Krieg Ukraine Russland – Krieg Ukraine Russland: Lage, News & Fakten (18.02.2026)
Der Krieg Ukraine Russland dauert auch am 18.02.2026 unvermindert an und befindet sich im vierten Jahr seit der großangelegten Invasion vom 24. Februar 2022. Die Lage bleibt äußerst angespannt, geprägt von einem intensiven Abnutzungskrieg, diplomatischen Bemühungen mit geringen Erfolgsaussichten und einer katastrophalen humanitären Situation, die sich durch den Winter weiter verschärft hat.
Der Konflikt hat sich zu einem hochtechnologischen Drohnenkrieg entwickelt, bei dem klare Frontlinien oft großen Grauzonen weichen. Russland setzt seine Offensiven vor allem im Donbas und in Richtung Saporischschja fort, erzielt dabei jedoch nur unter hohen Verlusten marginale Geländegewinne. Die Ukraine konzentriert sich angesichts von Personalmangel auf eine defensive Strategie, die auf Hindernislinien, Drohnentechnologie und gezielte Gegenangriffe setzt. Die internationalen Bemühungen um eine friedliche Lösung, wie die jüngsten Gespräche in Genf, brachten bisher keinen Durchbruch.
Im Februar 2026 ist der Krieg Ukraine Russland von einem brutalen Abnutzungskampf geprägt. Die Frontlinien im Osten und Süden des Landes sind weitgehend statisch. Russland konzentriert seine militärischen Anstrengungen weiterhin auf die vollständige Eroberung der Oblaste Donezk und Luhansk. Jüngste Berichte deuten auf taktische russische Vorstöße hin, die jedoch mit enormen Verlusten an Menschen und Material verbunden sind. Die Ukraine hat ihrerseits bei Saporischschja einige erfolgreiche Gegenangriffe gestartet, die den russischen Vormarsch in dieser Region vorerst stoppen konnten. Ein entscheidender Faktor für die stagnierende Front ist der massive Einsatz von Aufklärungs- und Kampfdrohnen beider Seiten, der größere Truppenbewegungen und gepanzerte Vorstöße extrem verlustreich macht. Die ukrainische Armee leidet zunehmend unter Personalmangel und ist stark von westlichen Waffenlieferungen abhängig, um ihre Verteidigungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.
Auch auf diplomatischer Ebene gibt es kaum Fortschritte. Eine neue Verhandlungsrunde zwischen der Ukraine und Russland fand Mitte Februar 2026 in Genf statt, an der auch Vertreter der USA als Vermittler teilnahmen. Die Gespräche endeten jedoch nach zwei Tagen ohne konkrete Ergebnisse in den Kernfragen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich unzufrieden mit dem Verlauf und forderte weitere Verhandlungen. Russland beharrt auf seinen Maximalforderungen, darunter die Anerkennung der annektierten Gebiete und ein Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbas. Die Ukraine lehnt Gebietsabtretungen ab und fordert umfassende Sicherheitsgarantien als Priorität für eine Friedenslösung. Die neue US-Regierung unter Donald Trump drängt auf eine Verhandlungslösung, was in Kiew die Sorge vor einem über ihren Kopf hinweg ausgehandelten „Diktatfrieden“ schürt.
Ein zentrales Element der russischen Kriegsstrategie bleiben die gezielten Angriffe auf die zivile und kritische Infrastruktur der Ukraine. Insbesondere im Winter 2025/2026 wurden massive Raketen- und Drohnenangriffe auf Energieanlagen geflogen. Diese Attacken führten zu landesweiten Strom-, Wasser- und Heizungsausfällen, was die humanitäre Krise dramatisch verschärfte. Millionen Menschen waren bei eisigen Temperaturen ohne Wärmeversorgung. Internationale Hilfsorganisationen und Partnerländer unterstützen die Ukraine mit Generatoren, Heizgeräten und bei der Reparatur der zerstörten Anlagen, um die schlimmsten Folgen für die Zivilbevölkerung abzumildern. Diese Angriffe werden international als Kriegsverbrechen verurteilt und zielen darauf ab, den Widerstandswillen der ukrainischen Bevölkerung zu brechen.
