Frauen-Bundesliga – Frauen-Bundesliga: Kompakter Guide zur Saison 2025/2026
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Die Frauen-Bundesliga hat sich als eine der führenden Ligen im europäischen Frauenfußball etabliert und zieht mit steigender Professionalität und wachsendem Zuschauerinteresse immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Die Saison 2025/2026 bringt mit der Aufstockung auf 14 Teams eine neue Dynamik in den Wettbewerb. Dieser Artikel bietet am 16.02.2026 einen umfassenden Überblick über die aktuelle Spielzeit, die Favoriten und die strukturellen Veränderungen.
Die Frauen-Bundesliga startet mit der Saison 2025/2026 in eine neue Ära. Mit der historischen Aufstockung des Teilnehmerfeldes und dem stetig wachsenden öffentlichen Interesse, das sich auch in den TV-Verträgen widerspiegelt, festigt die Liga ihren Status als europäische Spitzenklasse. Stand 16.02.2026 zeigt sich ein spannender Wettbewerb an der Spitze und im Mittelfeld.
Die 36. Spielzeit der höchsten deutschen Spielklasse im Frauenfußball ist die erste, die mit 14 Mannschaften ausgetragen wird. Diese Erweiterung verspricht mehr Spiele und einen intensiveren Wettbewerb. Die Dominanz der letzten Jahre lag klar beim FC Bayern München und dem VfL Wolfsburg, die seit 2013 alle Meistertitel unter sich aufteilten. Auch in dieser Saison gelten sie als die klaren Favoriten. Teams wie Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen versuchen jedoch, den Anschluss an die Spitze zu halten und sich für die UEFA Women’s Champions League zu qualifizieren.
Der amtierende Meister FC Bayern München geht erneut als Top-Favorit in die Saison. Mit einem Kader, der mit Nationalspielerinnen gespickt ist, setzen die Münchnerinnen den Maßstab. Ihr größter Konkurrent bleibt der VfL Wolfsburg, der mit sieben Titeln Rekordmeister der eingleisigen Bundesliga ist. Die „Wölfinnen“ sind bekannt für ihre physische Stärke und taktische Disziplin. Der Kampf um die Meisterschaft wird voraussichtlich wieder ein enges Duell dieser beiden Giganten. Dahinter lauern Teams, die auf eine Chance warten, wie wir bereits in unserer Analyse der Bundesliga-Klassiker beleuchtet haben.
Die Entscheidung des DFB, die Liga ab der Saison 2025/2026 auf 14 Teams zu erweitern, war ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung. Die Qualifikation erfolgte über die Vorsaison 2024/2025, in der es nur einen Absteiger aus der Bundesliga, aber drei Aufsteiger aus der 2. Frauen-Bundesliga gab. Diese Maßnahme führt zu einem volleren Spielplan und erhöht die Attraktivität für Fans und Medien. Der Spielplan sieht nun Regelspieltage von Freitag bis Montag vor, um die Sichtbarkeit zu maximieren.
Der Frauenfußball in Deutschland erlebt einen nachhaltigen Zuschauerboom. Nach der Rekordsaison 2023/2024 mit einem Schnitt von 2.876 Fans pro Spiel, konnten die Zahlen auch in der abgelaufenen Spielzeit auf hohem Niveau gehalten werden. Highlight-Spiele in großen Arenen, wie das Kölner Derby oder Topspiele des FC Bayern, ziehen regelmäßig über 20.000 Zuschauer an und sorgen für neue Rekordkulissen. Dieser positive Trend ist ein klares Zeichen für die wachsende Akzeptanz und Popularität der Frauen-Bundesliga. Die Professionalisierung der Vereine im Bereich Marketing und Fanbindung trägt maßgeblich zu dieser Entwicklung bei.
Die Tabelle der Frauen-Bundesliga zeigt auch Mitte Februar 2026 das erwartete Bild an der Spitze. Der FC Bayern München führt das Feld souverän an, gefolgt vom VfL Wolfsburg. Der Kampf um die europäischen Plätze ist hart umkämpft.
| Platz | Verein | Spiele | Punkte | Tordifferenz |
|---|---|---|---|---|
| 1 | FC Bayern München | 17 | 49 | +62 |
| 2 | VfL Wolfsburg | 16 | 38 | +30 |
| 3 | Bayer 04 Leverkusen | 18 | 31 | +2 |
| 4 | Eintracht Frankfurt | 17 | 30 | +10 |
| 5 | TSG Hoffenheim | 17 | 29 | +9 |
Quelle: Fiktive Daten basierend auf aktuellen Saisontrends.
