Lamborghini Lanzador – Lamborghini Lanzador: Aus für E-Auto? Alle Fakten 2026
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Die Pläne für den Lamborghini Lanzador, das erste vollelektrische Fahrzeug der Marke, wurden überraschend geändert. Statt eines reinen E-Autos mit über 1.300 PS wird der für 2029 erwartete Ultra-GT nun als Plug-in-Hybrid auf den Markt kommen. Diese strategische Neuausrichtung begründet Lamborghini mit einer zu geringen Kundennachfrage nach einem rein elektrischen Supersportwagen.
Die Ankündigung des Lamborghini Lanzador als erstes vollelektrisches Modell der Marke sorgte im August 2023 für Aufsehen. Stand 24.02.2026 hat sich die Strategie jedoch fundamental geändert. Die VW-Tochtermarke hat den rein elektrischen Antrieb für ihr viertes Serienmodell verworfen und setzt stattdessen auf eine Plug-in-Hybrid-Lösung. Damit reagiert der Hersteller auf das Feedback seiner Kernzielgruppe.
Die Entscheidung, den Lamborghini Lanzador nicht als reines E-Auto zu realisieren, ist eine direkte Reaktion auf den Markt. Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann erklärte Anfang 2026, dass die Entwicklung eines reinen E-Supersportwagens ein „teures Hobby“ werden könnte. Die Nachfrage seitens der zahlungskräftigen Klientel sei schlicht nicht vorhanden. Stattdessen wird der Fokus auf die bewährte, aber zukunftsfähige Plug-in-Hybrid-Technologie gelegt, wie sie bereits im Erfolgsmodell Revuelto zum Einsatz kommt.
Diese Entwicklung spiegelt eine breitere Diskussion in der Automobilindustrie wider. Während der politische Druck in Richtung Elektromobilität steigt, wie die Debatten um das Heizungsgesetz zeigen, zögern Käufer im Luxussegment noch, vollständig auf den Verbrennungsmotor zu verzichten. Emotion, Klang und Reichweite bleiben entscheidende Faktoren.
Ungeachtet der Antriebsänderung bleibt das Grundkonzept des Lamborghini Lanzador bestehen. Das Fahrzeug positioniert sich als viertüriger „Ultra GT“ mit 2+2-Sitzkonfiguration und einer für einen Lamborghini ungewöhnlich hohen Bodenfreiheit. Mit einer Dachhöhe von nur rund 1,50 Metern behält er jedoch die dramatischen Proportionen eines Supersportwagens. Das Design ist von Raumschiffen und ikonischen Modellen wie dem Countach LPI 800-4 inspiriert und zeichnet sich durch die markentypische, scharfe Linienführung aus. Die riesigen 23-Zoll-Räder unterstreichen den kraftvollen Auftritt. Der Lanzador soll die Lücke zwischen dem Super-SUV Urus und den flachen Supersportwagen schließen.
Das ursprüngliche E-Konzept des Lamborghini Lanzador versprach eine Systemleistung von über einem Megawatt, was rund 1.360 PS entspricht, realisiert durch zwei Elektromotoren. Wie die Leistung des neuen Plug-in-Hybrid-Antriebs aussehen wird, ist noch nicht offiziell kommuniziert. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Lamborghini eine Systemleistung anstrebt, die der des ursprünglichen Konzepts in nichts nachsteht.
Erhalten bleiben sollen hochentwickelte Technologiemerkmale wie:
Die technologische Komplexität solcher Systeme, die oft auf Hochleistungschips basieren, erinnert an die Entwicklungen von Tech-Giganten, deren Performance in der Nvidia Aktie widergespiegelt wird.
Um einen visuellen Eindruck vom revolutionären Design des Lamborghini Lanzador zu bekommen, empfiehlt sich die offizielle Präsentation von der Monterey Car Week. Suchen Sie auf YouTube nach „Lamborghini Lanzador Concept Unveiling“ für detaillierte Einblicke.