Der Krieg Ukraine Russland hat weitreichende wirtschaftliche Folgen, nicht nur für die direkt beteiligten Länder, sondern auch global. Die deutsche Wirtschaft leidet unter den hohen Energiekosten, gestörten Lieferketten und der allgemeinen Unsicherheit. Eine Studie beziffert die krisenbedingten Wertschöpfungsverluste für Deutschland seit 2020 auf fast eine Billion Euro. Um den Druck auf Moskau zu erhöhen, hat die Europäische Union mittlerweile zahlreiche Sanktionspakete verabschiedet. Diese zielen auf den russischen Energie-, Finanz- und Technologiesektor ab. Die Maßnahmen zeigen Wirkung: Russlands Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft sind deutlich gesunken, was zu einem wachsenden Haushaltsdefizit führt. Dennoch finanziert der Kreml den Krieg weiter, unter anderem durch Rückgriffe auf den nationalen Wohlstandsfonds.
Für eine visuelle Einordnung der aktuellen Geschehnisse empfehlen wir die folgende Video-Analyse von ZDFheute. Sie bietet einen guten Überblick über die militärische Lage und die jüngsten Entwicklungen an der Front.
(Video-Empfehlung: Einbetten eines aktuellen Analyse-Videos von einem vertrauenswürdigen Nachrichtenkanal wie ZDFheute oder Tagesschau)
Seit Beginn der Invasion 2022 hat sich die Art der Kriegsführung im Krieg Ukraine Russland erheblich gewandelt. Waren anfangs Panzer und schwere Artillerie dominierend, ist der Konflikt heute der erste, in dem beide Seiten massiv auf Drohnen setzen. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass sich die Fronten verfestigt haben. Tausende von Drohnen machen es fast unmöglich, unentdeckt größere Truppenverbände zu bewegen oder Offensiven mit gepanzerten Fahrzeugen durchzuführen, ohne schwere Verluste zu riskieren. Diese „gläserne Front“ führt zu einem blutigen Stellungskrieg, bei dem Geländegewinne nur minimal und extrem kostspielig sind. Die ukrainische Armee hat sich als besonders innovativ im Einsatz von FPV-Drohnen (First Person View) erwiesen, um russische Panzer und Stellungen anzugreifen. Russland wiederum nutzt seine quantitative Überlegenheit bei Artillerie und Drohnen, um ukrainische Verteidigungslinien zu zermürben. Die strategische Bedeutung von Cyberangriffen ist ebenfalls hoch, wie bereits vor dem Krieg durch den Druck auf die strategische Gasreserve deutlich wurde.
| Ressource | Ukraine (inkl. westl. Unterstützung) | Russland |
|---|---|---|
| Aktive Soldaten | ca. 800.000 | ca. 1.300.000 |
| Kampfpanzer | ca. 1.500 (westl. & sowj. Modelle) | ca. 2.500 (aktiv, viele in Reserve) |
| Artilleriesysteme | ca. 3.000+ | ca. 5.000+ |
| Kampfflugzeuge | ca. 100 (inkl. F-16) | ca. 800 |
| Drohnen | Hohe Zahl, technologisch fortschrittlich | Sehr hohe Zahl, Massenproduktion |
Diese Zahlen sind Schätzungen und unterliegen ständigen Veränderungen. Die Qualität und Moral der Truppen sowie die Effektivität der Logistik sind ebenso entscheidende Faktoren wie die reine Anzahl der Waffensysteme. Die Situation erinnert an die angespannte Lage vor anderen Konflikten, wie sie etwa bei der Analyse von Hochrisikospielen thematisiert wird.
Der Krieg Ukraine Russland bleibt auch im Februar 2026 eine der größten globalen Krisen. Ein militärisches oder diplomatisches Ende ist nicht in Sicht. Die Fronten sind verhärtet, und beide Seiten scheinen trotz enormer Verluste nicht zu entscheidenden Kompromissen bereit. Die Ukraine kämpft weiterhin um ihre Souveränität und ist dabei auf die fortwährende Unterstützung des Westens angewiesen. Russland wiederum setzt auf einen langen Abnutzungskrieg in der Hoffnung, dass die westliche Unterstützung nachlässt. Die humanitäre Lage bleibt katastrophal, und die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts werden die Weltgemeinschaft noch lange beschäftigen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob neue diplomatische Initiativen oder Veränderungen auf dem Schlachtfeld eine Wende in diesem tragischen Konflikt herbeiführen können.
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