Cassie Sharpe – Cassie Sharpe: Schwerer Sturz bei Olympia-Quali 2026
Die kanadische Freestyle-Ski-Olympiasiegerin Cassie Sharpe ist am 19.02.2026 bei der Olympia-Qualifikation in Mailand/Cortina d’Ampezzo schwer gestürzt. Der Vorfall ereignete sich in der Halfpipe von Livigno und sorgte für einen Schockmoment bei Zuschauern und Konkurrentinnen. Die 33-Jährige wurde nach dem Sturz minutenlang behandelt und abtransportiert, was Sorgen um ihren Gesundheitszustand auslöst und ihre Teilnahme an den weiteren Wettbewerben fraglich macht.
Cassie Sharpe, die Olympiasiegerin von 2018 und Silbermedaillengewinnerin von 2022, galt als eine der Top-Favoritinnen auf Gold. Der schwere Sturz überschattet nun die Halfpipe-Wettbewerbe der Frauen. Sharpe schlug bei der Landung nach einem Sprung hart mit dem Kopf auf und blieb regungslos liegen. Sanitäter waren sofort zur Stelle. Während des Abtransports winkte sie den Zuschauern, was als vorsichtig positives Zeichen gewertet wurde. Eine offizielle Diagnose über das Ausmaß der Verletzungen steht noch aus.
Der dramatische Sturz von Cassie Sharpe bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien am heutigen 19. Februar 2026 rückt die Risiken im Freestyle-Skiing erneut in den Fokus. Als eine der dominantesten Figuren in der Halfpipe zog sie die Blicke auf sich, doch nun bangt die Wintersportwelt um die Gesundheit der Kanadierin. Dieser Artikel beleuchtet die Ereignisse und die beeindruckende Karriere einer Athletin, die den Sport geprägt hat.
Die Qualifikation für das Halfpipe-Finale der Frauen wurde von dem schweren Sturz von Cassie Sharpe überschattet. Laut Berichten der Deutschen Presse-Agentur (dpa) fiel die 33-Jährige bei der Landung nach einem Trick und schlug hart mit dem Kopf auf. Die Stille im Stadion war greifbar, während Konkurrentinnen wie Superstar Eileen Gu besorgt zur Unfallstelle blickten. Nach einer rund zehnminütigen Behandlung wurde Sharpe auf einer Trage aus der Halfpipe gefahren. Ihr Winken in die Menge sorgte für erleichterten Applaus, doch die Sorge bleibt. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren in der Eisröhre, in der es bereits bei den Snowboard-Wettbewerben zu schweren Stürzen kam.
Cassie Sharpe, geboren am 14. September 1992 in Calgary, Alberta, ist eine kanadische Freestyle-Skierin und eine der erfolgreichsten Athletinnen in der Geschichte der Ski-Halfpipe. Aufgewachsen in Comox, British Columbia, fand sie ihre Leidenschaft für den Skisport am Mount Washington, wo ihr Vater arbeitete. Zusammen mit ihren Brüdern Doug und Darcy, der ebenfalls ein erfolgreicher Profi-Snowboarder ist, entwickelte sie früh ein Talent für waghalsige Tricks. Während ihre Brüder das Snowboard wählten, verliebte sich Cassie ins Skifahren und spezialisierte sich auf die Halfpipe. Seit 2014 ist sie Teil des kanadischen Nationalteams und hat den Sport seither mit ihrer Courage und technischen Brillanz geprägt. Sie war die erste Frau, die einen Switch Cork 720 in einem Wettbewerb landete.
Die Karriere von Cassie Sharpe ist reich an Höhepunkten. Ihr größter Triumph war der Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang, wo sie die Konkurrenz dominierte. Vier Jahre später, bei den Spielen 2022 in Peking, bewies sie ihre Widerstandsfähigkeit und holte die Silbermedaille. Ihre Erfolgsbilanz ist damit aber noch nicht zu Ende. Sharpe ist auch eine feste Größe bei den prestigeträchtigen Winter X Games. Dort sammelte sie über die Jahre mehrere Medaillen, darunter Gold in den Jahren 2016, 2019 und zuletzt 2025, nach ihrer Babypause. Ihre Erfolge bei Weltmeisterschaften, wie die Silbermedaillen 2015 und 2019, unterstreichen ihren Status als eine der beständigsten Athletinnen ihrer Disziplin. Ihre Karriere erinnert an die anderer kanadischer Ski-Ikonen, über die wir bereits im Zusammenhang mit dem Großglockner Prozess und der dortigen Berg-Expertise berichtet haben.
