Am Freitagvormittag, dem 13. Februar 2026, ist es im Skigebiet Adelboden zu einem lawine adelboden Abgang gekommen. Betroffen war das Gebiet beim Skilift Luegli im Ortsteil Petersläägi. Spezialdienste der Kantonspolizei Bern, die Rega und die alpine Rettung standen im Einsatz, um nach möglichen Verschütteten zu suchen. Glücklicherweise gab es keine Meldungen über vermisste Personen.
Adelboden ist ein bekannter Skiort im Berner Oberland, der für seine anspruchsvollen Pisten und die alpine Landschaft bekannt ist. Die Region ist jedoch auch lawinengefährdet, insbesondere in den Wintermonaten, wenn grosse Schneemengen fallen. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) veröffentlicht regelmässig Lawinenbulletins, um die Bevölkerung und die Skigebiete über die aktuelle Lawinensituation zu informieren.
Die Lawinengefahr wird auf einer fünfteiligen Skala angegeben, wobei 1 für geringe und 5 für sehr hohe Gefahr steht. Eine hohe Lawinengefahr bedeutet, dass bereits einzelne Skifahrer oder Variantenfahrer Lawinen auslösen können. Auch spontane Lawinen sind möglich. Die Beurteilung der Lawinengefahr ist komplex und berücksichtigt Faktoren wie Schneehöhe, Schneequalität, Hangneigung, Exposition und Temperatur. (Lesen Sie auch: Lisa Straube Xavi: und Furkan Akkayas Sohn…)
Der Lawinenniedergang am Lueglift wurde der Kantonspolizei Bern am Freitag um 11:15 Uhr gemeldet. Wie die Berner Zeitung berichtet, suchten Spezialdienste der Kantonspolizei Bern, sowie Einsatzkräfte der Rega und der Alpinrettung unterhalb des Skilifts Luegli nach möglichen verschütteten Personen. Ein kleiner Teil der Lawine sei auf eine Verbindungspiste niedergegangen, sagte Michelle Egger von der Berner Kantonspolizei gegenüber SRF.
Da keine verschütteten Personen gefunden werden konnten und auch keine Vermisstmeldungen eingegangen waren, wurde die Suche am Freitagnachmittag wieder eingestellt. Die Kantonspolizei Bern betonte, dass die Sicherheit der Skifahrer und anderer Wintersportler höchste Priorität habe. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Ursachen des Lawinenabgangs zu ermitteln. Die Behörden appellieren an alle Wintersportler, sich vor dem Befahren von Pisten und Skirouten über die aktuelle Lawinensituation zu informieren und die Hinweise und Warnungen der Lawinenwarndienste zu beachten.
Der Lawinenabgang in Adelboden hat in der Bevölkerung und bei den Wintersportlern Besorgnis ausgelöst. Viele Menschen fragen sich, wie es zu dem Lawinenabgang kommen konnte und ob die Sicherheitsmassnahmen in den Skigebieten ausreichend sind. Experten weisen darauf hin, dass Lawinenabgänge in den Alpen trotz aller Vorsichtsmassnahmen nie ganz ausgeschlossen werden können. Die Natur birgt immer ein gewisses Restrisiko. (Lesen Sie auch: Jacqueline Pfeifer greift bei Olympia 2026 nach…)
Es ist wichtig, dass sich Skifahrer und andere Wintersportler ihrer Verantwortung bewusst sind und sich entsprechend verhalten. Dazu gehört, sich vor dem Befahren von Pisten und Skirouten über die aktuelle Lawinensituation zu informieren, die markierten Pisten nicht zu verlassen und die Hinweise und Warnungen der Lawinenwarndienste zu beachten. Auch eine gute Ausrüstung und eine entsprechende Ausbildung können dazu beitragen, das Risiko von Lawinenunfällen zu verringern.
Der Lawinenabgang in Adelboden erinnert daran, dass die Alpen eine gefährliche Umgebung sein können. Der Klimawandel könnte die Situation noch verschärfen, da er zu extremeren Wetterbedingungen und damit zu häufigeren Lawinenabgängen führen könnte. Es ist daher wichtig, dass die Skigebiete und die Behörden ihre Sicherheitsmassnahmen kontinuierlich überprüfen und anpassen.
Auch die Forschung im Bereich der Lawinenprävention muss weiter vorangetrieben werden. Ziel ist es, noch bessere Vorhersagemodelle zu entwickeln und wirksamere Schutzmassnahmen zu finden. Nur so kann das Risiko von Lawinenunfällen in Zukunft minimiert werden. Die Nachricht von SWI swissinfo.ch bestätigte, dass niemand verletzt oder vermisst wurde. (Lesen Sie auch: Eiskunstlauf Olympische Winterspiele 2026: bei Olympia)
| Gefahrenstufe | Bedeutung | Auswirkungen |
|---|---|---|
| 1 – gering | Geringe Lawinengefahr | Lawinen sind nur vereinzelt möglich. |
| 2 – mässig | Mässige Lawinengefahr | Lawinen sind durch grosse Zusatzbelastung an wenigen Steilhängen möglich. |
| 3 – erheblich | Erhebliche Lawinengefahr | Lawinen sind bereits durch geringe Zusatzbelastung an vielen Steilhängen möglich. Spontane Lawinen sind vereinzelt möglich. |
| 4 – gross | Grosse Lawinengefahr | Lawinen sind bereits durch geringe Zusatzbelastung an vielen Steilhängen möglich. Spontane Lawinen sind häufig. |
| 5 – sehr gross | Sehr grosse Lawinengefahr | Spontane Lawinen sind in grosser Zahl, auch in mässig steilem Gelände, zu erwarten. |
Der Lawinenabgang ereignete sich im Skigebiet Adelboden, genauer gesagt beim Skilift Luegli im Ortsteil Petersläägi. Dieser Bereich ist Teil des Skigebiets Adelboden-Lenk und ist bei Skifahrern beliebt.
Glücklicherweise wurden keine Personen von dem Lawinenabgang direkt betroffen. Nach dem Abgang suchten Rettungskräfte nach möglichen Verschütteten, es gab jedoch keine Vermisstenmeldungen.
Nach dem Lawinenabgang standen Spezialdienste der Kantonspolizei Bern, die Rega (Schweizerische Rettungsflugwacht) und die alpine Rettung im Einsatz, um das Gebiet abzusuchen und sicherzustellen, dass keine Personen verschüttet wurden. (Lesen Sie auch: Hannah Neise: Olympiasiegerin auf Kurs für Mailand…)
Die aktuelle Lawinengefahr in der Region Adelboden kann sich schnell ändern. Es ist ratsam, sich vor dem Skifahren oder Snowboarden über die aktuellen Lawinenwarnungen des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) zu informieren.
Skifahrer und Snowboarder sollten sich stets über die aktuelle Lawinensituation informieren, markierte Pisten nicht verlassen, die Hinweise und Warnungen der Lawinenwarndienste beachten und eine gute Ausrüstung sowie eine entsprechende Ausbildung haben.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
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