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Der bekannte österreichische Gesundheitsjournalist und Autor Hademar Bankhofer ist tot. Wie am 26.02.2026 bekannt wurde, verstarb der als „Mister Gesundheit“ bekannte Publizist am Vortag im Alter von 84 Jahren im Kreise seiner Familie. Über Jahrzehnte prägte er mit seinen unzähligen Ratgebern, TV-Auftritten und Kolumnen das Gesundheitsbewusstsein im gesamten deutschsprachigen Raum. Sein Wirken war jedoch nicht unumstritten.
Geboren am 13. Mai 1941 in Klosterneuburg, Niederösterreich, begann Hademar Bankhofer seine akademische Laufbahn an der Universität Wien. Dort studierte er von 1959 bis 1964 Fächer wie Rechtswissenschaften, Publizistik, Psychologie und Philosophie, schloss diese Studien jedoch nicht ab. Seine journalistische Karriere startete er als Reporter bei verschiedenen Zeitungen, wo er bis zum stellvertretenden Chefredakteur aufstieg. Seit 1976 war er als freier Schriftsteller und Autor tätig und fokussierte sich zunehmend auf Gesundheitsthemen, die zu seinem Markenzeichen werden sollten.
Bankhofer verfasste im Laufe seiner Karriere über 70 Bücher, die sich millionenfach verkauften. Titel wie „Hexenschuß & Heiserkeit“ oder „Meine 1000 besten Gesundheitstipps“ machten ihn einem breiten Publikum bekannt. Sein Ansatz war es, komplexe medizinische Sachverhalte einfach und verständlich zu erklären, wobei er oft auf altbewährte Hausmittel und Naturheilkunde setzte. Dies brachte ihm den Beinamen „Gesundheitspapst“ ein und machte ihn zu einem gefragten Experten in den Medien.
Einem Millionenpublikum wurde Hademar Bankhofer vor allem durch seine zahlreichen Fernsehauftritte bekannt. Ab 1985 war er fester Bestandteil der ORF-Sendung „WIR“ und moderierte später eigene Gesundheitsformate. Auch in Deutschland war er ein gern gesehener Gast, beispielsweise im ARD-„Morgenmagazin“ sowie bei Sendern wie n-tv, MDR und RTL. Mit Formaten wie „einfach Bankhofer“ oder „Gottes Apotheke“ erreichte er eine große Zuschauerschaft. Seine Fähigkeit, Gesundheitstipps auf eine unterhaltsame und zugängliche Weise zu präsentieren, war der Schlüssel zu seinem langanhaltenden Erfolg im Fernsehen.
Die Karriere von Hademar Bankhofer war jedoch nicht ohne Schattenseiten. Im Jahr 2008 wurden schwere Vorwürfe der Schleichwerbung laut. Ihm wurde vorgeworfen, in seinen Sendungen gezielt Produkte von Pharmaunternehmen beworben zu haben, ohne dies als Werbung zu kennzeichnen. Insbesondere ein Beratervertrag mit der Klosterfrau Healthcare Group stand im Zentrum der Kritik. In der Folge beendeten große Sender wie der WDR die Zusammenarbeit mit ihm.
Bankhofer selbst bestritt die Vorwürfe stets. Die Affäre beschädigte jedoch nachhaltig seine Glaubwürdigkeit und führte zu einer kritischen Auseinandersetzung mit seinem journalistischen Ethos. Auch die zuständige Medienaufsicht rügte später einen Sender wegen Schleichwerbung in einer Bankhofer-Sendung. Trotz der Kontroverse blieb er weiterhin als Autor und in kleineren TV-Formaten aktiv. Für viele Menschen ist eine klare Trennung zwischen redaktionellen Inhalten und Werbung wichtig, ähnlich wie bei der Debatte um das Heizungsgesetz und dessen richterliche Prüfung, wo Transparenz eine entscheidende Rolle spielt.
Abseits der öffentlichen Kontroversen war Hademar Bankhofer ein Familienmensch. Seit 1968 war er mit seiner Frau Liselotte „Lizzy“ verheiratet. Aus der Ehe ging Sohn Hademar „Hadschi“ Bankhofer jun. hervor, der in Österreich ebenfalls als Moderator und Journalist bekannt ist. Die Familie, zu der auch vier Enkelkinder gehören, war sein großer Rückhalt. Sein Sohn Hadschi bestätigte den Tod seines Vaters und beschrieb, dass er „friedlich lächelnd“ an Altersschwäche gestorben sei.
Hademar Bankhofer hat das Gesundheitsbewusstsein in der DACH-Region über ein halbes Jahrhundert maßgeblich mitgeprägt. Er brachte Themen wie Naturheilkunde und Hausmittel in den Mainstream und motivierte Millionen Menschen, sich aktiv mit ihrem Wohlbefinden auseinanderzusetzen. Sein Ansatz, auf einfache und natürliche Wege zur Gesunderhaltung zu setzen, findet sich auch heute noch in vielen Ratgebern. Themen wie das Anbauen von Kartoffeln im Pflanzsack zeigen ein wachsendes Interesse an natürlichen und einfachen Lösungen im Alltag.
Trotz der berechtigten Kritik an seiner mangelnden Trennung von Journalismus und Werbung bleibt sein Lebenswerk beachtlich. Er hinterlässt ein umfangreiches publizistisches Erbe, das auch zukünftig in vielen Haushalten als Nachschlagewerk für Alltagsbeschwerden dienen wird. Sein Wunsch war es, das alte Wissen der Naturmedizin vor dem Vergessen zu bewahren – ein Ziel, das er zweifellos erreicht hat. Ein externer Nachruf ist bei der Kleinen Zeitung zu finden.
Mit Hademar Bankhofer verliert die Medienlandschaft eine prägende Figur der Gesundheitsaufklärung. Er verstand es meisterhaft, komplexe Themen einem breiten Publikum nahezubringen und Naturheilkunde populär zu machen. Auch wenn die Kontroversen um Schleichwerbung einen Schatten auf sein Lebenswerk werfen, bleibt sein Einfluss auf das Gesundheitsbewusstsein von Generationen unbestritten. Sein Tod markiert das Ende einer Ära für den Gesundheitsjournalismus im deutschsprachigen Raum.
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