Joachim Löw, der ehemalige Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, hat sich in einer neuen ZDF-Dokumentation mit dem Titel „Mesut Özil – zu Gast bei Freunden“ über den Rücktritt von Mesut Özil aus der Nationalmannschaft im Jahr 2018 geäußert. Löw gab an, die ausführliche Rücktrittserklärung des Mittelfeldspielers nie vollständig gelesen zu haben, was nun erneut Diskussionen auslöst.
Der Rücktritt von Mesut Özil im Jahr 2018 erfolgte nach der Weltmeisterschaft in Russland, die für die deutsche Nationalmannschaft enttäuschend verlief. Zuvor hatte ein Foto von Özil und seinem Nationalmannschaftskollegen Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan für erhebliche Kontroversen gesorgt. Özil sah sich daraufhin Rassismusvorwürfen und Anfeindungen ausgesetzt, was schließlich in seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft gipfelte. In einer ausführlichen Erklärung warf er dem DFB und den Medien seinerseits rassistische Behandlung vor. Der DFB wies die Vorwürfe zurück. (Lesen Sie auch: Joachim Gauck: Comeback als Bundespräsident? Linnemann)
In der genannten ZDF-Dokumentation, die ab dem 20. März in der Mediathek verfügbar ist und deren erste Folge am 31. März im TV ausgestrahlt wird, äußerte sich Joachim Löw nun erstmals detailliert zu den Ereignissen. Laut Kicker sagte Löw: „Die ganze Presseerklärung und die Gründe habe ich nie gelesen. Weil erstens war mir das zu lang und zweitens war ich in dem Moment enttäuscht, weil ich’s eigentlich nicht von ihm persönlich gehört habe.“ Diese Aussage sorgt nun für Aufsehen und wirft Fragen nach der Kommunikation zwischen dem damaligen Bundestrainer und einem seiner wichtigsten Spieler auf.
Auch der damalige DFB-Manager Oliver Bierhoff kommt in der Dokumentation zu Wort. Er vermutet, dass Özil mit seinem Rücktritt einen klaren Schlussstrich ziehen und die Brücken nach Deutschland abbrechen wollte. Der Journalist Deniz Yücel kritisierte Özil zudem für seine „denkfaule, bequeme Erklärung“ im Umgang mit dem Erdoğan-Foto, wie T-Online berichtet. Özil selbst hat laut ZDF keine Interviewanfragen für die Dokumentation angenommen. (Lesen Sie auch: Caren Miosga & Gauck: Brandrede zur Lage…)
Die Aussagen von Joachim Löw sind insofern von Bedeutung, als sie Einblicke in die damalige Gefühlslage des Bundestrainers geben und die Frage aufwerfen, ob eine rechtzeitige und offene Kommunikation zwischen Löw und Özil den Konflikt hätte entschärfen können. Löw selbst bezeichnete Özil als „einen der besten Nationalspieler, den Deutschland je hatte“. Es bleibt die Frage, wie sich das Verhältnis zwischen den beiden ehemaligen Leistungsträgern in Zukunft entwickeln wird. Die Dokumentation bietet die Möglichkeit, die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und ein umfassenderes Bild der damaligen Situation zu erhalten.
Der Rücktritt von Mesut Özil aus der Nationalmannschaft im Jahr 2018 hallt bis heute nach. Die Kontroverse um das Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, die darauffolgenden Rassismusvorwürfe und Özils harsche Kritik am DFB haben tiefe Spuren hinterlassen. Die nun veröffentlichten Aussagen von Joachim Löw in der ZDF-Dokumentation „Mesut Özil – zu Gast bei Freunden“ werfen erneut ein Schlaglicht auf die damaligen Ereignisse und zeigen, wie komplex und vielschichtig die Thematik ist. (Lesen Sie auch: Битва за битвой: Alle Oscar-Gewinner & Infos…)
Die Dokumentation, die ab dem 20. März in der ZDF-Mediathek abrufbar ist, verspricht, die verschiedenen Perspektiven auf den Fall Özil umfassend darzustellen. Neben Löw und Bierhoff kommen auch andere Weggefährten und Experten zu Wort, die ihre Sicht der Dinge schildern.Fest steht jedoch, dass der Fall Özil ein wichtiger Teil der deutschen Fußballgeschichte ist und weiterhin diskutiert wird.
| Folge | Titel | Sendedatum (ZDF) |
|---|---|---|
| 1 | Mesut Özil – zu Gast bei Freunden | 31. März 2026, 20:15 Uhr |
| 1-3 | Mesut Özil – zu Gast bei Freunden | Ab 20. März 2026 in der ZDF-Mediathek |
Joachim Löw gab in einer ZDF-Dokumentation an, die Rücktrittserklärung von Mesut Özil nicht gelesen zu haben, weil sie ihm zu lang war und er enttäuscht war, die Gründe nicht persönlich von Özil gehört zu haben. Er habe sich dadurch vor den Kopf gestoßen gefühlt. (Lesen Sie auch: Stellan Skarsgård: Vom Charakterkopf zum Oscar-Nominierten)
Der Auslöser war ein Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan kurz vor der WM 2018, das für Kritik sorgte. Özil sah sich daraufhin Rassismusvorwürfen ausgesetzt und warf dem DFB und den Medien rassistische Behandlung vor, was zu seinem Rücktritt führte.
Oliver Bierhoff, der damalige DFB-Manager, vermutet, dass Özil mit seinem Rücktritt einen klaren Schlussstrich ziehen und die Brücken nach Deutschland abbrechen wollte. Er kommt ebenfalls in der ZDF-Dokumentation zu Wort und schildert seine Sicht der Dinge.
Der Journalist Deniz Yücel kritisierte Mesut Özil für seine „denkfaule, bequeme Erklärung“ im Umgang mit dem Erdoğan-Foto. Er warf Özil vor, sich nicht der Frage gestellt zu haben, sondern einen Abwehrreflex gezeigt zu haben. Dies ist Teil der erneuten Kritik an Özil.
Die ZDF-Dokumentation „Mesut Özil – zu Gast bei Freunden“ ist ab dem 20. März in der ZDF-Mediathek verfügbar. Die erste Folge wird am 31. März um 20:15 Uhr im TV auf ZDF ausgestrahlt. Die Doku beleuchtet die Karriere und den Rücktritt von Mesut Özil.
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