Kaori Sakamoto – Kaori Sakamoto: Japans Eiskunstlauf-Star vor Karriereende
Die japanische Eiskunstläuferin Kaori Sakamoto dominiert seit Jahren die internationale Bühne und steuert auf das große Finale ihrer Karriere bei den Olympischen Spielen 2026 zu. Mit dem heutigen Datum, 17.02.2026, blickt die Eiskunstlauf-Welt auf eine Athletin, die mit Kraft, Anmut und einer beeindruckenden Konstanz die Herzen der Fans erobert hat und als eine der größten Läuferinnen ihrer Generation gilt.
Kaori Sakamoto ist eine japanische Eiskunstläuferin, die als dreifache Weltmeisterin (2022, 2023, 2024) und mehrfache olympische Medaillengewinnerin bekannt ist. Ihre Karriere zeichnet sich durch kraftvolle Sprünge und eine außergewöhnliche emotionale Ausdrucksstärke aus. Sie hat angekündigt, ihre beeindruckende Wettkampfkarriere nach den Olympischen Spielen 2026 in Mailand Cortina zu beenden, was die aktuelle Saison zu einem besonderen Abschied macht.
Geboren am 9. April 2000 in Kobe, Japan, begann Kaori Sakamoto bereits im Alter von vier Jahren mit dem Eiskunstlaufen. Ihre Karriere war von Beginn an von Beständigkeit und harter Arbeit geprägt. Schon im Juniorinnen-Bereich machte sie mit Medaillen bei den Junioren-Weltmeisterschaften und im Junior Grand Prix auf sich aufmerksam. Der internationale Durchbruch bei den Senioren gelang ihr in der Saison 2017/18, als sie die Vier-Kontinente-Meisterschaften gewann und sich erstmals für die Olympischen Spiele qualifizierte, wo sie einen beachtlichen sechsten Platz erreichte.
Ihr Weg an die Weltspitze war jedoch kein Spaziergang. Nach einer Phase mit wechselhaften Ergebnissen fand sie in der Saison 2021/22 zu alter Stärke zurück. Dieser Wendepunkt führte sie zu ihren größten Erfolgen, darunter die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Peking 2022. Wie wir bereits in unserem Artikel über die Schweizer Hoffnungen für Mailand Cortina 2026 analysiert haben, ist der Druck bei Olympia immens, was Sakamotos Leistung zusätzlich aufwertet.
Die Ära nach den Olympischen Spielen 2022 wurde zur Ära der Kaori Sakamoto. Sie nutzte die Abwesenheit russischer Konkurrentinnen und dominierte die Damenkonkurrenz mit einer beeindruckenden Serie. Ihr erster Weltmeistertitel 2022 in Montpellier war der erste für eine Japanerin seit Mao Asada 2014. Doch damit nicht genug: Sie verteidigte ihren Titel 2023 und triumphierte auch 2024, womit sie sich einen Platz in den Geschichtsbüchern sicherte. Drei WM-Titel in Folge – das hatte vor ihr seit der US-Legende Peggy Fleming (1966-1968) keine Eiskunstläuferin mehr geschafft.
Ihre Erfolgsliste ist lang und spiegelt ihre Ausnahmestellung wider. Neben den WM-Titeln und Olympiamedaillen gewann sie das Grand-Prix-Finale, wurde sechsmal japanische Meisterin und sammelte zahlreiche Medaillen auf der Grand-Prix-Serie. Diese Konstanz macht sie zu einer der erfolgreichsten Athletinnen ihrer Generation.
Die folgende Tabelle zeigt eine Auswahl der bedeutendsten Meilensteine in der Karriere von Kaori Sakamoto.
| Wettbewerb | Jahr | Ergebnis |
|---|---|---|
| Weltmeisterschaften | 2022, 2023, 2024 | Gold |
| Weltmeisterschaften | 2025 | Silber |
| Olympische Spiele (Einzel) | 2022 | Bronze |
| Olympische Spiele (Team) | 2022, 2026 | Silber |
| Grand Prix Finale | 2023/24 | Gold |
| Vier-Kontinente-Meisterschaften | 2018 | Gold |
| Japanische Meisterschaften | 2018, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025 | Gold |
Kaori Sakamoto ist bekannt für einen athletischen und kraftvollen Laufstil, der sich von dem vieler ihrer Konkurrentinnen unterscheidet. Ihre Sprünge, insbesondere der doppelte Axel und ihre dreifach-dreifach-Kombinationen, sind für ihre Höhe, Weite und sichere Ausführung bekannt. Experten loben ihre exzellente Technik und die Fähigkeit, schwierige Elemente mit hoher Geschwindigkeit und fließenden Übergängen zu präsentieren.
Doch es ist nicht nur die Technik, die sie auszeichnet. Sakamoto besitzt eine seltene emotionale Tiefe in ihren Programmen. Sie kann sowohl kraftvolle, dramatische als auch sanfte, lyrische Choreografien überzeugend interpretieren. Diese Mischung aus technischer Brillanz und künstlerischem Ausdruck macht ihre Auftritte zu einem Erlebnis. Ihre positive Ausstrahlung und ihr ansteckendes Lächeln nach einer gelungenen Kür sind zu ihrem Markenzeichen geworden. Sie selbst sagt: „Positives Denken zieht Glück an.“ Diese mentale Stärke hilft ihr, auch nach Rückschlägen, wie einem vierten Platz im Kurzprogramm bei der WM 2024, zurückzukommen und zu siegen.
