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Besondere Gottesdienste 2018

Erntedank-Gottesdienst in der Altstadtkirche


Am 7. Oktober 2018 war Erntedankfest, dieser Gottesdienst fand in leichter Sprache statt. Wir haben ihn mit den Hörgeschädigten und Gehörlosen gefeiert. Unsere Kirchenälteste Monika Kull hat die Kirche wunderschön geschmückt, hatte ganz viel Freude daran. Das war auch ein großes Geschenk für alle Kirchenbesucher, Danke Moni!!! Dies ist ein Tag, an dem wir alle froh und dankbar sein dürfen, uns geht es so gut, wir können uns jeden Tag satt essen, uns gesund ernähren, das ist ein großes Geschenk Gottes!
Nur ist es so, dass es für uns fast selbstverständlich ist, wir das Danke sagen oft vergessen.
Unsere Diakonin Frau Bauer-Abstein war an diesem Tag Naomi, eine ältere Frau, die Frau Walter erzählte, dass sie früher, als sie noch jung und gesund war, häufig ältere Leute besuchte, für sie gekocht und mit ihnen gegessen hatte, ihnen Gesellschaft leistete.
Manche alte Leute konnten das Haus oft nicht mehr verlassen, waren viel alleine, oft einsam und traurig. Jetzt sei sie selbst alt und freue sich so, dass auch sie oft Besuch bekomme und gut versorgt werde.
Ja, auch das ist ein Grund, danke zu sagen, nicht einsam und alleine zu sein ist ein großes Geschenk!
Frau Walter bedankte sich bei vier ehrenamtlich Tätigen. Zwei davon besuchen einmal wöchentlich alte Damen zu Hause, schenken ihnen einen schönen, unterhaltsamen Nachmittag. Die beiden anderen Frauen sorgen für das café himmelreich, die erkrankte Kirchendienerin wird vertreten und dem Hausmeister wird auch Hilfe geleistet! Wie schön, dass wir für einander da sind!
Dann sang auch der Altstadtchor drei wunderschöne Lieder, bekam sogar im Gottesdienst begeisterten Applaus, DANKE!
Nach dem schönen Gottesdienst wurden alle mit Rühreiern, Speck, Lachs und Brot versorgt, es schmeckte so gut, DANKE Frau Kohl!

Christa Heidenreich






Besonderer Gottesdienst mit "Ruck-Zuck-Band"

Die Gemeinde erlebte am 01. Juli 2018 mit den Hörgeschädigten und Gehörlosen, die von der Gebärdendolmetscherin Frau Bergmann begleitet werden, einen etwas anderen, sehr schönen Gottesdienst in leichter Sprache, "federleicht".
Es ging um das Thema "Abschied nehmen und neu beginnen". Es gibt viele Abschiede in unserem Leben, der Umzug in eine andere Stadt, ein neuer Arbeitsplatz, der Beginn der Rente, die Wohnung verlassen und in ein Heim ziehen, der Verlust eines lieben Menschen....! Was kann uns beim Abschiednehmen helfen, was macht uns Mut, neu zu beginnen?
Dieser sehr schöne und interessante Gottesdienst wurde heute begleitet von der "Ruck-Zuck-Band" und zwei Tänzerinnen der Lebenshilfe. Musik und Gesang waren sehr schön, die Kirchenbesucher sangen gerne mit.
Eine junge Dame überraschte uns beim Tanzen mit Hullahup-Reifen, am Ende des Tanzes waren es acht Stück um ihre Taille, kaum zu glauben. Zu einer wunderschönen Musik wurden wir noch von der zweiten jungen Frau mit einem sehr gefühlvollen, wunderschönen Tanz mit Tüchern verwöhnt. Die "Ruck-Zuck-Band" und die jungen Damen gaben alles, sie wurden auch mit großem Applaus belohnt, da freut man sich auf ein Wiedersehen!
Danach ging es in den Kirchgarten und wir wurden mit Kaffee und Kuchen verwöhnt, alle Stühle waren besetzt und es wurde noch viel über den außergewöhnlichen Gottesdienst gesprochen.



