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El Nino: „Super El Niño“ im Anmarsch: Was bedeutet

Ein möglicherweise starker El Niño steht bevor und könnte das Wettergeschehen weltweit beeinflussen. US-Klimaforscher haben eine „El Niño Watch“ herausgegeben, was bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des Wetterphänomens in den kommenden Monaten steigt. Was bedeutet das konkret für Deutschland und die Welt?

Symbolbild: El Nino (Bild: Picsum)

Was ist El Niño? Hintergrundinformationen

El Niño ist ein natürliches Klimaphänomen, das unregelmäßig alle zwei bis sieben Jahre auftritt. Dabei erwärmt sich das Oberflächenwasser des Pazifiks entlang des Äquators অস্বাভাবিক stark. Diese Erwärmung hat Auswirkungen auf die globalen Wettermuster. Der Name El Niño stammt von peruanischen Fischern, die das Phänomen nach dem Christkind benannten, da es oft um die Weihnachtszeit auftrat. Eine ausführliche Erklärung des Phänomens bietet die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA).

Im Gegensatz zu El Niño steht La Niña, bei dem sich das Pazifikwasser abkühlt. Beide Phänomene sind Teil der sogenannten El Niño-Southern Oscillation (ENSO), einem natürlichen Zyklus im Klimasystem. (Lesen Sie auch: Tagliamento: Der letzte Wildfluss der Alpen im…)

Aktuelle Entwicklung: „El Niño Watch“ ausgerufen

Anfang März 2026 gaben Wissenschaftler der NOAA eine „El Niño Watch“ heraus. Demnach besteht eine Wahrscheinlichkeit von 62 Prozent, dass sich El Niño-Bedingungen zwischen Juni und August entwickeln. Bis Oktober steigt die Wahrscheinlichkeit sogar auf 83 Prozent, berichtet The Mercury News. Dies hat Spekulationen über einen möglichen „Super El Niño“ oder „Godzilla El Niño“ ausgelöst.

Jan Null, ein erfahrener Meteorologe von Golden Gate Weather Services, erklärt, dass El Niño eine Erwärmung des Meerwassers im tropischen Pazifik ist, die alle drei bis sieben Jahre auftritt. Bei La Niña sind die Meerwasser in derselben Region kälter als normal.

Mögliche Auswirkungen eines starken El Niño

Die Auswirkungen von El Niño sind vielfältig und regional unterschiedlich. Einige der möglichen Folgen sind: (Lesen Sie auch: Wetter Wiesbaden: Biowetter in: Welche Auswirkungen hat)

  • Veränderte Niederschlagsmuster: In einigen Regionen kann es zu stärkeren Regenfällen und Überschwemmungen kommen, während andere Dürren erleben.
  • Temperaturerhöhungen: Global gesehen kann El Niño zu höheren Durchschnittstemperaturen führen.
  • Auswirkungen auf die Fischerei: Die veränderten Wassertemperaturen können Fischbestände beeinträchtigen.
  • Zunahme extremer Wetterereignisse: Einige Studien deuten darauf hin, dass El Niño die Wahrscheinlichkeit von Hitzewellen, Stürmen und anderen extremen Wetterereignissen erhöhen kann.

Für Kalifornien bedeutet ein kommender El Niño laut Paul Rogers vom Mercury News möglicherweise mehr Regen. Andere Regionen könnten unter Dürren leiden, wie es Bring Me The News für Minnesota im Winter 2026/27 prognostiziert.

Ausblick: Wie geht es weiter?

Es ist noch zu früh, um genaue Vorhersagen über die Stärke und die konkreten Auswirkungen des kommenden El Niño zu treffen. Die Wissenschaftler werden die Entwicklung der Wassertemperaturen im Pazifik genau beobachten und ihre Modelle entsprechend anpassen.

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) wird die Entwicklung von El Niño ebenfalls genau beobachten und regelmäßig aktualisierte Informationen bereitstellen. Die WMO spielt eine zentrale Rolle bei der Sammlung und Verbreitung von Klimadaten. (Lesen Sie auch: Katrin Iskam bei WDR 4: Vom Garten-Geheimtipp…)

Symbolbild: El Nino (Bild: Picsum)
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FAQ zu El Niño

Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von El Niño
Zeitraum Wahrscheinlichkeit
Juni – August 2026 62%
Oktober 2026 83%

Quelle: The Mercury News, 27. März 2026

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

Symbolbild: El Nino (Bild: Picsum)
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