Der Aktionär – Der Aktionär: Analyse von Deutschlands Börsenmagazin
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Der Aktionär ist ein wöchentlich erscheinendes deutsches Börsenmagazin, das von der Börsenmedien AG herausgegeben wird. Es richtet sich an Privatanleger und professionelle Investoren und bietet Analysen, Nachrichten und konkrete Anlageempfehlungen zu Aktien, Fonds und weiteren Finanzprodukten. Die Publikation gilt als Pflichtblatt an allen deutschen Börsen.
Der Aktionär bietet seinen Lesern am 23.03.2026 eine breite Palette an Informationen für die Geldanlage. Das Magazin hat sich seit seiner Gründung 1996 zu einer festen Größe im deutschen Medienmarkt für Finanzinformationen entwickelt. Es versorgt sowohl Einsteiger als auch erfahrene Börsianer mit wöchentlichen Analysen und Empfehlungen.
Die Wurzeln des Magazins reichen bis ins Jahr 1994 zurück, als es unter dem Namen „Bulle und Bär“ gegründet wurde. Zwei Jahre später, 1996, erfolgte die Umbenennung in Der Aktionär. Gründer und bis heute Herausgeber ist der Kulmbacher Unternehmer Bernd Förtsch, der 1989 die Börsenmedien AG ins Leben rief. Zunächst monatlich erscheinend, wurde die Publikationsfrequenz im Jahr 2000 auf einen wöchentlichen Rhythmus umgestellt, um der Schnelllebigkeit der Finanzmärkte besser gerecht zu werden.
Die Börsenmedien AG hat ihr Portfolio stetig erweitert. Ein bedeutender Schritt war die Übernahme der Finanzen Verlag GmbH im Jahr 2021, wodurch Titel wie BÖRSE ONLINE und €uro am Sonntag in das Verlagshaus integriert wurden. Dies festigte die Position als eines der führenden Medienhäuser für Privatanleger im deutschsprachigen Raum.
Das Angebot von Der Aktionär geht weit über das gedruckte Heft hinaus und umfasst eine Vielzahl digitaler Kanäle und Dienstleistungen. Dieses multimediale Konzept soll Anlegern einen umfassenden Zugang zu Börseninformationen ermöglichen.
Das wöchentlich erscheinende Magazin bildet das Kerngeschäft. Es analysiert Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate und weitere Anlageklassen. Feste Bestandteile sind das Musterdepot, Chart-Checks und konkrete Handlungsempfehlungen. Das Magazin ist auch als E-Paper verfügbar und kann über die App oder den Web-Browser gelesen werden. Abonnenten erhalten die digitale Ausgabe bereits am Mittwochabend nach Redaktionsschluss.
Die Website deraktionaer.de dient als zentrale Anlaufstelle für tagesaktuelle Nachrichten, Marktberichte und Analysen. Nutzer können hier auf Echtzeitkurse, Watchlists und Expertenmeinungen zugreifen. Die kostenlose App für iOS und Android bündelt diese Inhalte und bietet zusätzliche Funktionen wie Push-Benachrichtigungen zu wichtigen Ereignissen und personalisierte Newsfeeds.
Unter dem Namen Der Aktionär TV betreibt das Unternehmen einen eigenen Internet-Fernsehsender, der aus dem früheren Deutschen Anleger Fernsehen (DAF) hervorging. Der Sender, eine hundertprozentige Tochter der Börsenmedien AG, produziert täglich Sendungen, Markt-Updates und Interviews mit Finanzexperten, die über die Website und andere Plattformen gestreamt werden.
Für Anleger mit spezifischen Interessen bietet die Börsenmedien AG eine Reihe von kostenpflichtigen Börsenbriefen an. Dazu gehören beispielsweise der „maydornreport“ mit Fokus auf Technologiewerte oder „Goldfolio“ für Edelmetall- und Minenaktien. Dienste wie „DER AKTIONÄR+“ bieten exklusive Artikel und tiefgehendere Analysen gegen eine monatliche Gebühr.
Die Redaktion von Der Aktionär verfolgt keinen einheitlichen Anlagestil, sondern stellt verschiedene Strategien vor, um unterschiedlichen Anlegertypen gerecht zu werden. Ein zentrales Element sind die Musterdepots, wie das „AKTIONÄR Depot“, das reale Transaktionen abbildet und für Abonnenten einsehbar ist.
