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Buckelwal Ostsee Timmy: „“ in gesichtet: Was bedeutet das?

Der Buckelwal „Timmy“, der in den letzten Tagen in der Ostsee vor Wismar für Aufsehen gesorgt hat, ist wieder unterwegs. Nachdem das Tier zeitweise gestrandet war, konnte es sich aus eigener Kraft befreien und schwimmt nun wieder im Meer. Die zuständigen Behörden und Umweltschutzorganisationen beobachten die Situation weiterhin genau.

Symbolbild: Buckelwal Ostsee Timmy (Bild: Picsum)

Hintergrund: Buckelwale in der Ostsee

Buckelwale sind in der Ostsee eigentlich nicht heimisch. Normalerweise leben sie in den Weltmeeren, wie dem Atlantik oder dem Pazifik. Nur selten verirren sich einzelne Tiere in die Ostsee. Umso größer war die Aufregung, als am Wochenende ein Buckelwal „Timmy“ in der Wismarer Bucht entdeckt wurde. Das Tier schien orientierungslos und strandete schließlich im flachen Wasser.

Experten vermuten, dass es sich bei dem Tier um einen jungen Wal handelt, der auf der Suche nach Nahrung den falschen Weg eingeschlagen hat. Die Ostsee ist für Buckelwale kein geeigneter Lebensraum, da sie hier nicht genügend Nahrung finden. Zudem ist das Wasser in der Ostsee weniger salzhaltig als in den Weltmeeren, was für die Tiere problematisch sein kann. (Lesen Sie auch: Buckelwal Timmy in der Ostsee: Drama &…)

Aktuelle Entwicklung um Buckelwal „Timmy“

Nachdem der Buckelwal „Timmy“ am Wochenende in der Wismarer Bucht gestrandet war, versuchten verschiedene Organisationen, dem Tier zu helfen. Wie NDR.de berichtet, näherten sich Umweltschützer und Behörden dem Wal mit Booten, um ihn mit Paddelschlägen vorsichtig ins tiefere Wasser zu bewegen. An Bord eines Bootes waren unter anderem Umweltminister Till Backhaus (SPD) sowie Experten von Greenpeace, dem Meeresmuseum Stralsund und Sea Shepherd.

Am Montagabend dann die erfreuliche Nachricht: Der Wal schwimmt wieder. Das teilte das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern mit. Zuvor hatte sich das Tier aus eigener Kraft befreit und war wieder ins tiefere Wasser geschwommen. Laut einem Bericht des Spiegel, wurde der Wal am späten Montagabend noch am Hafen von Wismar gesehen, dann aber später wieder seewärts Richtung Seebrücke unterwegs.

Allerdings gibt es auch weiterhin Grund zur Sorge. Wie die BILD berichtet, gab es in der Nacht zu Dienstag keine Sichtung des Wals durch die Wasserschutzpolizei. Ein Sprecher der Wasserschutzpolizei sagte, dass ein Boot vorbereitet werde, um bei Helligkeit nach dem Tier zu suchen und gegebenenfalls zu sehen, ob es den Weg geschafft hat oder sich wieder festgesetzt hat. (Lesen Sie auch: Elon Musk: Richterin nach LinkedIn-Emoji-Vorfall)

Umweltminister Till Backhaus (SPD) sagte laut Spiegel: »Der Wal kämpft – aber er ist angeschlagen«. Er müsse sich jetzt selbst helfen. Der wissenschaftliche Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Burkard Baschek, erklärte, dass man sich mit internationalen Experten ausgetauscht habe, die geraten hätten, den Wal mit Lärm zu aktivieren. Dafür habe man die richtige Situation abgewartet.

Reaktionen und Stimmen

Die Rettungsaktion für den Buckelwal „Timmy“ hat in der Bevölkerung großes Interesse hervorgerufen. Viele Menschen verfolgten die Ereignisse in den Medien und drückten ihre Anteilnahme aus. In den sozialen Netzwerken gab es zahlreiche Kommentare und Solidaritätsbekundungen.

Auch von Seiten der Politik und der Umweltschutzorganisationen gab es positive Reaktionen. Umweltminister Till Backhaus lobte den Einsatz der Helfer und betonte die Bedeutung des Naturschutzes. Greenpeace forderte eine verstärkte Überwachung der Ostsee, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. (Lesen Sie auch: Miriam Neureuther: Ski-Ausflug mit Baby und Geburtstag)

Was bedeutet das für den Buckelwal „Timmy“?

Die Tatsache, dass der Buckelwal „Timmy“ wieder schwimmt, ist zunächst einmal eine gute Nachricht. Allerdings ist sein Zustand weiterhin kritisch. Das Tier ist geschwächt und dehydriert. Es ist daher wichtig, dass es schnell wieder in tiefere Gewässer gelangt, wo es ausreichend Nahrung finden kann.

Symbolbild: Buckelwal Ostsee Timmy (Bild: Picsum)

Ob der Wal überleben wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen spielt sein allgemeiner Gesundheitszustand eine Rolle. Zum anderen ist es wichtig, dass er nicht erneut strandet oder sich in Fischernetzen verfängt. Die zuständigen Behörden werden die Situation weiterhin beobachten und gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreifen.

Sollte sich der Wal weiter in Küstennähe aufhalten, könnten Experten versuchen, ihn mit Ultraschallgeräten in Richtung offenes Meer zu leiten. Diese Methode wurde bereits in anderen Fällen erfolgreich eingesetzt. (Lesen Sie auch: Spurs – Bulls: gegen: Wembanyama freut sich…)

Die Deutsche Meeresstiftung engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Wale und setzt sich für den Erhalt ihrer Lebensräume ein. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Projekten und Zielen der Stiftung.

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