Judith Hermann – Judith Hermann: Werk, neues Buch & aktuelle Lesungen 2026
Die deutsche Schriftstellerin Judith Hermann prägt seit ihrem Debüt „Sommerhaus, später“ die deutschsprachige Gegenwartsliteratur. Mit ihrem neuesten, im Februar 2026 erschienenen Buch „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ wendet sie sich der eigenen Familiengeschichte und der deutschen Vergangenheit zu. Dieses Werk sorgt aktuell für intensive Diskussionen im Feuilleton und macht Judith Hermann zu einem der meistdiskutierten Themen in der DACH-Region.
Judith Hermann ist eine der bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Bekannt für ihren prägnanten, atmosphärischen Stil, der oft als „Sound einer neuen Generation“ bezeichnet wurde, hat sie sich mit Erzählungen und Romanen einen festen Platz in der Literaturlandschaft erarbeitet. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Kleist-Preis und der Wilhelm-Raabe-Literaturpreis.
Judith Hermann, geboren 1970 in Berlin, ist eine Schlüsselfigur der deutschen Literatur. Nach einem abgebrochenen Germanistikstudium und einer Ausbildung an der Berliner Journalistenschule erlangte sie 1998 mit ihrem Erzählband „Sommerhaus, später“ über Nacht Berühmtheit. Dieses Debüt traf den Nerv einer ganzen Generation und etablierte Hermann als eine Meisterin der Kurzgeschichte. Ihre Prosa zeichnet sich durch eine lakonische, präzise Sprache aus, die Stimmungen und die subtilen Brüche im Leben ihrer Protagonisten einfängt. Hermann lebt und arbeitet in Berlin.
Ihre Werke, darunter die Erzählbände „Nichts als Gespenster“ und „Alice“ sowie die Romane „Aller Liebe Anfang“ und „Daheim“, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. Ein wiederkehrendes Thema ist die Suche nach einem Platz im Leben, das Gefühl des Dazwischenseins und die Komplexität menschlicher Beziehungen. Dabei gelingt es Judith Hermann, mit wenigen Worten eine dichte Atmosphäre zu schaffen und das Ungesagte mitschwingen zu lassen.
Im Februar 2026 erschien mit „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ das neueste Werk von Judith Hermann, das eine neue, sehr persönliche Richtung in ihrem Schaffen markiert. In diesem Buch, das zwischen Roman und Recherche changiert, begibt sich die Autorin auf die Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs als Mitglied der Waffen-SS im polnischen Radom stationiert war.
Ausgangspunkt der Recherche war ein Foto, das den Großvater in SS-Uniform zeigt. Diese Entdeckung führt Hermann auf eine Reise nach Polen, aber auch in die eigene Familiengeschichte, die von Schweigen und Verdrängung geprägt ist. Sie erforscht die Leerstellen in der Biografie ihres Großvaters und fragt, wie sich diese auf die nachfolgenden Generationen auswirken. Das Buch thematisiert die Schwierigkeit, sich einer solchen Vergangenheit zu stellen, und das Ringen um eine Sprache für das Unsagbare. Die ersten Rezensionen fallen gemischt aus und deuten auf eine intensive Debatte hin. Während einige Kritiker die persönliche Auseinandersetzung loben, sehen andere das Werk als literarisch nicht gänzlich überzeugend an.
Der Schreibstil von Judith Hermann ist einzigartig und hat die deutschsprachige Literatur nachhaltig beeinflusst. Ihre Prosa ist bekannt für ihre minimalistische und zugleich poetische Qualität. Folgende Merkmale sind charakteristisch:
Dieser Stil, der bereits in „Sommerhaus, später“ voll ausgeprägt war, hat sich über die Jahre weiterentwickelt. Insbesondere in ihren jüngeren Werken wie dem Roman „Daheim“ und dem autofiktionalen Buch „Wir hätten uns alles gesagt“ wird eine stärkere Reflexion über das Schreiben selbst und die Verbindung von Leben und Fiktion sichtbar. Für tiefere Einblicke in die Literaturszene empfiehlt sich ein Blick auf die Entwicklungen rund um die Berlinale und den Nahost-Konflikt, die oft auch Schriftsteller beeinflussen.
Das literarische Schaffen von Judith Hermann umfasst mehrere preisgekrönte Erzählbände und Romane. Jedes Buch markiert eine Etappe in ihrer Entwicklung als Autorin und spiegelt die Themen wider, die sie beschäftigen.
Den Grundstein für ihren Erfolg legte Judith Hermann mit ihren Erzählungen. Ihr Debüt „Sommerhaus, später“ (1998) wurde von der Kritik gefeiert und machte sie zur Stimme einer Generation. Es folgten „Nichts als Gespenster“ (2003), in dem die Protagonisten an verschiedenen Orten der Welt auf der Suche sind, „Alice“ (2009), das sich auf eindringliche Weise mit dem Thema Tod und Abschied auseinandersetzt, und „Lettipark“ (2016), in dem die Figuren älter und ihre Lebensentwürfe brüchiger geworden sind.
