Deutscher Handballbund – Deutscher Handballbund: Alles zu DHB, Team & Zielen 2026
Der Deutsche Handballbund (DHB) ist, Stand 22.05.2026, der größte Handball-Dachverband der Welt und eine zentrale Säule des deutschen Sports. Mit seiner Gründung am 1. Oktober 1949 in Mülheim an der Ruhr begann eine Erfolgsgeschichte, die den Handball in Deutschland tief verankert hat. Der Verband mit Sitz in Dortmund ist für die Organisation des Spielbetriebs, die Förderung des Nachwuchses und die Betreuung der Nationalmannschaften verantwortlich.
Als Dachverband vereint der Deutsche Handballbund 18 Landesverbände sowie die Ligaverbände der Männer und Frauen. Mit über 736.000 Mitgliedern in rund 4.000 Vereinen prägt der DHB die Sportlandschaft nachhaltig. Seine Hauptaufgaben umfassen die Organisation nationaler Wettbewerbe wie die Deutsche Meisterschaft und den DHB-Pokal sowie die Umsetzung internationaler Regelwerke der IHF.
Die offizielle Gründung des Deutschen Handballbundes fand am 1. Oktober 1949 in der Stadthalle von Mülheim an der Ruhr statt. 46 Delegierte legten damals den Grundstein für eine Organisation, die den Handballsport in Deutschland professionalisieren und fördern sollte. Erster Präsident wurde der spätere NOK-Präsident Willi Daume. Vorgängerorganisation war der 1947 ins Leben gerufene „Deutsche Arbeitsausschuß für Handball“ (DAH). Bereits 1950 trat der frisch gegründete DHB der Internationalen Handballföderation (IHF) bei, was den Weg für internationale Erfolge ebnete.
Ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte war der Wechsel vom Feldhandball zum dynamischeren Hallenhandball, der in den 1960er Jahren vollzogen wurde. Die olympische Premiere des Hallenhandballs 1972 in München sorgte für einen enormen Popularitätsschub in ganz Deutschland. Auch die deutsche Wiedervereinigung 1990 hatte großen Einfluss, als die Ligen aus Ost und West integriert wurden und den deutschen Handball weiter stärkten.
Der Deutsche Handballbund ist als eingetragener, gemeinnütziger Verein organisiert. Die Verbandsstruktur ist föderal aufgebaut und besteht aus mehreren Organen, die für einen reibungslosen Ablauf sorgen. An der Spitze stehen das Präsidium und der Vorstand, die die strategische und operative Führung innehaben.
Das Präsidium, unter der Leitung von Präsident Andreas Michelmann, fungiert als Aufsichtsrat. Michelmann ist seit 2015 im Amt und wurde zuletzt im November 2025 mit großer Mehrheit wiedergewählt. Das Präsidium besteht aus insgesamt elf Mitgliedern, darunter Vertreter der Landes- und Ligaverbände. Der geschäftsführende Vorstand wird vom Vorstandsvorsitzenden Mark Schober geleitet. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Ingo Meckes (Sport), Dr. Klaus Berding (Finanzen & Recht), Thomas Zimmermann (Marketing & Kommunikation) und Martin Goepfert (Mitglieder).
Die Basis des Deutschen Handballbundes bilden die 18 Landesverbände, die den Spielbetrieb auf regionaler Ebene organisieren. Dazu kommen die beiden Ligaverbände: die Handball-Bundesliga (HBL) für die Männer und die Handball Bundesliga Frauen (HBF). Diese sind für die Durchführung der höchsten deutschen Spielklassen verantwortlich und arbeiten eng mit dem DHB zusammen.
Ein zentraler Aufgabenbereich des Deutschen Handballbundes ist die Betreuung der Nationalmannschaften der Männer und Frauen sowie der zahlreichen Jugend- und Junioren-Auswahlteams. Diese repräsentieren Deutschland bei internationalen Turnieren wie Welt- und Europameisterschaften sowie den Olympischen Spielen.
Die Männer-Nationalmannschaft, oft als „Bad Boys“ bezeichnet, gehört zur Weltspitze. Unter der Leitung von Bundestrainer Alfred Gislason, dessen Vertrag kürzlich bis zu den Olympischen Spielen 2028 verlängert wurde, feierte das Team zuletzt Erfolge wie die Silbermedaillen bei Olympia 2024 und der EM 2026. Zu den größten Triumphen der Geschichte zählen die Weltmeistertitel 1978 und 2007 im eigenen Land sowie die Europameistertitel 2004 und 2016. Bekannte Spieler im aktuellen Kader sind unter anderem Andreas Wolff und Juri Knorr.
