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Schneechaos in Österreich: Asfinag im Dauereinsatz

Die starken Schneefälle in Österreich haben am 20. Februar 2026 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Besonders betroffen sind Tirol und Wien. Die ASFINAG steht vor großen Herausforderungen, um die Straßen befahrbar zu halten und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Symbolbild: Asfinag (Bild: Picsum)

Hintergrund: ASFINAG und ihre Rolle im Winterdienst

Die ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) ist ein österreichisches Unternehmen, das für Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung des Autobahnen- und Schnellstraßennetzes verantwortlich ist. Im Winter spielt der Winterdienst eine zentrale Rolle. Die ASFINAG verfügt über einen Fuhrpark von Räum- und Streufahrzeugen und setzt auf ein Team von erfahrenen Mitarbeitern, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien. Ziel ist es, die Befahrbarkeit der Straßen so schnell wie möglich wiederherzustellen und Unfälle zu vermeiden. Mehr Informationen zur Organisation und den Aufgaben der ASFINAG finden sich auf der offiziellen Webseite. (Lesen Sie auch: Michael Stich: Wimbledon-Held, Olympiasieger & Stifter 2026)

Aktuelle Entwicklung: Schneefall führt zu Straßensperren und Staus

Die aktuellen Schneefälle haben besonders in Tirol zu erheblichen Problemen geführt. Wie tirol.ORF.at berichtet, musste die Fernpassstraße (B179) zwischen Biberwier und Nassereith in beiden Richtungen gesperrt werden. Grund dafür waren hängengebliebene Fahrzeuge und die starken Schneefälle, die die Räumung erschwerten. Für LKW galt Kettenpflicht. Es kam zu einem Rückstau von mehreren Kilometern. Auch auf der Brennerautobahn (A13) gab es Behinderungen, da die Strecke im Bereich der Luegbrücke wegen hängengebliebener Fahrzeuge gesperrt werden musste. Staus wurden auch von der Reschenstraße (B180) gemeldet. In Osttirol galt auf einigen Streckenabschnitten Schneekettenpflicht.

Auch die Bundeshauptstadt Wien ist von den Schneefällen betroffen. Laut MeinBezirk.at warnen Wetterdienste vor großen Neuschneemengen. GeoSphere Austria hat die zweithöchste Warnstufe („orange“) ausgegeben, die Unwetterzentrale (UWZ) sogar die höchste Stufe („rot“). Es werden bis zu 20 Zentimeter Neuschnee bis Freitagvormittag erwartet. Meteorologen warnen vor Einschränkungen und Verzögerungen im dichten Pendler-Frühverkehr. (Lesen Sie auch: Trump Zölle 2026: Die Fakten zu den…)

Reaktionen und Maßnahmen der ASFINAG

Die ASFINAG hat ihre Winterdienst-Teams verstärkt und ist mit zahlreichen Räum- und Streufahrzeugen im Einsatz. Besondere Aufmerksamkeit gilt den neuralgischen Punkten wie Brücken, Steigungen und kurvenreichen Streckenabschnitten. Die ASFINAG appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise den winterlichen Bedingungen anzupassen, ausreichend Abstand zu halten und Winterreifen zu verwenden. Bei Bedarf sollten Schneeketten montiert werden. Es wird empfohlen, vor Fahrtantritt die aktuelle Verkehrslage zu prüfen und gegebenenfalls alternative Routen zu wählen. Die aktuelle Verkehrslage kann über die Webseite der ASFINAG abgerufen werden.

ASFINAG im Winter: Herausforderungen und Strategien

Der Winterdienst stellt für die ASFINAG eine große Herausforderung dar. Neben den Schneefällen spielen auch Eisglätte, Schneeverwehungen und die unterschiedlichen Wetterbedingungen in den verschiedenen Regionen Österreichs eine Rolle. Die ASFINAG setzt auf eine Kombination aus präventiven Maßnahmen und reaktivem Winterdienst. Zu den präventiven Maßnahmen gehören beispielsweise das Aufbringen von Sole vor erwarteten Schneefällen oder Eisglätte. Der reaktive Winterdienst umfasst das Räumen und Streuen der Straßen nach Bedarf. Die ASFINAG arbeitet eng mit den Wetterdiensten zusammen, um frühzeitig vor gefährlichen Wetterlagen gewarnt zu sein und die Winterdienst-Einsätze entsprechend planen zu können. (Lesen Sie auch: Flüge Tel Aviv: Sicher & Günstig nach…)

Was bedeutet das für Reisende und Pendler?

Die aktuellen Schneefälle und die damit verbundenen Straßensperren und Staus bedeuten für Reisende und Pendler erhebliche Einschränkungen. Es ist mit längeren Fahrzeiten und Verspätungen zu rechnen. Wer kann, sollte seine Fahrten verschieben oder auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Wer dennoch mit dem Auto unterwegs sein muss, sollte sich vorab über die aktuelle Verkehrslage informieren und ausreichend Zeit einplanen. Es ist ratsam, warme Kleidung, Decken, Verpflegung und Getränke mitzunehmen, falls es zu längeren Staus kommt. Auch ein aufgeladenes Mobiltelefon und eine Powerbank können im Notfall hilfreich sein.

Symbolbild: Asfinag (Bild: Picsum)
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