Antonio Tejero Molina, der als Symbolfigur des gescheiterten Putsches vom 23. Februar 1981 in Spanien gilt, ist am 25. Februar 2026 im Alter von 93 Jahren in Xàtiva (Valencia) gestorben. Brisant: Am selben Tag gab die spanische Regierung geheime Dokumente zu dem Putschversuch frei.
Antonio Tejero Molina wurde am 30. April 1932 in Alhaurín de la Torre geboren. Er war ein spanischer Militär, der vor allem für seine Rolle bei dem gescheiterten Putschversuch am 23. Februar 1981 bekannt wurde. Als Teniente Coronel der Guardia Civil stürmte er während der Abstimmung zur Wahl von Leopoldo Calvo-Sotelo zum Ministerpräsidenten den spanischen Kongress und hielt die Abgeordneten stundenlang als Geiseln.
Tejero trat 1955 nach seinem Studium an der Academia General Militar in die Guardia Civil ein. Seine Karriere verlief bis zum Putschversuch relativ unauffällig, abgesehen von einigen Arresten. Nach dem gescheiterten Putsch wurde er zu 30 Jahren Haft verurteilt und aus dem Militärdienst entlassen. Nach seiner Haftentlassung lebte er zurückgezogen in seiner Heimatprovinz Málaga. (Lesen Sie auch: Wann Werden die Uhren Umgestellt? Sommerzeit 2026…)
Der Putschversuch vom 23. Februar 1981, auch bekannt als 23-F, war ein versuchter Staatsstreich in Spanien. Unter der Führung von Antonio Tejero stürmten etwa 200 Angehörige der Guardia Civil den Kongress der Abgeordneten, während dort über die Wahl von Leopoldo Calvo-Sotelo zum Ministerpräsidenten abgestimmt wurde. Ziel des Putsches war es, die junge Demokratie in Spanien zu stürzen und eine Militärdiktatur zu errichten.
Der Putsch scheiterte letztlich an der fehlenden Unterstützung durch König Juan Carlos I., der sich in einer Fernsehansprache klar gegen den Putschversuch positionierte und die Loyalität der Streitkräfte zur Demokratie einforderte. Nach stundenlangen Verhandlungen gaben die Putschisten auf und Tejero ergab sich am Morgen des 24. Februar.
Die Hintergründe des Putsches sind bis heute nicht vollständig aufgeklärt. Es gibt Spekulationen über die Beteiligung verschiedener politischer und militärischer Kräfte. Die nun freigegebenen Dokumente sollen möglicherweise weitere Aufschlüsse über die Hintergründe des Putsches geben. Mehr Informationen zum spanischen Parlament gibt es auf der offiziellen Webseite. (Lesen Sie auch: Streik Stuttgart: Streikwelle im ÖPNV: Auswirkungen)
Der Tod von Antonio Tejero hat in Spanien unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Während einige den Tod des Putschisten bedauern, sehen andere darin das Ende eines dunklen Kapitels der spanischen Geschichte. Die Freigabe der Dokumente zum Putschversuch am selben Tag sorgt zusätzlich für Diskussionen und Spekulationen.
Luis Felipe Utrera Molina, der Anwalt der Familie Tejero, verbreitete eine Nachricht eines Sohnes von Antonio Tejero: „Ich möchte Ihnen mit tiefem Schmerz mitteilen, dass heute, am 25. Februar 2026, mein Vater, Antonio Tejero Molina, in Begleitung aller seiner Kinder verstorben ist, nachdem er die letzten Sakramente und den Segen Seiner Heiligkeit Leo XIV. empfangen hat. Ich danke Gott unendlich für sein hingegebenes und grosszügiges Leben für Gott, Spanien und seine Familie. Ich bitte um ein Gebet für seine ewige Ruhe. Danke“ (El País).
Der Tod von Antonio Tejero markiert für viele Spanier das endgültige Ende einer Ära. Er war eine Symbolfigur des Franquismus und des gescheiterten Putsches von 1981. Sein Tod könnte dazu beitragen, dass Spanien endgültig mit seiner Vergangenheit abschliesst und sich auf die Zukunft konzentriert. Die Freigabe der Dokumente zum Putschversuch könnte ebenfalls dazu beitragen, die Ereignisse von 1981 aufzuarbeiten und die Demokratie in Spanien zu stärken.Fest steht, dass der Name Antonio Tejero für immer mit dem Putschversuch vom 23-F und derTransition zur Demokratie in Spanien verbunden bleiben wird. Einen ausführlichen Bericht über die Hintergründe des spanischen Bürgerkriegs bietet die Bundeszentrale für politische Bildung. (Lesen Sie auch: Wettervorhersage März 2026: Droht uns ein später)
Antonio Tejero Molina war ein spanischer Militär und Oberstleutnant der Guardia Civil. Er wurde am 30. April 1932 geboren und starb am 25. Februar 2026. Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine führende Rolle beim gescheiterten Putschversuch in Spanien am 23. Februar 1981.
Während der Wahl von Leopoldo Calvo-Sotelo zum Ministerpräsidenten stürmten Antonio Tejero und seine Anhänger den spanischen Kongress. Sie hielten die Abgeordneten als Geiseln, um einen Militärputsch zu erzwingen. Der Putsch scheiterte jedoch an der Ablehnung durch König Juan Carlos I.
Antonio Tejero wurde für seine Rolle beim Putschversuch zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde aus dem Militärdienst entlassen und verbrachte mehrere Jahre im Gefängnis, bevor er schliesslich freigelassen wurde. Danach lebte er zurückgezogen in seiner Heimat. (Lesen Sie auch: FC Bayern Champions League: FC in der:…)
Die spanische Regierung gab am 25. Februar 2026, dem Todestag von Antonio Tejero, geheime Dokumente zum Putschversuch vom 23. Februar 1981 frei. Dies geschah, um die Ereignisse von damals aufzuarbeiten und möglicherweise neue Erkenntnisse über die Hintergründe des Putsches zu gewinnen.
Der Putschversuch vom 23-F wird in Spanien heute allgemein als Angriff auf die Demokratie verurteilt. Er gilt als dunkles Kapitel der spanischen Geschichte und wird oft als Mahnung gesehen, die Demokratie zu schützen und zu verteidigen. Die Rolle von König Juan Carlos I. wird dabei oft positiv hervorgehoben.
| Ereignis | Datum |
|---|---|
| Geburt | 30. April 1932 |
| Putschversuch | 23. Februar 1981 |
| Verhaftung | 24. Februar 1981 |
| Tod | 25. Februar 2026 |
Quelle: Wikipedia
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