Hendrik Wüst – Hendrik Wüst: Ministerpräsident, CDU-Politiker & Familie
Der CDU-Politiker Hendrik Wüst ist seit dem 27. Oktober 2021 der amtierende Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und eine zentrale Figur in der deutschen Politik. Am 11. März 2026 wurde bekannt, dass er und seine Frau Katharina zum zweiten Mal Eltern geworden sind. Dieser Artikel beleuchtet seine politische Laufbahn, seine wichtigsten Positionen und gibt Einblicke in sein Privatleben.
Hendrik Wüst ist ein deutscher Politiker (CDU), der seit Oktober 2021 als Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen amtiert. Der Jurist und langjährige Landtagsabgeordnete gilt als pragmatischer und moderner Konservativer, dessen politische Agenda Themen wie die Transformation der Industrie, Klimaschutz und soziale Sicherheit umfasst. Seine politische Karriere begann früh in der Jungen Union.
Geboren wurde Hendrik Josef Wüst am 19. Juli 1975 in Rhede im Münsterland. Er wuchs als jüngstes von drei Kindern auf; sein Vater war selbstständiger Handelsvertreter, seine Mutter gelernte Metzgerin. Nach dem Abitur 1995 am Euregio-Gymnasium in Bocholt studierte er Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sein erstes juristisches Staatsexamen legte er im Jahr 2000 ab, gefolgt vom zweiten Staatsexamen und der Zulassung als Rechtsanwalt im Jahr 2003.
Seine politische Laufbahn begann früh. Bereits mit 15 Jahren war Hendrik Wüst Mitbegründer des Stadtverbands der Jungen Union (JU) in seiner Heimatstadt Rhede. Von 2000 bis 2006 war er Landesvorsitzender der Jungen Union Nordrhein-Westfalen. Seit 2005 ist er direkt gewähltes Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen für den Wahlkreis Borken I.
Bevor Hendrik Wüst Ministerpräsident wurde, hatte er bereits mehrere wichtige Ämter inne. Von 2006 bis zu seinem Rücktritt im Februar 2010 war er Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen. Nach einigen Jahren außerhalb der Spitzenpolitik, in denen er unter anderem als Geschäftsführer des Zeitungsverlegerverbandes NRW tätig war, kehrte er 2017 in die Landesregierung zurück. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) berief ihn am 30. Juni 2017 zum Minister für Verkehr.
Nachdem Armin Laschet als Kanzlerkandidat der Union zur Bundestagswahl 2021 antrat und ankündigte, nach Berlin zu wechseln, wurde Wüst als sein Nachfolger auserkoren. Am 23. Oktober 2021 wählte ihn der Landesparteitag zum neuen Vorsitzenden der NRW-CDU. Nur vier Tage später, am 27. Oktober 2021, wählte ihn der Landtag zum 12. Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen. Nach der gewonnenen Landtagswahl im Mai 2022 wurde er am 28. Juni 2022 im Amt bestätigt und führt seitdem die erste schwarz-grüne Koalition in NRW.
„Der Schutz unseres Klimas und die Bewahrung der Schöpfung sind die größten Aufgaben unserer Zeit. […] Wir werden den Schutz des Klimas mit Industrie, ihren guten Arbeitsplätzen und sozialer Sicherheit versöhnen.“
– Hendrik Wüst, zitiert im Landtag NRW Magazin
Als Regierungschef des bevölkerungsreichsten Bundeslandes setzt Hendrik Wüst klare Schwerpunkte. Ein zentrales Anliegen ist die Versöhnung von Klimaschutz und Industriepolitik. Nordrhein-Westfalen, als traditionelles Industrieland, soll zu einer der modernsten und klimafreundlichsten Wirtschaftsregionen Europas transformiert werden. Weitere wichtige Themen seiner Agenda sind die Mobilitätswende, die digitale Transformation und die Stärkung der Inneren Sicherheit. Zudem legt er einen besonderen Fokus auf gute Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen. Die Bewältigung von Krisen, wie die Folgen des Ukraine-Krieges, und der Kampf gegen Sozialbetrug in Kommunen sind ebenfalls Teil seiner aktuellen politischen Arbeit.
