Die Gürtelrose-Impfung wird in Deutschland für Risikogruppen bereits ab 18 Jahren von den Krankenkassen übernommen. Diese Neuerung, die am Freitag in Kraft trat, betrifft Menschen mit einem erhöhten Risiko für die Erkrankung, wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschloss. Bisher wurde die Impfung standardmäßig erst ab 60 Jahren empfohlen.
Gürtelrose ist eine Viruserkrankung, die durch die Reaktivierung von Varizella-Zoster-Viren verursacht wird. Diese Viren sind auch für Windpocken verantwortlich. Nach einer durchgemachten Windpockenerkrankung verbleiben die Viren lebenslang im Körper und können bei einer Schwächung des Immunsystems reaktiviert werden, was zu Gürtelrose führt. Typisch für Gürtelrose ist ein schmerzhafter Hautausschlag, der meist in einem bestimmten Bereich des Körpers auftritt. Komplikationen können über Monate oder Jahre anhaltende Nervenschmerzen, Beeinträchtigungen des Seh- oder Hörvermögens sowie Gesichtslähmungen sein. (Lesen Sie auch: Ex Libris vor Übernahme: Was bedeutet)
Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom Freitag bedeutet, dass die Gürtelrose-Impfung nun auch für jüngere Menschen mit bestimmten Risikofaktoren eine Kassenleistung ist. Spektrum der Wissenschaft berichtet, dass ein erhöhtes Risiko bei schwer ausgeprägten chronischen Grunderkrankungen wie Diabetes, Niereninsuffizienz, Arthritis, entzündlichen Darmerkrankungen, Asthma oder der Lungenerkrankung COPD sowie bei Immunschwäche besteht. Die Impfung soll zweimal im Abstand von mindestens zwei und maximal sechs Monaten erfolgen, wobei ein Totimpfstoff verwendet wird.
Die Erweiterung der Impfempfehlung auf jüngere Risikogruppen ist ein wichtiger Schritt, um die Gesundheit dieser Menschen besser zu schützen. Chronische Erkrankungen und Immunschwächen können das Risiko für eine Gürtelrose-Erkrankung deutlich erhöhen. Durch die frühzeitige Impfung soll das Auftreten der Erkrankung und ihrer potenziellen Komplikationen verhindert werden. (Lesen Sie auch: Ski Alpin Lindsey Vonn: Karriere-Ende nach Olympia-Sturz?)
Die Entscheidung des G-BA ist ein Signal für eine präventive Gesundheitspolitik. Indem Risikogruppen bereits in jungen Jahren geimpft werden, können nicht nur individuelle Krankheitsverläufe gemildert, sondern auch langfristig Kosten für das Gesundheitssystem gesenkt werden. Es ist zu erwarten, dass die Nachfrage nach der Impfung in den entsprechenden Altersgruppen steigen wird. Ärzte und Apotheker spielen eine entscheidende Rolle bei der Information und Beratung der Patienten.
Die Impfung gegen Gürtelrose wird mit einem Totimpfstoff durchgeführt, der zweimal im Abstand von einigen Monaten verabreicht wird. Das Paul-Ehrlich-Institut bietet detaillierte Informationen zur Impfung und beantwortet häufig gestellte Fragen. dass die Impfung keine Garantie dafür ist, dass man niemals an Gürtelrose erkrankt, aber sie kann das Risiko deutlich reduzieren und den Verlauf der Erkrankung mildern. (Lesen Sie auch: Maxim Naumov ehrt verstorbene Eltern bei Olympia-Debüt)
Apotheken spielen eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der neuen Impfempfehlung. Sie sind oft die erste Anlaufstelle für Patienten, die Fragen zur Impfung haben. Apotheker können über die Risiken und Vorteile der Impfung aufklären und bei der Entscheidung für oder gegen die Impfung helfen. Darüber hinaus können sie die Impfung selbst durchführen, sofern sie über die entsprechenden Qualifikationen verfügen. Die Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ) berichtete ausführlich über den G-BA-Beschluss.
Die Ausweitung der Gürtelrose-Impfung auf jüngere Risikogruppen ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Deutschland. Es bleibt zu hoffen, dass diese Maßnahme dazu beiträgt, die Zahl der Gürtelrose-Erkrankungen und ihrer Komplikationen zu reduzieren. Zukünftig könnten weitere Anpassungen der Impfempfehlungen erfolgen, um den Schutz der Bevölkerung vor Infektionskrankheiten weiter zu verbessern. (Lesen Sie auch: Valentinstag 2026: Ursprung, Bräuche & clevere Geschenkideen)
Die Standardimpfung gegen Gürtelrose wird allen Menschen ab 60 Jahren empfohlen. Zusätzlich wird die Impfung bereits ab 18 Jahren für Personen mit einem erhöhten Risiko aufgrund von chronischen Erkrankungen oder Immunschwäche empfohlen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um Ihr individuelles Risiko zu besprechen.
Die Impfung gegen Gürtelrose erfolgt in der Regel zweimalig. Zwischen den beiden Impfungen sollte ein Abstand von mindestens zwei und maximal sechs Monaten liegen. Diese zweimalige Impfung bietet einen guten Schutz vor der Erkrankung und ihren möglichen Komplikationen.
Wie bei jeder Impfung kann es auch bei der Gürtelrose-Impfung zu Nebenwirkungen kommen. Häufig sind dies lokale Reaktionen an der Impfstelle, wie Rötung, Schwellung oder Schmerzen. Auch allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder leichtes Fieber sind möglich, klingen aber meist schnell wieder ab.
Ja, die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Gürtelrose-Impfung, wenn sie als Standardimpfung für Personen ab 60 Jahren oder aufgrund eines erhöhten Risikos bereits ab 18 Jahren empfohlen wird. Klären Sie die Kostenübernahme am besten vorab mit Ihrer Krankenkasse.
Die Impfung bietet einen guten Schutz vor Gürtelrose, aber sie ist nicht hundertprozentig wirksam. Es ist also möglich, trotz Impfung an Gürtelrose zu erkranken. In der Regel verläuft die Erkrankung bei geimpften Personen jedoch milder und Komplikationen treten seltener auf.
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