. Bei der anspruchsvollen Tour de Romandie zeigte er gestern, am 29. April 2026, eine starke Leistung. Auf der ersten Bergetappe nach Martigny konnte er als einer der wenigen Fahrer der Attacke von Tadej Pogačar am schweren Anstieg nach Ovronnaz folgen. Im Sprint einer vierköpfigen Spitzengruppe musste er sich nur Pogačar geschlagen geben und belegte den zweiten Platz. Damit schob er sich auch auf den zweiten Rang in der Gesamtwertung vor und untermauerte seine Ambitionen für die Woche. Zuvor überzeugte er bereits mit einem zweiten Platz bei der Baskenland-Rundfahrt und einem dritten Rang bei der Volta a Catalunya.
Lipowitz ist bekannt für seinen „großen Motor“ und seine Furchtlosigkeit. Seine Stärken liegen eindeutig in den hohen Bergen, wo er mit den besten Kletterern der Welt mithalten kann. Er hat sich zudem im Zeitfahren stetig verbessert, was ihn zu einem kompletten Klassementfahrer macht. Sein aggressiver und offensiver Fahrstil macht ihn zu einem Liebling der Fans, auch wenn er taktisch manchmal noch Lehrgeld zahlt. Abseits des Rades gilt er als ruhig, fokussiert und wird von Teamkollegen für seine Bescheidenheit und seinen Trainingsfleiß geschätzt. In einem Interview gab er zu, dass er sich des Rummels um seine Person bewusst ist, aber versucht, sich davon nicht ablenken zu lassen. Für seine sportliche Zukunft könnte eine Optimierung seiner Renntaktik entscheidend sein.
Die beeindruckenden Leistungen von Florian Lipowitz haben sein Team, das seit 2024 als Red Bull – BORA – hansgrohe firmiert, frühzeitig zum Handeln bewogen. Bereits im Dezember 2025 wurde sein Vertrag langfristig verlängert. Team-Chef Ralph Denk bezeichnet die Talentförderung als Teil der Team-DNA und sieht in Lipowitz einen Fahrer, der bei jeder Grand Tour den Unterschied machen kann. Für die Tour de France 2026 ist er als Co-Kapitän neben Neuzugang Remco Evenepoel vorgesehen. Dennoch gibt es bereits Gerüchte über das Interesse anderer Teams wie Lidl-Trek für die Zeit nach 2026, was seinen hohen Stellenwert im Peloton unterstreicht. Seine Entwicklung wird auch von deutschen Radsport-Legenden wie Jürgen Klinsmann, der selbst ein begeisterter Radfahrer ist, mit Interesse verfolgt.
Die Palmarès von Florian Lipowitz sind trotz seiner noch jungen Radsport-Karriere bereits beachtlich. Seine Fähigkeit, bei den härtesten Etappenrennen der Welt auf das Podium zu fahren, zeichnet ihn aus.
| Jahr | Rennen | Platzierung | Klassifikation |
|---|---|---|---|
| 2025 | Tour de France | 3. | Gesamtwertung & Bester Jungprofi |
| 2026 | Itzulia Basque Country | 2. | Gesamtwertung |
| 2025 | Paris-Nice | 2. | Gesamtwertung |
| 2026 | Volta a Catalunya | 3. | Gesamtwertung |
| 2025 | Critérium du Dauphiné | 3. | Gesamtwertung |
| 2024 | Tour de Romandie | 3. | Gesamtwertung |
| 2024 | Vuelta a España | 7. | Gesamtwertung |
| 2024 | Sibiu Cycling Tour | 1. | Gesamtwertung |
| 2023 | Czech Tour | 1. | Gesamtwertung |
Quelle: ProCyclingStats, Wikipedia
Florian Lipowitz fährt für das deutsche UCI WorldTeam Red Bull – BORA – hansgrohe. Er stieß 2022 als Stagiaire zum Team und hat seit 2023 einen Profivertrag.
Sein bisher größter Erfolg ist der dritte Platz in der Gesamtwertung der Tour de France 2025, bei der er auch das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers gewann.
Vor seiner Radsportkarriere war Florian Lipowitz ein erfolgreicher Biathlet. Er trainierte am renommierten Schigymnasium Stams in Österreich und wechselte erst 2020 vollständig zum Radsport.
Florian Lipowitz wurde am 21. September 2000 geboren.
Seine größten Stärken sind seine Kletterfähigkeiten in den hohen Bergen und seine Ausdauer, die ihn zu einem exzellenten Fahrer für die Gesamtwertung von großen Landesrundfahrten machen. Zudem hat er sich im Zeitfahren stark verbessert.
Florian Lipowitz hat sich in kürzester Zeit von einem vielversprechenden Talent zu einem der besten Klassementfahrer der Welt entwickelt. Sein Werdegang vom Biathlon zum Radsport ist ebenso beeindruckend wie seine Ergebnisse. Mit seiner Kletterstärke, seinem Kampfgeist und der Unterstützung eines Top-Teams wie Red Bull – BORA – hansgrohe steht ihm eine große Zukunft bevor. Deutsche Radsportfans dürfen sich darauf freuen, seine Duelle mit den Besten der Welt in den kommenden Jahren zu verfolgen. Er ist zweifellos die größte deutsche Hoffnung auf einen Grand-Tour-Sieg seit langer Zeit. Vertrauenswürdige Informationen zu seiner Karriere finden sich auf seiner offiziellen Team-Seite und auf Wikipedia.
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