Panserraikos εναντίον Ολυμπιακός – Panserraikos – Olympiakos: Analyse, H2H & Prognose 01.03.26
Der Unternehmer Kurt Krieger ist, Stand 26.02.2026, eine der prägendsten Figuren im deutschen Möbelhandel und als Gründer der Höffner-Kette bekannt. Der Milliardär, der auch durch Großprojekte in der Immobilienbranche auf sich aufmerksam macht, geriet zuletzt durch eine Parteispende in die Schlagzeilen. Seine Unternehmensgruppe, zu der auch Marken wie Möbel Kraft und Sconto gehören, befindet sich zudem in einem personellen Umbruch.
Kurt Krieger ist ein deutscher Unternehmer und Milliardär, der 1967 die Namensrechte der traditionsreichen Möbelmarke Höffner erwarb und diese zu einer der größten Möbelhandelsketten Deutschlands ausbaute. Sein Vermögen wird vom US-Magazin „Forbes“ auf rund 1,1 Milliarden Euro geschätzt. Neben dem Möbelhandel ist Krieger ein bedeutender Immobilieninvestor, insbesondere in seiner Heimatstadt Berlin.
Kurt Krieger wurde am 2. April 1948 in Berlin-Schöneberg geboren. Seine Familie war bereits in der Möbelbranche tätig; sein Großvater Wilhelm Krieger hatte 1910 eine Möbeltischlerei gegründet. Nach dem Abitur 1967 absolvierte Krieger zunächst ein Bankpraktikum und begann seine unternehmerische Tätigkeit. Parallel dazu studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Berlin und schloss das Studium 1975 ab.
Der entscheidende Schritt seiner Karriere erfolgte 1967, als er für 25.000 Mark die Namensrechte des 1874 gegründeten, aber nach dem Krieg nicht mehr im Westen aktiven Möbelhauses Höffner erwarb und es in Berlin-Wedding neu gründete. Dies legte den Grundstein für sein späteres Möbelimperium. Krieger ist bekannt dafür, öffentlich eher selten in Erscheinung zu treten, gilt aber als entscheidungsstarker und visionärer Unternehmer. Privat ist er mit der Sopranistin Barbara Krieger verheiratet und hat zwei Töchter sowie einen Sohn.
Das Herzstück von Kurt Kriegers unternehmerischem Erfolg ist die Krieger Gruppe, zu der mehrere bekannte Möbelmarken gehören. Die Expansion trieb er insbesondere nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 voran, als er schnell in die neuen Bundesländer expandierte. Ein frühes und strategisch wichtiges Projekt war dabei die Eröffnung eines Möbelhauses in Günthersdorf bei Leipzig.
Die drei Hauptsäulen des Möbelgeschäfts sind:
Zudem wurden im Laufe der Jahre weitere Unternehmen wie die Möbel-Walther-Kette (2002) und die Finke-Gruppe (2018) übernommen und in die Holding integriert. Der Gesamtumsatz der Gruppe wurde bereits 2017 auf über zwei Milliarden Euro geschätzt.
Durch den jahrzehntelangen Erfolg im Möbelhandel hat Kurt Krieger ein beachtliches Vermögen angehäuft. Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes schätzte sein Nettovermögen im April 2022 auf 1,4 Milliarden US-Dollar. Aktuellere Schätzungen von Anfang 2026 beziffern es auf rund 1,1 Milliarden Euro. Damit zählt er zu den reichsten Deutschen.
Neben dem Möbelhandel ist die Immobilienentwicklung Kriegers zweites großes Standbein. Er besitzt zahlreiche Einkaufszentren, vor allem in Ostdeutschland, wie den Elbe Park in Dresden und das Chemnitz Center. Sein bekanntestes Projekt ist jedoch die geplante Entwicklung des „Pankower Tors“ auf einem ehemaligen Rangierbahnhof-Gelände in Berlin. Solche Investitionen sind Teil seiner langfristigen Strategie, die über den reinen Handel hinausgeht. Beim Glasfaser Ausbau in Deutschland könnten solche neuen Stadtquartiere eine wichtige Rolle spielen.
Im Februar 2026 sorgte die Veröffentlichung des Rechenschaftsberichts der Bundestagsverwaltung für erhebliches mediales Aufsehen. Daraus ging hervor, dass ein Unternehmen von Kurt Krieger, die CMC Center Management GmbH, im Jahr 2024 eine Spende in Höhe von insgesamt 18.000 Euro an die Alternative für Deutschland (AfD) getätigt hat. Das Geld floss unter anderem an den AfD-Kreisverband Chemnitz, wo Krieger 2023 das ehemalige Kaufhof-Gebäude erworben hatte.
Krieger selbst bestätigte die Spende und erklärte gegenüber Medien, sein Unternehmen sei „politisch völlig neutral“. Er betonte, dass es in allen Parteien „dufte Typen“ gebe und nicht alles falsch sei, was die AfD oder auch die Linke sage. Gleichzeitig wies er eine nationalsozialistische Gesinnung entschieden von sich und verwies auf sein früheres Engagement bei den Falken. Die Spende löste eine öffentliche Debatte aus, insbesondere weil sie in einem politisch aufgeheizten Klima bekannt wurde.