Ein bemerkenswertes Kapitel in Sharpes Karriere ist ihre Rückkehr in den Spitzensport nach der Geburt ihrer Tochter Louella im August 2023. Sie nahm sich eine zweijährige Auszeit vom Wettkampfgeschehen, um sich auf ihre Familie zu konzentrieren. Viele fragten sich, ob sie an ihr altes Niveau anknüpfen könnte. Doch Cassie Sharpe bewies alle Zweifler eines Besseren. Bei den X Games 2025 gewann sie Gold und schrieb Geschichte als erste Mutter, der dies in der Ski-Superpipe gelang. In Interviews betonte sie, wie die Mutterschaft ihre Perspektive verändert habe. Der Druck zu gewinnen sei einem Gefühl der Dankbarkeit und Freude gewichen, ihre Leidenschaft mit ihrer Familie teilen zu können. Diese neue mentale Stärke machte sie möglicherweise gefährlicher als je zuvor. Ihr Weg inspirierte viele, ähnlich wie die emotionale Reise von Amira Aly nach Ägypten, die ebenfalls Familie und persönliche Herausforderungen in Einklang brachte.
Der Weg an die Weltspitze war für Cassie Sharpe von mehreren schweren Verletzungen geprägt. Ihre Karriere ist ein Zeugnis von Resilienz und dem Willen, immer wieder zurückzukommen. Bereits 2016 trat sie bei den X Games mit einer unentdeckten Stressfraktur im Rücken an und gewann Gold. Eine ihrer schwersten Verletzungen erlitt sie bei den X Games 2021: ein Kreuzbandriss, ein Innenbandriss und ein gebrochener Oberschenkelknochen. Die Operation und die monatelange Reha stellten ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen 2022 in Frage. Doch sie kämpfte sich zurück und gewann Silber – eine Leistung, die ihre mentale und physische Stärke unterstreicht. Auch Daumen- und Rückenverletzungen warfen sie in der Vergangenheit zurück, konnten sie aber nie aufhalten.
| Wettbewerb | Jahr | Medaillengewinn |
|---|---|---|
| Olympische Winterspiele | 2018 Pyeongchang | Gold |
| Olympische Winterspiele | 2022 Peking | Silber |
| Winter X Games (Superpipe) | 2025 Aspen | Gold |
| Winter X Games (Superpipe) | 2019 Aspen | Gold |
| Winter X Games (Superpipe) | 2016 Oslo | Gold |
| FIS Weltmeisterschaften | 2019 Park City | Silber |
| FIS Weltmeisterschaften | 2015 Kreischberg | Silber |
| FIS Weltmeisterschaften | 2025 Engadin | Bronze |
Cassie Sharpe ist am 19. Februar 2026 bei der Halfpipe-Qualifikation der Olympischen Winterspiele in Italien schwer gestürzt. Sie schlug mit dem Kopf auf und musste nach langer Behandlung abtransportiert werden. Der genaue Verletzungsstatus ist noch nicht bekannt.
Ja, Cassie Sharpe hat eine Tochter namens Louella, die im August 2023 geboren wurde. Die Olympischen Spiele 2026 sind ihre ersten als Mutter.
Cassie Sharpe gewann die Goldmedaille in der Ski-Halfpipe bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang und die Silbermedaille bei den Spielen 2022 in Peking.
Ja, sie ist mit dem ehemaligen Freestyle-Skier und Olympiateilnehmer Justin Dorey verheiratet.
Ja, ihr jüngerer Bruder Darcy Sharpe ist ein professioneller Snowboarder, der ebenfalls auf internationaler Ebene, unter anderem bei den X Games und den Olympischen Spielen, erfolgreich ist.
Der schwere Sturz von Cassie Sharpe bei der Olympia-Qualifikation 2026 ist ein tragischer Moment für eine Athletin, die wie kaum eine andere für Kampfgeist und Leidenschaft im Freestyle-Skiing steht. Unabhängig vom Ausgang ihrer Verletzungen hat sie bereits jetzt eine beeindruckende Karriere vorzuweisen. Als Olympiasiegerin, mehrfache X-Games-Gewinnerin und inspirierende Mutter hat sie die Grenzen in der Halfpipe verschoben. Die Wintersportgemeinschaft hofft auf eine schnelle und vollständige Genesung. Ihr Weg, geprägt von spektakulären Erfolgen und der Überwindung schwerer Rückschläge, wird auch weiterhin viele junge Athletinnen und Athleten inspirieren. Weitere Informationen zu ihrer Karriere finden sich auf der offiziellen Seite des Canadian Olympic Committee.
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