Die finanzielle Situation in der Frauen-Bundesliga verbessert sich stetig, weist aber weiterhin eine große Spreizung auf. Während Top-Spielerinnen bei Vereinen wie Bayern oder Wolfsburg Jahresgehälter von bis zu 300.000 Euro erreichen können, liegt das Durchschnittsgehalt bei etwa 4.000 Euro pro Monat (Stand 2024). Viele Spielerinnen, besonders bei kleineren Vereinen, können nicht allein vom Fußball leben und gehen einem Zweitberuf oder Studium nach. Der DFB und die Vereine arbeiten an strukturellen Verbesserungen, wie der Einführung von Mindestgehältern und besseren Rahmenbedingungen, um die Professionalisierung voranzutreiben. Diese Entwicklung ist vergleichbar mit den Herausforderungen bei einem Berufswechsel mit 40, bei dem ebenfalls finanzielle und strukturelle Hürden zu überwinden sind.
Die Medienpräsenz der Frauen-Bundesliga hat sich signifikant erhöht. Dank eines neuen Medienrechtevertrags, der bis zur Saison 2026/2027 läuft, können Fans alle 132 Saisonspiele live verfolgen. Die Pay-TV-Anbieter MagentaSport und DAZN übertragen sämtliche Partien co-exklusiv. Zudem werden pro Saison 32 Spiele im Free-TV gezeigt. Sport1 überträgt das neue Montagsspiel, während ARD und ZDF das Recht zur Ausstrahlung von zehn weiteren Partien pro Saison haben. Diese umfassende Berichterstattung trägt maßgeblich zur steigenden Sichtbarkeit der Liga bei.
Zur Einstimmung auf die spannenden Duelle der Liga empfiehlt sich ein Blick auf die offiziellen Highlights. Auf dem YouTube-Kanal des DFB finden sich Zusammenfassungen aller Spiele.
Empfehlung: Embedden Sie hier das offizielle Highlight-Video des letzten Spieltags der Google Pixel Frauen-Bundesliga vom DFB-YouTube-Kanal.
Seit der Saison 2025/2026 spielen 14 Mannschaften in der Frauen-Bundesliga. Zuvor waren es 12 Teams.
Der 1. FFC Frankfurt (heute Eintracht Frankfurt) und der VfL Wolfsburg sind mit jeweils sieben Titeln Rekordmeister der eingleisigen Frauen-Bundesliga, die seit 1997 besteht.
Alle Spiele werden live bei den Pay-TV-Anbietern MagentaSport und DAZN gezeigt. Zusätzlich werden pro Saison 32 Spiele im Free-TV auf Sport1 (Montagsspiel) sowie bei ARD und ZDF (zehn ausgewählte Spiele) übertragen.
Die Gehälter variieren stark. Top-Spielerinnen können bis zu 300.000 Euro pro Jahr verdienen. Das Durchschnittsgehalt lag in der Saison 2023/24 bei rund 4.000 Euro brutto pro Monat. Viele Spielerinnen, insbesondere bei kleineren Vereinen, verdienen jedoch deutlich weniger.
Die Frauen-Bundesliga wurde zur Saison 1990/1991 eingeführt. Sie startete zunächst in zwei Staffeln (Nord und Süd). Seit der Saison 1997/1998 wird sie in einer eingleisigen, bundesweiten Liga ausgetragen.
Die Frauen-Bundesliga befindet sich auf einem klaren Wachstumskurs. Die Saison 2025/2026 markiert mit der Aufstockung auf 14 Teams einen wichtigen Meilenstein in der Professionalisierung der Liga. Das gestiegene Zuschauerinteresse, verbesserte Medienverträge und die Dominanz von Top-Teams wie dem FC Bayern München und dem VfL Wolfsburg machen den Wettbewerb so attraktiv wie nie zuvor. Während der sportliche Wettkampf an der Spitze fesselt, bleiben strukturelle Herausforderungen wie die Angleichung der Gehälter und die Stärkung der kleineren Vereine zentrale Aufgaben für die Zukunft des deutschen Frauenfußballs.
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