Zu den vorgestellten Strategien gehören unter anderem:
Der inhaltliche Schwerpunkt liegt klar auf Einzelaktien, insbesondere aus dem deutschen und amerikanischen Markt. Zunehmend werden aber auch Themen wie Kryptowährungen und nachhaltige Geldanlagen behandelt. Die Analysen umfassen sowohl fundamentale Kennzahlen als auch charttechnische Betrachtungen. Für spekulativere Anleger gibt es zudem Informationen zu Hebelprodukten und Optionsscheinen, wie sie im Börsendienst „momentum mover“ behandelt werden. Passend dazu könnten Anleger auch die Entwicklung des Goldpreises im Auge behalten, der oft als sicherer Hafen in volatilen Zeiten gilt.
Die Leserschaft von Der Aktionär ist klar definiert. Laut Mediadaten sind die typischen Leser überwiegend männlich (rund 89 %), über 50 Jahre alt (62 % sind 55+) und verfügen über ein überdurchschnittliches Bildungsniveau und Einkommen. Es handelt sich also primär um erfahrene Privatanleger, die ihre Anlageentscheidungen selbst treffen. Darüber hinaus wird das Magazin auch von institutionellen Anlegern, Finanzberatern und anderen Branchenexperten gelesen. Diese Zielgruppenausrichtung spiegelt sich in der Themensetzung wider, die oft ein gewisses Grundwissen über die Finanzmärkte voraussetzt. Die Herausforderungen im Bildungssystem, wie sie im Artikel „Gymnasium sind die neuen Hauptschulen“ diskutiert werden, unterstreichen die Notwendigkeit von fundierter Finanzbildung, die Magazine wie Der Aktionär zu vermitteln versuchen.
| Merkmal | Anteil | Quelle |
|---|---|---|
| Geschlecht (männlich) | 89 % | Besucherbefragung AudienceProject |
| Altersgruppe 55+ | 62 % | Besucherbefragung AudienceProject |
| (Fach-)Hochschulabschluss | ca. 50 % | Besucherbefragung AudienceProject |
Der Aktionär ist eine etablierte Marke, die von vielen Anlegern für ihre Marktkenntnis und konkreten Empfehlungen geschätzt wird. Auf Bewertungsplattformen wie Trustpilot finden sich zahlreiche positive Rückmeldungen, die die fundierten Analysen und den Nutzwert für die eigene Anlagestrategie loben. Viele Leser geben an, durch das Magazin erfolgreich investiert zu haben.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. Wie bei vielen Börsenmedien wird bemängelt, dass nicht alle Empfehlungen aufgehen und teils aggressive Anlagetipps zu Verlusten führen können. Insbesondere in turbulenten Marktphasen geraten die Prognosen von Finanzmedien generell in die Kritik. Ein historisches Beispiel ist die Rolle des Magazins während des Neuen Marktes um die Jahrtausendwende. Im Jahr 2002 ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen den ehemaligen Chefredakteur Sascha Opel wegen des Verdachts auf Insiderhandel.
Anleger sollten die Empfehlungen daher stets als eine von mehreren Informationsquellen betrachten und nicht als alleinige Grundlage für ihre Entscheidungen nutzen. Eine eigene Analyse und eine gesunde Skepsis sind unerlässlich. Die externen Analysen einer Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) können hierbei eine wichtige Ergänzung sein.
Der Aktionär ist und bleibt eine der wichtigsten Anlaufstellen für aktive Privatanleger im deutschsprachigen Raum. Das Magazin und seine digitalen Angebote liefern eine Fülle an Informationen, Analysen und konkreten Investmentideen. Insbesondere für Anleger, die bereit sind, sich intensiv mit Einzelaktien zu beschäftigen und ihre Entscheidungen selbst zu treffen, bietet die Publikation einen erheblichen Mehrwert. Das breite Themenspektrum von Blue Chips über Technologiewerte bis hin zu spekulativen Titeln deckt die Interessen vieler Anlegertypen ab.
Für passive Anleger, die lediglich in breit gestreute ETFs investieren, ist der Detaillierungsgrad möglicherweise zu hoch. Dennoch können auch sie von den allgemeinen Markt- und Wirtschaftseinschätzungen profitieren. Wichtig bleibt, die Inhalte kritisch zu hinterfragen und als Teil einer umfassenderen Recherche zu verstehen, wie es auch die Wikipedia-Seite zum Magazin andeutet. Letztlich bietet Der Aktionär eine wertvolle Ressource, um am Puls der Finanzmärkte zu bleiben.
Jonas Wagner ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalist und SEO-Experte tätig. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Finanzmärkte, Anlagestrategien und digitale Wirtschaft. Für altstadtkirche.de analysiert er regelmäßig die wichtigsten Trends und Akteure der Finanzwelt.
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