2014 veröffentlichte Hermann ihren ersten Roman „Aller Liebe Anfang“, gefolgt von „Daheim“ (2021). „Daheim“ erzählt von einer Frau, die nach dem Ende ihrer Ehe ein neues Leben an der Küste beginnt und wurde unter anderem für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und mit dem Bremer Literaturpreis 2022 ausgezeichnet. Ein besonderes Werk ist „Wir hätten uns alles gesagt“ (2023). Es basiert auf ihren Frankfurter Poetikvorlesungen von 2022 und gibt auf autofiktionale Weise Einblicke in ihr Leben und ihren Schreibprozess. Für dieses Werk erhielt sie den renommierten Wilhelm-Raabe-Literaturpreis.
Die literarische Qualität der Werke von Judith Hermann wurde durch eine Vielzahl von Preisen gewürdigt. Diese Auszeichnungen unterstreichen ihre Bedeutung für die deutschsprachige Literatur. Für ihr Gesamtwerk und einzelne Bücher erhielt sie unter anderem:
Diese Ehrungen belegen die anhaltende Relevanz und die hohe Wertschätzung, die das Werk von Judith Hermann bei Kritikern und Lesern gleichermaßen genießt. Ähnlich wie bei anderen Cold Cases in der Kriminalgeschichte, wie dem Cold Case aus Koblenz, geht es auch in Hermanns neuem Buch um die Aufarbeitung einer lange verborgenen Vergangenheit.
| Titel | Jahr | Gattung | Verlag |
|---|---|---|---|
| Sommerhaus, später | 1998 | Erzählungen | S. Fischer |
| Nichts als Gespenster | 2003 | Erzählungen | S. Fischer |
| Alice | 2009 | Erzählungen | S. Fischer |
| Aller Liebe Anfang | 2014 | Roman | S. Fischer |
| Lettipark | 2016 | Erzählungen | S. Fischer |
| Daheim | 2021 | Roman | S. Fischer |
| Wir hätten uns alles gesagt | 2023 | Poetikvorlesung | S. Fischer |
| Ich möchte zurückgehen in der Zeit | 2026 | Roman/Recherche | S. Fischer |
Mit der Veröffentlichung ihres neuen Buches „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ ist Judith Hermann 2026 auf Lesereise im deutschsprachigen Raum. Diese Veranstaltungen bieten die Gelegenheit, die Autorin live zu erleben und mehr über die Hintergründe ihres neuen Werkes zu erfahren. Einige der bereits bestätigten Termine sind:
Es wird empfohlen, sich auf den Webseiten der Veranstalter oder bei ihrem Verlag S. Fischer über weitere Termine und den Ticketvorverkauf zu informieren, da die Nachfrage erfahrungsgemäß hoch ist.
In ihrem neuen Buch „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ (erschienen im Februar 2026) setzt sich Judith Hermann mit der lange verschwiegenen Vergangenheit ihres Großvaters auseinander, der während des Zweiten Weltkriegs bei der SS in Polen stationiert war. Es ist eine persönliche Spurensuche und eine Reflexion über Familiengeschichte und Verdrängung.
Judith Hermann ist bekannt für einen minimalistischen, präzisen und lakonischen Schreibstil. Ihre Sprache ist reduziert und erzeugt eine dichte Atmosphäre. Ein zentrales Merkmal ist die sogenannte Leerstelle, bei der das Wichtigste oft ungesagt bleibt und zwischen den Zeilen mitschwingt.
Judith Hermann wurde 1998 mit ihrem Debüt-Erzählband „Sommerhaus, später“ schlagartig berühmt. Das Buch wurde von der Literaturkritik gefeiert und galt als Ausdruck des Lebensgefühls einer neuen Autorengeneration.
Sie hat zahlreiche renommierte Auszeichnungen erhalten, darunter den Kleist-Preis, den Friedrich-Hölderlin-Preis, den Bremer Literaturpreis 2022 für ihren Roman „Daheim“ und den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2023 für ihre Poetikvorlesung „Wir hätten uns alles gesagt“.
Ja, 2026 ist Judith Hermann anlässlich ihres neuen Buches auf Lesereise in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Geplant sind unter anderem Auftritte in Köln, Leipzig, Berlin und Zürich. Aktuelle Termine finden sich auf den Webseiten der Veranstalter.
Judith Hermann bleibt auch im Jahr 2026 eine der prägendsten und faszinierendsten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Mit ihrem neuen Buch „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ beweist sie erneut ihren Mut, sich komplexen und schmerzhaften Themen zu widmen. Ihre literarische Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus ist nicht nur ein persönliches Wagnis, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur deutschen Erinnerungskultur. Ihr unverwechselbarer Stil, der das Schweigen zum Sprechen bringt, macht die Lektüre ihrer Werke zu einem nachhaltigen Erlebnis. Die aktuelle Lesereise bietet eine seltene Gelegenheit, diese außergewöhnliche Autorin im direkten Austausch zu erleben und die Diskussionen um ihr Werk zu verfolgen.
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