Thema: „feder - leicht Abschied nehmen und neu beginnen“

* Viele Menschen müssen von etwas Abschied nehmen und neu anfangen.
* Sie ziehen in eine andere Stadt.
* Sie haben eine neue Arbeitsstelle gefunden.
* Sie gehen in Rente.
* Sie haben einen lieben Menschen verloren.
* Sie ziehen aus ihrer eigenen Wohnung in ein Heim.
* Abschiede gibt es viele. Sie gehören zu unserem Leben dazu.
* Was kann uns beim Abschiednehmen helfen?
* Was macht uns Mut neu zu beginnen?

In diesem Gottesdienst am 01. Juli in der Altstadtkirche haben wir über diese spannenden Fragen gemeinsam nachgedacht.
Die Ruck-Zuck Band und die Tänzerinnen der Lebenshilfe aus Pforzheim haben den Gottesdienst mitgestaltet.






Gottesdienst zu Tisch mit Musikdarbietung

Was für ein schöner Gottesdienst "Zu Tisch" am 28. Januar 2018, Herr Pfarrer Thomas Müller feierte ihn mit uns. In seiner Predigt sagte er, jeder Mensch bekam von Gott andere Fähigkeiten geschenkt und kann damit viele Menschen erfreuen. Er war sehr erstaunt, was alles in unserer Gemeinde geschieht, die Wander- und Walkinggruppe, das "cafe himmelreich" und einiges mehr. Na, und dann gab es an diesem Tag ein gemeinsames Mittagessen, das auch er mit seiner Frau genossen hatte. Es gab Schweinebraten, Spätzle und grünen Salat. Viele Gottesdienstbesucher waren da und am Ende waren die Töpfe leer. Allen hat es geschmeckt und wir wurden sehr gelobt.
Im Gottesdienst wurden wir auch überrascht von Dalaria und Maria, sie spielten Werke von Händel und Dvorak. Während man die beiden Mädchen sah und hörte, bekamen viele Gänsehaut, was für eine große Leistung !!!
Ja, auch ein Geschenk Gottes, mit dem man viele erfreuen kann!
Christa Heidenreich


Dalaria und Maria begeisterten. Fotos: Christa Heidenreich





Altstadtchor bei Kanzeltauschgottesdienst


Am 28. Januar 2018 predigte Pfarrerin Martina Walter im Rahmen eines Kanzeltauschgottesdienstes in der evangelischen Kirche Hohenwart. Unterstützt wurde sie vom Altstadtchor. Pfarrer Thomas Müller übernahm derweil den Gottesdienst in der Altstadtkirche.




"Gestaltete Lesung"


Bei der Ältestenkreissitzung im Dezember haben wir uns über die Lesungen im Gottesdienst unterhalten. Wir sind der Meinung, dass die Kirchenbesucher aufmerksam zuhören, aber man macht sich keine Gedanken über die Worte aus der Bibel, auch uns als Älteste geht es oft so. Frau Walter machte den Vorschlag, die Lesung zu gestalten, dann könnte man das Gesagte und Geschehene besser aufnehmen, die Bedeutung besser verstehen.
Wir fanden das gut und freuten uns darauf es auszuprobieren. Frau Walter erzählte der Gemeinde vor dem Gottesdienst davon und wir waren alle auf die Reaktionen gespannt.
Heute stand die Lesung im 2. Buch Mose 33, die Verse 17b-23. In jedem Gottesdienst gibt es einen "Erzähler". Heute las er, wie Mose Israel aus der Knechtschaft führte, durch das Rote Meer, dessen Fluten sich teilten. Dann aber herrschte Hunger und Durst. Mose begab sich ins Gebirge, um zu sehen, ob Gott noch da ist. Gott sprach mit ihm, sagte, er sei gnädig und gütig zu ihm, aber sein Angesicht dürfe niemand sehen.
Nach dem Gottesdienst trafen sich viele Besucher im Kirchenkaffee bei Kaffee und Kuchen. Natürlich wurden sie gefragt, wie es ihnen gefällt, wenn die Lesung so gestaltet wird, und alle fanden es sehr gut, viel lebhafter und leichter zu verstehen.
Das hat das Gottesdienst-Team sehr gefreut, bis zur Osterzeit wird es weiter so sein.
Christa Heidenreich




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