Auch die Frauen-Nationalmannschaft unter Bundestrainer Markus Gaugisch ist international erfolgreich. Der größte Erfolg war der Gewinn der Weltmeisterschaft 1993. Zudem errang das Team WM-Bronze in den Jahren 1965, 1997 und 2007 sowie Silber bei der Heim-WM 2025. Bei Europameisterschaften war der zweite Platz 1994 der bisher größte Erfolg. Die Förderung des Frauenhandballs ist ein erklärtes Ziel des Verbandes.
Der Deutsche Handballbund blickt optimistisch in die Zukunft und hat sich im Rahmen der „Perspektive 2030“ ambitionierte Ziele gesetzt. Diese Strategie, die unter dem Motto „Jahrzehnt des Handballs“ läuft, zielt darauf ab, die Relevanz der Sportart weiter zu steigern, neue Mitglieder zu gewinnen und sportliche Erfolge zu sichern. Ein besonderer Fokus liegt auf der Digitalisierung, der Förderung von Frauen im Sport und der Prävention von Gewalt („Safe Sport“).
Eine aktuelle und wichtige Personalie ist die Vertragsverlängerung mit Bundestrainer Alfred Gislason bis 2028, die am 22. Mai 2026 bekannt gegeben wurde. Diese Entscheidung sorgt für Kontinuität auf dem Weg zur Heim-Weltmeisterschaft 2027 und den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles. Zudem verzeichnet der DHB einen positiven Mitgliedertrend und konnte zuletzt den höchsten Stand seit zehn Jahren vermelden, was die wachsende Popularität des Sports unterstreicht. Dieses Wachstum stellt den Verband aber auch vor Herausforderungen, beispielsweise bei der Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern und der Modernisierung der Infrastruktur, wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) anmerkt. Weitere Informationen zur Sportförderung bietet die offizielle Seite des DOSB.
Neben der Betreuung der Nationalteams ist die Organisation der nationalen Wettbewerbe eine Kernaufgabe des Deutschen Handballbundes. Diese Ligen und Pokalwettbewerbe bilden das Herzstück des deutschen Handballs und ziehen wöchentlich tausende Fans in die Hallen. Die Handball-Bundesliga der Männer gilt als eine der stärksten Ligen der Welt. Für Spieler wie Leon Goretzka, der zwar im Fußball aktiv ist, aber die Professionalität im Teamsport schätzt, bieten solche Strukturen ein Vorbild.
| Wettbewerb | Geschlecht | Beschreibung |
|---|---|---|
| Handball-Bundesliga (HBL) | Männer | Höchste deutsche Spielklasse, gilt als eine der stärksten Ligen der Welt. |
| Handball Bundesliga Frauen (HBF) | Frauen | Höchste deutsche Spielklasse im Frauenhandball. |
| DHB-Pokal | Männer & Frauen | Jährlicher Pokalwettbewerb, dessen Finale (REWE Final4) ein Saisonhöhepunkt ist. |
| DHB-Supercup | Männer | Saisoneröffnungsspiel zwischen dem Deutschen Meister und dem DHB-Pokalsieger. |
| A-Jugend-Bundesliga | Männlich | Höchste Spielklasse für den männlichen Nachwuchs zur Talentförderung. |
Der Deutsche Handballbund (DHB) ist mehr als nur ein Sportverband; er ist eine Institution, die den Handball in Deutschland lebt und gestaltet. Mit einer soliden Struktur, engagierten Mitgliedern und klaren Zielen für die Zukunft ist der DHB gut aufgestellt, um die Erfolgsgeschichte des deutschen Handballs fortzuschreiben und die Begeisterung für diesen dynamischen Sport weiter zu fördern.
Der Deutsche Handballbund, kurz DHB, ist der offizielle Dachverband für den Handballsport in Deutschland. Er wurde 1949 gegründet und ist mit über 736.000 Mitgliedern der größte Handballverband der Welt. Sein Sitz ist in Dortmund.
Der aktuelle Präsident des Deutschen Handballbundes ist Andreas Michelmann. Er bekleidet dieses Amt seit dem Jahr 2015.
Der Bundestrainer der Männer-Nationalmannschaft ist Alfred Gislason. Der Isländer ist seit Februar 2020 im Amt und sein Vertrag wurde am 22. Mai 2026 vorzeitig bis zu den Olympischen Spielen 2028 verlängert.
Zu den größten Erfolgen zählen drei Weltmeistertitel (1938, 1978, 2007), zwei Europameistertitel (2004, 2016) und eine olympische Goldmedaille auf dem Feld (1936). In jüngerer Zeit gewann das Team Silber bei Olympia 2024 und der EM 2026.
Laut offiziellen Angaben aus dem Jahr 2023 hat der Deutsche Handballbund über 736.736 Mitglieder. Diese sind in rund 4.000 Vereinen organisiert. Damit ist er der größte Handballverband weltweit.
Weitere Informationen und offizielle Meldungen finden Sie auf der offiziellen Webseite des Deutschen Handballbundes.
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