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Zukunftskonferenz

Zur Eröffnung der Visitation 2010 fand am 29. und 30. Januar im Gemeindehaus eine Zukunftskonferenz statt. Beteiligt waren Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kirche. Einen Einblick bieten folgende Bilder:

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"Papa was ist eine Visitation?" fragte das kleine Fritzchen seinen Vater. Der Vater überlegte und antwortete: "Wenn wir zur Oma fahren ist das ein Besuch, wenn die Oma zu uns kommt, so ist das eine Visitation".

So lautete die Unterschrift zur Visitation im letzten Gemeindebrief verbunden mit einem Augenzwinkern. Tiefer gehen die Aufgaben einer Visitation, so Dekan Dr. Hendrik Stössel in der Vorbesprechung im Ältestenkreis. Wichtig sei es nach seiner Ansicht den Blick zu weiten und aus einer Bestands- und Bedarfsanalyse heraus Ziele zu beschreiben. Die Visitationswoche in der Altstadtgemeinde begann am 29. und 30.01.2010 mit einer Zukunftskonferenz. Menschen, die im Quartier leben und arbeiten waren eingeladen, zusammen mit der Visitationskommission und der Altstadtgemeinde zu überlegen was Altstadtgemeinde ist und welche Ziele es in der Zukunft für die Altstadtgemeinde geben kann. Einfühlsam und zielgerichtet moderierte Frau Gabriele Hofmann vom Hohenwart-Forum die unterschiedlichen Schritte. "Worauf sind wir in der Altstadtgemeinde stolz und was bedauern wir" waren die Früchte an einem Olivenbaum. Zur Freude aller konnten wir auf mehr stolz sein als bedauern. "Welche gesellschaftlichen Trends gibt es und welche Folgen dies auf die Altstadtgemeinde hat" war die nächste Überschrift. Armut, Werte sowie Lebenshilfe und Seelsorge bekamen die häufigsten Nennungen.
Die Frage, wie die Altstadtgemeinde im Jahr 2017 aussehen könnte, führte zu vielen kreativen Ideen vom Bildungs- und Familienzentrum bis zum spirituellen Zentrum mit aufsuchender Seelsorge im Wohnmobil. Zusammenfassend blieben über alle Arbeitsgruppen hinweg die Punkte "Gruppen in Gemeinde und Stadtteil zusammenführen" und "wir initiieren eine Struktur und Vernetzung für eine offene Gemeinde und Kirche". Viele Kontakte wurden auf der Zukunftskonferenz geknüpft und Erwartungen für die Zukunft geweckt.
Die Altstadtgemeinde dankt allen Teilnehmern für ihr Kommen, die Mitarbeit, die investierte Zeit, das Interesse und die vielen guten Gespräche, Frau Gabriele Hofmann für die von allen gelobte Moderation, Frau Schäfer von der Pforzheimer Zeitung, für die Berichterstattung und ausdrücklich unserem Team, das die vielen Köstlichkeiten für das Buffet vorbereitet hatte.

Visitationskommission und Ältestenkreis formulierten gemeinsam die Zielvereinbarung basierend auf Zukunftskonferenz und den über die Visitationszeit geführten vielen guten Gespräche mit Pfarrer, Kirchenältesten, Pfarramtssekretärin, Kindergartenleiterinnen und vielen Menschen in Gruppen und Kreisen der Altstadtgemeinde.
Die Altstadtgemeinde möchte sich auf den Weg machen Zukunft zu gestalten. Schritte auf dem Weg in die Zukunft sind in der Zielvereinbarung formuliert, die nach dem Abschlußgottesdienst der Visitation am Sonntag, den 07.02.2010 in der anschließenden Gemeindeversammlung vorgestellt wurden.


Zielvereinbarung für die Altstadtgemeinde

1. Die beiden Kindertageseinrichtungen der Gemeinde kooperieren eng untereinander und mit dem Ältestenkreis.
Die Leiterinnen werden mindestens ein Mal im Jahr in den Ältestenkreis eingeladen, um Fragen, die die Kindertageseinrichtungen betreffen, zu besprechen.
In der nächsten Sitzung mit dem Ältestenkreis wird die Kooperation der Kindertageseinrichtungen besprochen.

2. Die Altstadtgemeinde schärft in den vorhandenen Angeboten ihr christliches Profil.
Sie nimmt Kontakt auf mit dem Amt für Missionarische Dienste der Landeskirche, um die Frage zu klären, wie unter den Bedingungen eines sozialen Brennpunktes geistliche Schwerpunkte gesetzt werden können.
Um die Altstadtkirche als „Mutterkirche„ in Pforzheim ins Bewusstsein zu rücken, werden besondere Gottesdienste veranstaltet (Segnungsgottesdienste; Themengottesdienste z.B. „Warum bin ich Christ„, dazu werden Persönlichkeiten eingeladen).
Die Altstadtgemeinde versteht sich als Scharnier für den interreligiösen Dialog und sucht sich Unterstützung (Kirchenbezirk, Landeskirche) für die Gestaltung und Durchführung dieser Aufgabe.

3. Die Altstadtgemeinde setzt sich mit dem Kapppelhof in Verbindung und plant den Ausbau der Kooperation.
Die Altstadtgemeinde sucht im Zusammenwirken zwischen Ältestenkreis und Kindertageseinrichtungen Kontakt z.B. zum Diakonischen Werk Pforzheim-Stadt mit dem Ziel,
eine begleitende Beratung in den Kindertageseinrichtungen zu installieren.
Der Diakonieverein der Altstadtgemeinde wird zum Förderverein für diakonische Aufgaben umstrukturiert.

4. Der Gemeindebeirat wird als Plattform für regelmäßige Mitarbeiterbesprechungen aktiviert (z.B. ein Mal im Jahr).
Für die Altstadtgemeinde werden ein Flyer und ein Internetauftritt zur Selbstdarstellung erarbeitet.
Die Altstadtgemeinde verstärkt ihre Präsenz bei Festen im Quartier und intensiviert die Vernetzung in der „Altstadt„, indem sie die im Quartier tätigen Dienste und Einrichtungen ein Mal im Jahr zum Austausch einlädt.

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