Finn Sonnekalb Olympia – Finn Sonnekalb Olympia: Deutschlands Eisschnelllauf-Hoffnung
Die deutsche Skilangläuferin Coletta Rydzek hat sich als eine feste Größe im internationalen Wintersport etabliert. Mit beeindruckenden Leistungen im Weltcup und einer frischen Medaille bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand/Cortina steht die Oberstdorferin, Stand 18.02.2026, im Fokus der Öffentlichkeit. Sie ist nicht nur für ihre Sprintstärke bekannt, sondern auch als Schwester des erfolgreichen Nordischen Kombinierers Johannes Rydzek.
Coletta Rydzek ist eine deutsche Skilangläuferin, die sich auf Sprintwettbewerbe spezialisiert hat. Geboren am 6. Juni 1997 in Oberstdorf, startet sie für den SC Oberstdorf und ist Mitglied des Zoll-Ski-Teams. Zu ihren größten Erfolgen zählen ihr erster Weltcupsieg im März 2025 sowie die Bronzemedaille im Teamsprint bei den Olympischen Winterspielen 2026 zusammen mit Laura Gimmler.
Coletta Rydzek wurde am 6. Juni 1997 in die sportbegeisterte Familie Rydzek in Oberstdorf geboren. Während ihr Vater Eishockey spielte und ihr Bruder Johannes sich für die Nordische Kombination entschied, fand Coletta schon als Dreijährige ihre Leidenschaft im Skilanglauf. Die heimischen Loipen und Großereignisse wie die Nordische Ski-WM 2005 in ihrem Heimatort entfachten ihre Begeisterung früh.
Ihre Karriere begann im SC Oberstdorf. Nach dem Abitur wurde sie in das Zoll-Ski-Team aufgenommen, was ihr ermöglichte, sich professionell auf den Sport zu konzentrieren. Frühe Karrierephasen waren jedoch nicht immer einfach. Gesundheitliche Probleme, darunter ein chronisches Ermüdungssyndrom, zwangen sie in der Saison 2017/18 zu einer kompletten Wettkampfpause. Doch sie kämpfte sich zurück und sammelte ab der Saison 2019/20 erste Weltcuppunkte.
Ihre ersten internationalen Erfolge feierte Coletta Rydzek im Alpencup. Ein wichtiger Meilenstein war der Gewinn der Bronzemedaille im Sprint bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2017 in Soldier Hollow, USA. Diese Erfolge legten den Grundstein für ihren Aufstieg in die Weltspitze. Ihr Debüt im Skilanglauf-Weltcup gab sie im März 2019. Mit stetiger Verbesserung etablierte sie sich in den folgenden Jahren vor allem in den Sprintdisziplinen.
Die Saison 2024/25 markierte den endgültigen Durchbruch für Coletta Rydzek. Am 21. März 2025 feierte sie im finnischen Lahti ihren ersten Weltcupsieg im Einzelsprint. Dieser emotionale Sieg, bei dem auch ihr Bruder Johannes zum Gratulieren im Zielbereich war, unterstrich ihr Potenzial. Nur einen Tag später gewann sie an gleicher Stelle auch den Teamsprint zusammen mit ihrer Partnerin Laura Gimmler. Diese Erfolge katapultierten sie auf den vierten Platz im Sprintweltcup der Saison 2024/25.
Die aktuelle Saison 2025/26 knüpft an diese Erfolge an. Mit mehreren Podiumsplätzen, wie dem zweiten Platz beim Heimweltcup in Oberhof im Januar 2026, bewies sie ihre konstante Form auf höchstem Niveau. Die jüngsten Entwicklungen im Wintersport zeigen, dass Athletinnen wie sie entscheidend für die Teamstärke sind, ähnlich wie es bei der Schweizer Langläuferin Anja Weber der Fall ist.
| Erfolg | Disziplin | Datum | Ort |
|---|---|---|---|
| Bronze Olympia | Teamsprint | 18.02.2026 | Mailand/Cortina (ITA) |
| 1. Platz Weltcup | Sprint (Freistil) | 21.03.2025 | Lahti (FIN) |
| 1. Platz Weltcup | Teamsprint (Freistil) | 22.03.2025 | Lahti (FIN) |
| 2. Platz Weltcup | Sprint (Freistil) | 17.01.2026 | Oberhof (GER) |
| 4. Platz Gesamtweltcup | Sprintwertung | Saison 2024/25 | – |
| Bronze Junioren-WM | Sprint (Klassisch) | 2017 | Soldier Hollow (USA) |
Quelle: Internationaler Skiverband (FIS), Stand: 18.02.2026
Der bisherige Höhepunkt ihrer Karriere ist der Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina. Am 18. Februar 2026 sicherte sich Coletta Rydzek gemeinsam mit ihrer Teampartnerin Laura Gimmler den dritten Platz im Teamsprint. In einem spannenden Finale mussten sie sich nur den Teams aus Schweden und der Schweiz geschlagen geben. Für die deutschen Langläuferinnen war es die erste ersehnte Medaille bei diesen Spielen.