Der Innenraum des Lamborghini Lanzador folgt der „Feel like a pilot“-Philosophie. Eine hohe, Y-förmige Mittelkonsole trennt Fahrer und Beifahrer, die beide auf eigene digitale Displays blicken. Ein zentraler Touchscreen fehlt, was das fahrerorientierte Layout unterstreicht. Lamborghini legt zudem Wert auf Nachhaltigkeit. Im Konzeptfahrzeug kamen Materialien wie Merinowolle, recyceltes Nylon und Carbon sowie 3D-gedruckte Schaumstoffe aus recycelten Fasern zum Einsatz. Es ist wahrscheinlich, dass viele dieser nachhaltigen Ansätze auch im Serienmodell von 2029 zu finden sein werden.
Ursprünglich für 2028 angekündigt, wurde der Marktstart des Lamborghini Lanzador im Zuge der strategischen Neuausrichtung auf 2029 verschoben. Die Produktion wird am Stammsitz in Sant’Agata Bolognese stattfinden, der dafür extra erweitert wird. Einen offiziellen Preis hat Lamborghini noch nicht genannt. Experten und Brancheninsider gehen jedoch von einem Einstiegspreis aus, der sich zwischen dem des Huracán-Nachfolgers und dem des Urus positionieren wird, voraussichtlich im Bereich von 300.000 bis 500.000 Euro. Weitere Informationen sind auf der offiziellen Lamborghini-Website zu finden.
| Merkmal | Erwartung für das Serienmodell (2029) |
|---|---|
| Antrieb | Plug-in-Hybrid (PHEV) |
| Systemleistung | Erwartet über 1.000 PS |
| Karosserieform | Ultra GT, 2+2 Sitzer, erhöhte Bodenfreiheit |
| Sitzplätze | 4 (2+2 Konfiguration) |
| Marktstart | 2029 |
| Geschätzter Preis | ca. 300.000 – 500.000 Euro |
Nein, entgegen der ursprünglichen Pläne wird der Lamborghini Lanzador nicht als reines Elektroauto, sondern als Plug-in-Hybrid auf den Markt kommen. Die Entscheidung wurde Anfang 2026 bekannt gegeben.
Der geplante Produktionsstart und die Markteinführung für den Lamborghini Lanzador sind für das Jahr 2029 vorgesehen, ein Jahr später als ursprünglich kommuniziert.
Es gibt noch keinen offiziellen Preis. Schätzungen von Automobilexperten, wie von Auto Motor und Sport berichtet, gehen von einem Preis zwischen 300.000 und 500.000 Euro aus, je nach Ausstattung und finalen Spezifikationen.
Das ursprüngliche Elektrokonzept zielte auf über 1.360 PS (1 Megawatt). Für die finale Hybridversion wird eine ähnlich hohe Systemleistung erwartet, die aus der Kombination von Verbrennungsmotor und Elektromotoren resultiert.
„Ultra GT“ ist die von Lamborghini geschaffene Bezeichnung für die neue Fahrzeugklasse des Lanzador. Sie beschreibt ein Fahrzeug, das die Performance eines Supersportwagens mit dem Platzangebot eines 2+2 Grand Tourers und der erhöhten Vielseitigkeit eines SUV verbindet.
Die Entscheidung, den Lamborghini Lanzador vom reinen Stromer zum Plug-in-Hybrid umzuwandeln, ist ein pragmatischer und strategisch bedeutsamer Schritt. Anstatt den Markt zu einer Technologie zu zwingen, für die er im Supersportwagen-Segment noch nicht bereit scheint, hört Lamborghini auf seine Kunden. Das Konzept eines radikalen Ultra-GT bleibt erhalten und verspricht, auch mit Hybrid-Antrieb die Grenzen des Möglichen zu verschieben. Die Verschiebung auf 2029 gibt dem Unternehmen zudem mehr Zeit, eine perfekte Symbiose aus traditioneller Emotion und zukunftsweisender Effizienz zu entwickeln.
Über den Autor:
Maximilian Weber ist seit über 15 Jahren als Fachredakteur für Automobil- und Technologiethemen tätig. Seine Expertise liegt in der Analyse von Markttrends im Luxussegment und der Bewertung neuer Antriebstechnologien. Für Altstadtkirche.de berichtet er über die Schnittstelle von Innovation, Wirtschaft und Gesellschaft.
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