Die Weichen für die Zukunft der Krieger Gruppe werden aktuell neu gestellt. Lange Zeit galt Tochter Sonja Krieger als die designierte Nachfolgerin an der Unternehmensspitze. Sie war bereits seit Jahren in der Geschäftsführung tätig. Überraschend wurde jedoch im Dezember 2025 bekannt gegeben, dass sich Sonja Krieger aus der operativen Leitung zurückziehen wird, um laufende Projekte im Jahr 2026 abzuschließen.
Ihren Platz an der Seite von Kurt Krieger übernimmt dessen jüngster Sohn, Konrad Krieger. Konrad Krieger war zuvor als Geschäftsführer der Krieger Liegenschaften GmbH für die Immobiliengeschäfte der Gruppe verantwortlich. Dieser Schritt wird als bedeutende Weichenstellung für die Zukunft des Familienunternehmens gesehen. Die Regelung der Nachfolge ist ein kritisches Thema, das auch in anderen Wirtschaftsbereichen, wie der Debatte um vorzeitig in Rente gehen, eine Rolle spielt.
| Bereich | Beschreibung / Marken | Quelle |
|---|---|---|
| Gründer & Inhaber | Kurt Krieger (*1948) | |
| Kern-Unternehmen | Höffner Möbelgesellschaft GmbH & Co. KG | |
| Weitere Möbelmarken | Möbel Kraft, Sconto, ehem. Finke, ehem. Möbel Walther | |
| Geschätzter Umsatz | Über 2 Mrd. Euro (Stand 2017) | |
| Mitarbeiterzahl | ca. 10.000 | |
| Zukünftige Führung | Sohn Konrad Krieger übernimmt operative Aufgaben |
Eines der ambitioniertesten Projekte von Kurt Krieger ist die Entwicklung des „Pankower Tors“ in Berlin. Auf einem rund 34 Hektar großen Areal eines ehemaligen Rangierbahnhofs plant er die Errichtung eines komplett neuen Stadtquartiers. Das Gelände erwarb er bereits 2010. Die Pläne sehen den Bau von 2.000 bis 2.500 Wohnungen, zwei Kitas, einer Schule, einem Park sowie Einzelhandelsflächen vor, darunter auch ein bis zwei neue Möbelhäuser.
Das Projekt war jedoch über Jahre von Auseinandersetzungen mit dem Bezirk und Verzögerungen geprägt, unter anderem wegen Naturschutzauflagen und Fragen des Denkmalschutzes. Nachdem im März 2025 die Verträge zwischen Investor und der Stadt unterzeichnet wurden, schien der Weg frei. Jüngste Prognosen von Ende 2025 deuten jedoch darauf hin, dass ein Baubeginn frühestens 2026 oder 2027 realistisch ist. Die Gesamtinvestition für das Projekt wird auf eine Milliarde Euro geschätzt.
Kurt Krieger, geboren 1948 in Berlin, ist ein deutscher Unternehmer und Milliardär. Er ist der Gründer und Inhaber der Möbelhauskette Höffner, zu der auch Marken wie Möbel Kraft und Sconto gehören.
Das US-Magazin „Forbes“ schätzte das Vermögen von Kurt Krieger Anfang 2026 auf rund 1,1 Milliarden Euro. Er zählt damit zu den reichsten Menschen in Deutschland.
Im Februar 2026 wurde bekannt, dass Kurt Krieger bzw. sein Unternehmen im Jahr 2024 eine Spende von 18.000 Euro an die politische Partei AfD getätigt hat, was eine öffentliche Debatte auslöste.
Zur Unternehmensgruppe von Kurt Krieger gehören die Möbelhauskette Höffner, das Traditionsunternehmen Möbel Kraft und der Möbel-Discounter Sconto.
Ende 2025 wurde bekannt, dass Kurt Kriegers jüngster Sohn, Konrad Krieger, zukünftig eine zentrale Rolle in der Geschäftsführung übernehmen wird. Seine Tochter Sonja Krieger, die lange als Nachfolgerin galt, zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück.
Kurt Krieger bleibt auch im Jahr 2026 eine Schlüsselfigur der deutschen Wirtschaft. Als Patriarch eines milliardenschweren Möbelimperiums und als einflussreicher Immobilieninvestor prägt er seit Jahrzehnten den Handel und die Stadtentwicklung. Die jüngsten Entwicklungen – von der kontroversen AfD-Spende bis hin zur Neuausrichtung der Unternehmensnachfolge – zeigen, dass sowohl der Unternehmer als auch sein Lebenswerk weiterhin im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen und für Diskussionen sorgen. Die Zukunft der Krieger Gruppe unter der schrittweisen Übergabe an die nächste Generation wird dabei entscheidend sein.
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