Bereits bei ihrem Olympia-Debüt 2022 in Peking sammelte sie wertvolle Erfahrungen und belegte im Sprint den 37. Platz. Die Spiele 2026 in Italien sind für sie und ihren Bruder Johannes, der ebenfalls am Start ist, ein besonderes Ereignis, da sie die Wettkämpfe gemeinsam erleben können. Die familiäre Unterstützung vor Ort ist für sie ein wichtiger Faktor.
Die Beziehung zu ihrem sechs Jahre älteren Bruder Johannes, einem der erfolgreichsten Nordischen Kombinierer aller Zeiten, ist für Coletta Rydzek von großer Bedeutung. Johannes, selbst mehrfacher Olympiasieger und Weltmeister, ist für sie Vorbild, Ratgeber und mentaler Anker. Die Geschwister tauschen sich regelmäßig über Taktik und Training aus und unterstützen sich gegenseitig bei den Wettkämpfen.
Johannes Rydzek beschrieb die besondere Verbindung im „Sportschau“-Podcast: „Wir arbeiten die Rennen des anderen gemeinsam auf und geben Feedback. Das ist auch als Geschwister denke ich etwas einfacher, da man sich eher öffnet als vor anderen.“ Diese enge Zusammenarbeit und der familiäre Rückhalt sind ein wichtiger Baustein in Colettas Erfolgsgeschichte. Die Dynamik in Sportlerfamilien ist oft ein Schlüssel zum Erfolg, ein Thema, das auch bei den Brüdern Tom und Bill Kaulitz in einem anderen Kontext sichtbar wird.
Abseits der Loipe führt Coletta Rydzek ein bodenständiges Leben in ihrer Heimat Oberstdorf. Eine wichtige Rolle spielt dabei ihr langjähriger Partner, der deutsche Ski-Alpin-Rennläufer Simon Jocher. Die beiden sind seit Anfang 2016 ein Paar und unterstützen sich gegenseitig in ihren sportlichen Karrieren. Auch Jocher ist bei den Olympischen Spielen 2026 am Start, allerdings an einem anderen Austragungsort.
Zu ihren Hobbys zählen Klettern, Tennis und Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen. Die enge Freundschaft zu ihrer Teamsprint-Partnerin Laura Gimmler ist ebenfalls ein wichtiger Teil ihres Lebens. Die beiden sind nicht nur in der Loipe ein eingespieltes Team, sondern auch privat eng verbunden.
Video-Empfehlung: Einblicke in Coletta Rydzeks ersten Weltcupsieg in Lahti.
Coletta Rydzek wurde am 6. Juni 1997 geboren. Im Februar 2026 ist sie 28 Jahre alt.
Ja, Coletta Rydzek hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand/Cortina die Bronzemedaille im Teamsprint zusammen mit Laura Gimmler gewonnen.
Ihr Bruder ist Johannes Rydzek, einer der erfolgreichsten deutschen Nordischen Kombinierer. Er ist mehrfacher Olympiasieger und Weltmeister.
Coletta Rydzek ist mit dem deutschen Ski-Alpin-Fahrer Simon Jocher liiert. Die beiden sind seit 2016 ein Paar.
Sie startet für ihren Heimatverein, den SC Oberstdorf. Zusätzlich ist sie als Sportsoldatin Mitglied des Zoll-Ski-Teams.
Coletta Rydzek hat sich mit Talent, harter Arbeit und familiärem Rückhalt von einer Nachwuchshoffnung zu einer festen Größe im Skilanglauf-Weltcup entwickelt. Der Gewinn der Olympia-Bronzemedaille 2026 ist die vorläufige Krönung einer beeindruckenden Karriere, die nach gesundheitlichen Rückschlägen erst richtig Fahrt aufgenommen hat. Ihre Spezialisierung auf den Sprint und ihre konstanten Leistungen machen sie zu einer der wichtigsten Athletinnen im Deutschen Skiverband (DSV). Mit 28 Jahren ist sie im besten Alter für eine Langläuferin, und es ist davon auszugehen, dass sie auch in den kommenden Jahren bei Weltmeisterschaften und im Weltcup um die vordersten Plätze mitlaufen wird. Die Kombination aus technischer Finesse, taktischem Geschick und starkem Willen macht Coletta Rydzek zu einer Athletin, deren Weg Wintersportfans weiterhin mit Spannung verfolgen werden. Ihre Erfolgsgeschichte ist ein Beleg dafür, wie sich Durchhaltevermögen auszahlt, wie es auch der offizielle Olympia-Steckbrief zeigt.
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