Aufgrund seiner Position als Ministerpräsident eines großen Bundeslandes und seiner Beliebtheitswerte wurde Hendrik Wüst lange Zeit als potenzieller Kanzlerkandidat der Union für die Bundestagswahl 2025 gehandelt. Im September 2024 erklärte er jedoch überraschend seinen Verzicht auf eine Kandidatur. Stattdessen schlug er vor, den CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz zu unterstützen, was als strategischer und machtbewusster Schritt zur Sicherung der Geschlossenheit der Partei gewertet wurde. Mit dieser Entscheidung hat er den Weg für Merz freigemacht, gleichzeitig aber auch seinen eigenen Machtanspruch innerhalb der CDU untermauert. Viele Beobachter sehen darin einen klugen Schachzug, der ihm zukünftige Optionen offenlässt. Die Debatte um eine mögliche zukünftige Kandidatur bei der nächsten Bundestagswahl bleibt daher bestehen.
Abseits des politischen Parketts ist Hendrik Wüst Familienmensch. Seit 2019 ist er mit der Juristin Katharina Wüst (geb. Starting) verheiratet. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder. Im März 2021 kam ihre erste Tochter Philippa zur Welt. Die Familie wurde am 11. März 2026 erneut vergrößert, als die zweite Tochter, Clementine, geboren wurde. Wüst betont häufig, wie wichtig ihm seine Familie ist und dass seine Kinder seine größte Motivation sind. Die Familie lebt im Düsseldorfer Stadtteil Unterbilk, hat aber weiterhin eine enge Verbindung zu Wüsts Heimatstadt Rhede. Dieses private Glück ist für ihn ein wichtiger Ausgleich zum fordernden politischen Alltag, ähnlich wie es bei anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, wie etwa Marcus Schenkenberg, der Fall ist.
| Zeitraum | Position / Amt |
|---|---|
| 2000 – 2006 | Landesvorsitzender der Jungen Union NRW |
| Seit 2005 | Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen |
| 2006 – 2010 | Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen |
| 2017 – 2021 | Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen |
| Seit 23.10.2021 | Landesvorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen |
| Seit 27.10.2021 | Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen |
Hendrik Wüst, geboren am 19. Juli 1975, ist ein deutscher CDU-Politiker und seit dem 27. Oktober 2021 der amtierende Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Er ist zudem Landesvorsitzender der CDU NRW.
Hendrik Wüst ist Mitglied der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU). Er trat 1992 in die Partei ein und begann seine politische Karriere in der Jungen Union.
Ja, Hendrik Wüst ist seit 2019 mit der Juristin Katharina Wüst verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter, Philippa (geboren 2021) und Clementine (geboren 2026).
Hendrik Wüst wurde am 27. Oktober 2021 erstmals vom Landtag Nordrhein-Westfalen zum Ministerpräsidenten gewählt. Er folgte damit auf Armin Laschet. Nach der Landtagswahl 2022 wurde er am 28. Juni 2022 im Amt bestätigt.
Vor seiner Wahl zum Ministerpräsidenten war Hendrik Wüst von 2017 bis 2021 Minister für Verkehr in Nordrhein-Westfalen. Davor war er unter anderem Generalsekretär der NRW-CDU und Geschäftsführer des Zeitungsverlegerverbandes NRW. Seit 2005 ist er Mitglied des Landtags.
Hendrik Wüst hat sich als pragmatischer und zielstrebiger Politiker etabliert, der das größte deutsche Bundesland durch eine Zeit des Wandels führt. Sein politischer Fokus auf die Verbindung von Ökologie und Ökonomie, gepaart mit einem klaren Bekenntnis zur sozialen Sicherheit, prägt seine Amtszeit. Während er auf eine Kanzlerkandidatur 2025 verzichtet hat, bleibt er eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der CDU und der deutschen Politik. Seine Rolle als zweifacher Familienvater erdet ihn und gibt seiner politischen Arbeit eine persönliche Dimension. Die weitere Entwicklung von Hendrik Wüst wird auf Bundesebene mit großem Interesse verfolgt werden.
Für weitere Informationen besuchen Sie die offizielle Webseite des Ministerpräsidenten von NRW oder sein Profil auf Wikipedia.
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