Die Eiskunstlauf-Saison 2025/2026 steht ganz im Zeichen des Abschieds von Kaori Sakamoto. Mit der Ankündigung, ihre Karriere nach den Spielen in Mailand zu beenden, ist jeder Wettkampf ein besonderer Moment. Der Druck ist enorm, denn die eine große Medaille fehlt noch in ihrer Sammlung: olympisches Einzel-Gold. Ein solcher Triumph wäre die Krönung einer außergewöhnlichen Laufbahn. Die Konkurrenz, insbesondere aus den USA und dem eigenen japanischen Team, ist stark. Die Fans hoffen auf ein märchenhaftes Ende, wie sie es auch bei anderen Sport-Größen erleben. Ein ähnlicher Hype um eine Sportlegende wurde auch in unserem Artikel über den Krisenklub Nottingham Forest thematisiert.
Bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina hat sie bereits im Team-Wettbewerb ihre Klasse gezeigt und Japan mit starken Leistungen zur Silbermedaille geführt. Nun richtet sich der Fokus auf den Einzelwettbewerb, der am heutigen Dienstag beginnt. „Das ist wirklich das letzte Mal“, sagte Sakamoto. „Also will ich es voll genießen, aber auch sicherstellen, dass ich tue, was getan werden muss.“
Abseits des Eises ist Kaori Sakamoto eine bodenständige junge Frau. Sie wurde in Kobe geboren und hat dort ihr gesamtes Leben verbracht. Im September 2023 schloss sie ihr Studium an der Kobe Gakuin University ab. Zu ihren Hobbys zählt sie Schwimmen und das Lösen von Puzzles. Ihr Einfluss wird auch von offizieller Seite gewürdigt; so erhielt sie für ihre Erfolge den „Kobe City Sports Special Award“.
Ihre Zukunft sieht sie weiterhin im Eiskunstlauf. Sie hat den Wunsch geäußert, nach ihrer aktiven Karriere als Trainerin zu arbeiten. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen könnte sie eine neue Generation japanischer Talente prägen. Diese Entscheidung unterstreicht ihre tiefe Verbundenheit zum Sport, der ihr Leben definiert hat. Unterstützung für ihre Karriere erhält sie unter anderem von der Japan Skating Federation, dem offiziellen japanischen Eislaufverband.
Der größte Erfolg von Kaori Sakamoto ist der dreimalige Gewinn der Weltmeisterschaften in Folge in den Jahren 2022, 2023 und 2024. Diese historische Leistung gelang vor ihr zuletzt Peggy Fleming in den 1960er Jahren.
Kaori Sakamoto hat insgesamt drei olympische Medaillen gewonnen: eine Bronzemedaille im Einzelwettbewerb 2022 in Peking und zwei Silbermedaillen im Team-Wettbewerb 2022 und 2026.
Kaori Sakamoto hat angekündigt, ihre professionelle Eiskunstlaufkarriere nach den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand Cortina zu beenden.
Sie wird seit Beginn ihrer Karriere von Sonoko Nakano und Mitsuko Graham trainiert, was eine außergewöhnlich lange und erfolgreiche Zusammenarbeit im Eiskunstlaufsport darstellt.
Ihre persönlichen Bestleistungen, aufgestellt bei der WM 2022, sind 80.32 Punkte im Kurzprogramm, 155.77 Punkte in der Kür und 236.09 Punkte in der Gesamtwertung. Weitere Details zu ihren Ergebnissen sind auf der offiziellen Seite der International Skating Union (ISU) zu finden.
Die Karriere von Kaori Sakamoto ist eine Demonstration von Talent, harter Arbeit und mentaler Stärke. Mit drei aufeinanderfolgenden Weltmeistertiteln und drei olympischen Medaillen hat sie sich als eine der dominantesten Eiskunstläuferinnen ihrer Zeit etabliert. Ihr kraftvoller Stil, gepaart mit emotionaler Tiefe, hat weltweit Maßstäbe gesetzt. Während die Eiskunstlauf-Community dem Ende ihrer Wettkampfkarriere bei den Olympischen Spielen 2026 mit Wehmut entgegenblickt, bleibt die Gewissheit, dass ihr Vermächtnis und ihr Einfluss auf den Sport noch lange nachwirken werden. Ihr angekündigter Wechsel ins Trainerfach verspricht, dass ihr ansteckendes Lächeln und ihre Expertise dem Eiskunstlauf erhalten bleiben.
Clara Meinung ist eine erfahrene Sportjournalistin mit über 10 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Wintersport-Events. Ihre Schwerpunkte sind Eiskunstlauf und Ski Alpin. Sie hat von mehreren Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften berichtet und analysiert für Altstadtkirche.de die Entwicklungen und Hintergründe der Sportwelt.
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Abschied einer Königin: Eiskunstlauf-Star Kaori Sakamoto bestreitet ihre letzten Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen 2026. Wir blicken auf eine historische Karriere mit 3 WM-Titeln in Folge. #KaoriSakamoto #FigureSkating #MilanoCortina2026
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Analyse einer Ausnahmekarriere: Kaori Sakamoto, dreifache Weltmeisterin im Eiskunstlauf, beendet nach Olympia 2026 ihre Laufbahn. Ein Beispiel für Konstanz, mentale Stärke und strategische Karriereplanung im Spitzensport. Was können wir von ihrer Dominanz lernen? #KaoriSakamoto #Spitzensport #Leadership #Karriereende #Olympics
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Eine Ära geht zu Ende! ⛸️ Die japanische Eiskunstlauf-Legende Kaori Sakamoto verabschiedet sich bei den Olympischen Spielen 2026 von der großen Bühne. Wir blicken zurück auf ihre größten Erfolge, von 3 WM-Titeln in Serie bis zu 3 olympischen Medaillen. Was war euer Lieblingsmoment ihrer Karriere? Teilt es in den Kommentaren! 👇 #KaoriSakamoto #Eiskunstlauf #Legend #Olympia
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